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Trotz vieler Vorteile wird das Potenzial von Wärmegenossenschaften noch nicht ausgeschöpft. Die oft ehrenamtlichen Projekte stoßen schnell an Grenzen. Planung, Finanzierung und Betrieb der genossenschaftlichen Wärmewende erfordern professionelle Strukturen und verlässliche Rahmenbedingungen.

ein Gastbeitrag von Katharina Habersbrunner, Pascal Lang

Allein in den Gebäuden stecken in Deutschland rund 20 Milliarden Tonnen an Materialien – das ist unser Rohstofflager der Zukunft, meint der Umweltrat SRU und verlangt in seinem neuen Gutachten den Übergang zum zirkulären Bauen. Das würde ökologischer sein und das Land resilienter machen.

von Jörg Staude

Ölkonzerne profitieren von der Krise, rechnet die Hilfsorganisation Oxfam anlässlich der Energiewende-Konferenz in Kolumbien vor. Entwicklungsländer leiden bereits unter Öl- und Gas-Knappheiten, können aber meist keine Energiewende finanzieren.

von Joachim Wille

Kollaps der Atlantikströmung

Noch in diesem Jahrhundert könnte das Golfstrom-System sich massiv abschwächen oder sogar kollabieren. Laut neuen Studien könnte der Ozean dann große Mengen gespeicherten Kohlendioxids freisetzen und die Klimakrise zusätzlich verschärfen.

von Tine Heni

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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40 Jahre Tschernobyl

Der Super-GAU am 26. April 1986 war der Anfang vom Ende des Traums, es könne unbegrenzt saubere Energie durch "friedliche Kernkraftnutzung" geben. Fragt sich, warum einige immer noch weiterträumen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Kalenderwoche 17: Statt gute Praktiken des Umgangs mit Benzin zu unterstützen, verbilligt die Regierung den Treibstoff, dessen Einsatz versorgungspolitisch zu reduzieren wäre, kritisiert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. In fünf Jahren wird es für ihn innerhalb Deutschlands keinen gewerblichen Flugverkehr mehr geben.

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

40 Jahre Tschernobyl

Die Tschernobyl-Katastrophe wühlte 1986 die deutsche Öffentlichkeit auf – und führte letzten Endes zum Atomausstieg und zur Energiewende. Der Weg dorthin war aber alles andere als geradlinig.

von Joachim Wille

40 Jahre nach "Tschernobyl" ist Atomkraft für manche eine Klima-Lösung. Beim Petersberger Klimadialog hat Friedrich Merz ein wenig dazugelernt. 2025 sind die globalen Emissionen im Stromsektor leicht gesunken. 

von Jonas Waack, Susanne Schwarz

Schleswig-Holstein und Niedersachsen kritisieren die von der Wirtschaftsministerin vorgelegten Energie-Gesetze als "Investitionsrisiko" und fordern eine Erneuerbaren-Förderung bis in die 2040er Jahre. Änderungen an den Vorlagen von Reiche wollen sie auch über die Länderkammer erreichen. 

von Jörg Staude

Empfehlungen der Redaktion

Lässt sich das 1,5-bis-zwei-Grad-Limit vorübergehend überschreiten und später durch "negative Emissionen" doch noch einhalten? Vielleicht – aber dann nur auf Kosten der Biodiversität, ergibt eine Studie. Und auch die Rückholtechnologien selbst setzen die Artenvielfalt aufs Spiel.

von Verena Kern

Finanzierung der grünen Wende

Der "Green Deal" der EU beruht auf der Idee, dass gute Bedingungen für renditesuchende Investoren der Schlüssel zum Klimaschutz sind. Das treibt die Gesellschaft ökonomisch und sozial weiter auseinander.

ein Gastbeitrag von Jürgen Maier

Die Erderhitzung noch bei 1,5 Grad zu halten, würde an ein Wunder grenzen. Das kann man dem neuen Bericht des Weltklimarats entnehmen. Entscheidende Punkte haben die Regierungen aber aus der üblichen Zusammenfassung herausverhandelt. So kann das nichts werden.

eine Kolumne von Verena Kern

Meinungen

ein Kommentar von Jörg Staude
eine Kolumne von Volker Quaschning

Der gute Wille

eine Kolumne von Joachim Wille

Energiepolitisches Rollback

CDU-Energieministerin Reiche versucht ihre Konzern-nahe Agenda durchzudrücken – gegen den Widerstand von Teilen der Branche und der mitregierenden SPD. Hoffentlich können die Sozis dem Abwracken der Energiewende noch etwas entgegensetzen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Beim Petersberger Klimadialog am Berliner Westhafen beschwören Minister:innen aus mehr als 30 Staaten die internationale Kooperation in der Klima- und Energiekrise. Doch die Signale zum Abschied von Kohle, Öl und Gas bleiben widersprüchlich.

von Tine Heni