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Nur sehr langsam kommt die "Energiewende von unten" in der EU voran, stellt der Europäische Rechnungshof in einem neuen Sonderbericht fest. Gründe seien rechtliche Hürden sowie technische Hindernisse für Energiegemeinschaften.

von Stefan Schroeter

Dauern der Iran-Krieg und die "Schließung" der Straße von Hormus länger, droht eine Wiederholung des Gaspreisschocks von 2022. In vielen EU-Staaten könnten im liberalisierten Strommarkt die Gaspreise voll auf die Strompreise durchschlagen.

ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Das "Infrastruktur-Zukunftsgesetz" der Bundesregierung soll den Fernstraßenbau beschleunigen. BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg warnt vor Rückschritten für Umweltschutz und Öffentlichkeits-Beteiligung. Er schlägt Maßnahmen zur Beschleunigung umweltfreundlicher Verkehrsprojekte vor. 

Interview: Joachim Wille

Kalenderwoche 11: Preissprünge bei Gas und Öl werden in der angespannten geopolitischen Lage noch öfter vorkommen, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Man kann jedes Mal überrascht sein – oder sich möglichst schnell von konventionellen Energien unabhängig machen.

Advertorials

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Die Sondereffekte sind passé, die in den letzten Jahren Deutschland beim Klimaschutz halfen. Um die Klimaziele 2030 zu erreichen, müssen die Emissionen jetzt um mehr als 40 Millionen Tonnen jährlich sinken. Das macht die am Samstag vorgestellte Treibhausgasbilanz für 2025 klar. 

von Jörg Staude

Staatlich geförderte Forschungsprogramme zur CO2-Entnahme lenken von den Auslösern der Klimakatastrophe ab. Viele der in den Projekten "CDR terra" und "CDR mare" untersuchten Methoden sind unzureichend, teilweise sogar schädlich und verschärfen die Klimakrise.

ein Gastbeitrag von Peter Droege

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Der Iran-Krieg lässt die Ölpreise steigen – was bedeutet das fürs Klima? China setzt sich mit seinem neuen Fünfjahresplan wenig ambitionierte Klimaziele. Der Anstieg der globalen Temperatur hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt.

von Verena Kern, Jonas Waack

Der EU-Klimabeirat fordert eine Reform des Agrar- und Ernährungssektors, um den Treibhausgasausstoß deutlich zu senken. Landwirte und einkommensschwache Haushalte bräuchten dabei jedoch Unterstützung.

von Joachim Wille

EU-Flottengrenzwerte

Die Preisparität mit Verbrennern ist bereits in Sicht. Der Verkehrs-Umweltverband T&E sieht die CO2-Ziele der EU als Grund und warnt vor einem Aufweichen.

von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Parallel zum UN-Klimagipfel in Madrid findet ein "Peoples' Summit" der Zivilgesellschaft in Santiago de Chile statt. Carola Rackete, Klimaaktivistin und Ex-Kapitänin der "Sea-Watch", spricht für Klimareporter° mit den Akteuren. Heute: Anthropologin Gabriela Cabaña über Umweltzerstörung durch "grüne" Energie.

eine Kolumne von Carola Rackete

Je länger sich die Welt als unfähig erweist, die Klimakrise zu bewältigen, desto verlockender wird Geoengineering. Ein neuer Forschungsbericht bringt Wind in die Debatte. Über einen Ansatz mit enormen Nebenwirkungen – und einer eingebauten Veranlagung zum Scheitern.

ein Kommentar von David Zauner

Die Frage lässt sich bislang kaum beantworten, es fehlt schlicht an Daten. Die Lücke schließt nun ein mehrjähriges Projekt der Psychologin Cornelia Betsch, die zuvor die Einstellung der Deutschen zur Coronapandemie untersuchte. Erste Ergebnisse enthalten einige Überraschungen.

von Verena Kern

Meinungen

Petersberger Klimadialog

ein Kommentar von Joachim Wille
ein Kommentar von Jörg Staude

Küstenerosion, Sturmfluten, Hochwasser – der Meeresspiegelanstieg bringt jedes Jahr viele Menschen um ihre Lebensgrundlage. Eine Studie zeigt jetzt: Bisherige Berechnungen haben den Meeresspiegel an Küsten sogar noch unterschätzt – teils um bis zu 1,5 Meter. Wie konnte das passieren?

von Tine Heni

EU-Energiepolitik

Die Atomvision der EU-Kommission ist weit von der Realität abgehoben. Ursula von der Leyen sollte sich nicht von Emmanuel Macron für die finanziell hochriskanten französischen Pläne einspannen lassen. 

ein Kommentar von Joachim Wille