Lebensmitteln wie einem Liter Milch – genauso wie anderen Produkten – sieht man nicht an, wie viel Klimagase bei ihrer Herstellung verursacht wurden. Sollen Unternehmen den Verbrauchern sagen, welchen CO2-Rucksack sie mitkaufen?

eine Kolumne von Verena Kern

Kalenderwoche 16: Obwohl Bayern in der Speicherforschung führend ist, gelingt es dem Freistaat nicht, die Energiewende voranzubringen, sagt Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft, Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Weil Strom im Norden durch die Erneuerbaren immer billiger wird, könnte es passieren, dass  Unternehmen dorthin abwandern.

Steigendes Meer bedroht Millionenmetropole

Der Stadtrat von New York City will die Treibhausgas-Emissionen der Küstenstadt stark absenken. Besitzer von großen Gebäuden werden verpflichtet, ihren Ausstoß vom klimaschädlichem CO2 zu reduzieren.

von Sandra Kirchner

Der Plan ist kühn: Demonstranten wollen in London vier Verkehrsknotenpunkte zwei Wochen lang lahmlegen. Bislang haben sie Erfolg. Das liegt an einer ungewöhnlichen Taktik, die das übliche Vorgehen der Londoner Polizei bei Protesten aushebelt.

von Christian Mihatsch

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Alle Jahre wieder erinnert sich die Politik, dass die Schienenbahn gegenüber dem Auto und dem Flugzeug strukturell benachteiligt wird. Ein besonders absurder Ausdruck dessen ist, dass beim Kauf von Bahntickets ab 50 Kilometer Reisestrecke der volle Mehrwertsteuersatz fällig wird.

ein Kommentar von Jörg Staude

Wenn man nach ihnen greift, kommen manche Sterne näher: Die Bewegung "Extinction Rebellion", die gerade vor allem in London spektakuläre Klima-Proteste veranstaltet, klingt teilweise unrealistisch. Ihre Forderungen könnten trotzdem hilfreich sein.

von Susanne Schwarz

"Fridays for Future" ist eine komplexe Bewegung geworden, die ihren Platz auf dem politischen Parkett sucht: Soll man die Systemfrage stellen oder sich auf Tagespolitik konzentrieren? Unsere Kolumnistin organisiert die Schulstreiks in München mit und macht sich Gedanken, wie es nach der ersten Erfolgswelle weitergehen soll.

eine Kolumne von Elena Balthesen

Luxemburg gibt sich als Vorreiter in Sachen "nachhaltige Finanzen". Schon 2007 wurden dort die ersten grünen Anleihen ausgegeben, inzwischen gibt es auch eine "grüne" Börse. Doch Anspruch und Wirklichkeit stimmen längst nicht genug überein.

ein Gastbeitrag von Alexander Feldmann

Die digitalisierte Nachhaltigkeitsgesellschaft

Digitalisierung und künstliche Intelligenz zu kontrollieren und für sinnvolle Ziele nutzbar zu machen, ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Deshalb braucht es einen UN-Gipfel zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit, den eine Kommission – ähnlich der Brundtland-Kommission – vorbereiten soll.

ein Gastbeitrag von Dirk Messner und Ina Schieferdecker

Empfehlungen der Redaktion

In Wolfsburg setzen sich Klimaaktivist:innen für eine sozial gerechte Verkehrswende ein. Sie fordern die Abkehr vom Auto und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Damit werden sie nicht zu rückwärtsgewandten Traditionalist:innen, sondern füllen eine strategisch wichtige Rolle aus.

ein Gastbeitrag von Clara S. Thompson

Psychologische Studien zeigen, dass viele Menschen beim Klima in einer falschen sozialen Realität leben. Sie unterschätzen das Klimabewusstsein ihrer Mitmenschen stark – besonders drastisch in den USA, aber auch hierzulande.

von Verena Kern

Noch immer befinden wir uns in der Phase der Verweigerung, den Klimawandel als Problem anzuerkennen, sagt der Klimaforscher und Erdsystemwissenschaftler Wolfgang Lucht. Angesichts der Umwelt- und Gerechtigkeitskrise fordert er eine Erneuerung der demokratischen Gesellschaft – Teil 1 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning
ein Gastbeitrag von Niklas Wagner
eine Kolumne von Joachim Wille

40 Prozent der erneuerbaren Energien wurden von Privatleuten und Landwirten installiert – und es können noch mehr werden, ob im Eigenheim oder als Mieter. Wer ein Solardach hat, weiß, woher der Strom kommt. Mit Speicher, Wärmepumpe und Wallbox fürs E-Auto lässt sich die persönliche Energiewende weit vorantreiben.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Der deutsche Kohlekraftwerks-Park ist ziemlich überaltert. Die Grünen wollen das nutzen, um einen erheblichen Teil der Anlagen schneller und entschädigungsfrei stillzulegen. Die Forderung ist ein zentraler Punkt ihres jetzt vorgelegten Zehn-Punkte-Ausstiegsfahrplans.

von Jörg Staude