Analyse zu selbstfahrenden Autos

Das automatisiert fahrende Auto gilt als mobile Zukunftshoffnung. Die smarten Robo-Autos könnten aber auch die Städte noch mehr verstopfen und den öffentlichen Verkehr kannibalisieren. Davor warnt eine Analyse des Thinktanks Agora Verkehrswende.

von Jörg Staude

Serie: Grüne Geldanlage – Teil 4

Von Anfang an waren die Kriterien umstritten, die eine nachhaltige Geldanlage erfüllen soll. Werden bestimmte Branchen ausgeschlossen, gibt es eine aufwendig recherchierte Positivliste oder reicht es, in einer Branche etwas grüner als die anderen zu sein?

von Hermannus Pfeiffer

Kommunaler Spitzenverband beruhigt

Als Folge der anhaltenden Hitze rufen erste Kommunen in Deutschland den "Trinkwassernotstand" aus. Verbände und Wissenschaft sehen in Deutschland aber keine flächendeckenden Ausfälle bei der Wasserversorgung drohen.

von Jörg Staude

Mit dem Corona-Lockdown ging der globale Treibhausgas-Ausstoß kurzfristig zurück. Der Klimaeffekt ist vernachlässigbar, zeigen neue Berechnungen. Mit grünen Investitionen könnten die Emissionen hingegen langfristig um die Hälfte sinken.

von Verena Kern

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Anzeige

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben?

Wir haben da was für Sie. Unser Newsletter klimareporter° kompakt informiert Sie wöchentlich über unsere wichtigsten Neuigkeiten. Hier können Sie ihn kostenlos abonnieren:

Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.
Bitte bestätigen Sie.
Ungültige Eingabe

Flächenbedarf erneuerbarer Energien

Der Streit um Windkraft an Land lässt sich durch mehr Solarstrom-Anlagen und Offshore-Windräder entschärfen, zeigt eine Untersuchung des Nachhaltigkeitsinstituts IASS. Die Mehrkosten sind überschaubar.

von Joachim Wille

Artenverlust wird untersucht

Auch im Boden findet eine Art von Insektensterben statt. Durch intensive Landnutzung und Klimawandel schrumpft die Biomasse der Kleinlebewesen im Erdreich. In Sachsen-Anhalt läuft dazu ein weltweit einmaliger Freilandversuch.

von Verena Kern

Klimabewegung in Deutschland

An rund einem Dutzend Orten blockierte und besetzte die Klimagerechtigkeitsbewegung am Wochenende industrielle Infrastruktur, darunter zwei Steinkohlekraftwerke. In Berlin gründete sich die neue Partei "Radikal Klima" mit dem Ziel, die Hauptstadt bis 2030 so zu verändern, dass sie das Pariser 1,5-Grad-Ziel einhält.

von Jörg Staude

Kernfragen

Ein US-amerikanischer Autor entschuldigt sich im Namen der Umweltbewegung für drei Jahrzehnte Panikmache: Der Klimawandel sei gar nicht so schlimm. In Deutschland gibt ihm ein SPD-nahes Politikmagazin eine Bühne. Nur eine Kuriosität?

eine Kolumne von Verena Kern

Kalenderwoche 32: Die Staaten nehmen das Paris-Abkommen nicht ernst, sonst würden sie anspruchsvolle Klimaziele formulieren und Maßnahmen ergreifen, sagt Matthias Willenbacher, Geschäftsführer der nachhaltigen Investing-Plattform Wiwin und Mitglied im Klimareporter°-Herausgeberrat. In Deutschland hat der Wirtschaftsminister alles dafür getan, dass der Klimaschutz nicht vorankommt.

Empfehlungen der Redaktion

Steigender Energieverbrauch

Diese Woche wurde der weltweit heißeste je gemessene Tag verzeichnet. Schon heute laufen auf dem Planeten zwei Milliarden Klimaanlagen, bis 2050 könnten es sieben Milliarden werden. Doch es gibt Möglichkeiten, schonender zu klimatisieren.

von Joachim Wille

Damit die Klimabewegung nicht scheitert, muss sie Offenheit zeigen für Menschen, die anders reden und handeln als sie selbst. Statt moralischen Perfektionismus braucht es eine Kultur der Vielfalt über Geschlechterrollen und Hautfarben hinaus.

ein Gastbeitrag von Dominic Memmel

Wer als Geschäft nicht genug Parkplätze anbieten kann, verliert Umsatz – seit vielen Jahren hält sich dieser Mythos hartnäckig, auch in Stadtplanung und Verkehrspolitik. Dabei haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Heute gewinnen Läden dort mehr Kundschaft, wo weniger Autos fahren.

ein Gastbeitrag von Andreas Knie, Michael Hoffmann

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gibt zu, beim Klimaschutz in den vergangenen Jahren "Fehler gemacht und zu spät gehandelt" zu haben. In den kommenden Monaten wolle er den Weg für CO2-Neutralität ebnen. Mögen den Worten endlich Taten folgen.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Halb Europa steht vor einer Hitzewelle. Im Zuge der Klimakrise werden heiße Tage häufiger. Das deutsche Gesundheitssystem ist darauf nicht ausreichend vorbereitet, kritisieren einige seiner Mitarbeiter:innen.

von Susanne Schwarz