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Helmut Schmidt war politischer als die konservativen Kanzler, die ihm folgten. Aber er hätte zumindest die Tür öffnen müssen für die neuen sozialen und ökologischen Bewegungen.

von Michael Müller

Hinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern. 

ein Gastbeitrag von Eva Stegen

Klimawandel und Ungleichheit müssen gemeinsam und global betrachtet werden, sagt Jürgen Trittin, Bundestagsabgeordneter der Grünen und ehemaliger Umweltminister. Ein Gespräch über Ökosteuern, schädliche Subventionen und externe Kosten.

Interview: Jörg Staude

Die Arbeitsbedingungen in vielen Unternehmen der erneuerbaren Energien bleiben hinter vergleichbaren Branchen zurück. Viele Mitarbeiter wollen nicht langfristig bleiben. Für den Übergang in eine erneuerbare Arbeitswelt ist die Branchengewerkschaft erstaunlich konzeptlos.

von Susanne Schwarz

Advertorials

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Vor 15 Jahren wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz beschlossen. Das EEG hat einen weltweiten Ausbau der Ökoenergien ausgelöst und kann als Grundstein der globalen Energiewende gelten. Deutschland könnte stolz darauf sein, doch der Widerstand gegen das Ökoenergie-Gesetz hält bis heute an.

von Benjamin von Brackel

Energiewende im globalen Süden

In Afrika kann man den Leuten nicht einfach erneuerbare Energien aus Europa vor die Nase setzen, sagt Gordon Appel von den "Ingenieuren ohne Grenzen". Der Verein arbeitet mit regionalen Partnern zusammen und bevorzugt Lösungen mit lokalen Materialien. Der Weg zum Erfolg führt für ihn über die Zivilgesellschaft statt über die Politik.

Interview: Matthias Bauer

Dossiers

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Das Anthropozän findet zu wenig Beachtung, findet der Nobelpreisträger Paul Crutzen. Um die grundsätzlich neue Rolle des Menschen in der Natur zu verstehen und anzunehmen, brauchen wir die gegenseitige Öffnung von Natur- und Sozialwissenschaften füreinander.

Interview: Michael Müller, Susanne Götze

Analyse des World Resources Institute

Waldrechte für lokale Gemeinschaften bringen viel mehr für den Klimaschutz als staatliche oder private Kontrollsysteme. Das zeigt die bisher umfassendste Studie über lokale Waldbesitzrechte, die internationale Forscher in dieser Woche vorgelegt haben. Jetzt müssen nur noch die Politiker überzeugt werden.

von Carey L. Biron (IPS)

Die Entpolitisierung überwinden

Der Vorschlag einer sozial-ökologischen Transformation ist der Versuch, sich kurzsichtiger Perspektiven zu entledigen und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Es geht nicht um die Frage, ob Politik und Zivilgesellschaft intervenieren müssen, sondern wo und mit welchen Mitteln. Notwendig ist das, weil die Wirtschaftsordnung mit der Aufkündigung des Sozialstaates völlig entmoralisiert ist.

eine Kolumne von Michael Müller

Empfehlungen der Redaktion

Mit dem Vermitteln von kognitivem Wissen und dem Vertrauen darauf, was die Wissenschaft sagt, kommen wir beim Klima nicht weiter, sagt die Umweltsoziologin Sarah Kessler. Für sie zeichnete sich vor fünf Jahren schon ab, dass Klima-Kommunikation schwieriger würde.

von Jörg Staude

Immer mehr Menschen verlassen in den USA ihr Zuhause wegen steigender Überschwemmungsgefahr, zeigt eine neue Untersuchung. Selbst Städte wie Miami und Washington sind davon betroffen.

von David Zauner

Schulden sind ein Machtinstrument, mit dem reiche Länder sich billige Arbeitskräfte und Ressourcen sichern, sagt Dianah Mugalizi. Die Koordinatorin der Bewegung Debt for Climate in Kenia fordert eine Schuldenstreichung, ähnlich wie für Deutschland nach dem Krieg.

Interview: David Zauner

Meinungen

ein Gastbeitrag von Nele Evers, Carla Reemtsma
ein Gastbeitrag von Friederike Schmitz

Was macht ein Ethik-Professor aus Oxford beim Weltklimarat? Er staunt über die Abläufe, empört sich darüber, wie die Staatenvertreter die Zusammenfassung des IPCC-Reports für politische Entscheidungsträger verstümmeln, und freut sich, dass die Erwähnung ethischer Prinzipien der Zensur nicht vollends zum Opfer fällt. Ein Augenzeugenbericht über die Mitarbeit am Fünften Sachstandsbericht des IPCC.

ein Gastbeitrag von John Broome

Klimaschutz und künstliche Lebewesen: Für Craig Venter passt das zusammen. Mit Geld von US-Konzernen wie Exxon will der Gentechnik-Pionier neuartigen Agrosprit herstellen. Kritiker sind alarmiert: Die "extreme Gentechnik" könne aus den dabei verwendeten Algen eine Umweltgefahr machen.

von Michael Bittner