Auf dem europäischen CO2-Markt besteht ein Überangebot. Dennoch steigt der CO2-Preis rapide. Der Grund ist eine Reform des Handelssystems, die in den nächsten fünf Jahren die Zahl der neuen Zertifikate reduziert. Das trifft vor allem die Betreiber von Kohlekraftwerken.

von Christian Mihatsch

Der Energiekonzern RWE will ab Oktober im Hambacher Forst roden. Die Umweltschützer vom BUND wollen nun möglicherweise ihre Mitarbeit in der Kommission aufkündigen, die der Bundesregierung den Weg zum Kohleausstieg vorzeichnen soll.

von Susanne Schwarz, Friederike Meier

Die Dürre hat den Großteil der jungen Waldbäume eingehen lassen. Vertreter der Forstwirtschaft schätzen, dass die Kosten dafür die Milliardenmarke übersteigen. Mit solcher Trockenheit werden die Wälder künftig wohl häufiger zu kämpfen haben. Sie daran anzupassen ist wichtig – auch weil gesunde Wälder beim Klimaschutz helfen.

von Joachim Wille

Maßnahmenkatalog der Landesregierung

Brandenburgs Wirtschaftsminister Gerber tritt überraschend zurück. Mit dem SPD-Politiker verliert das Bundesland einen der härtesten Braunkohle-Lobbyisten. Erst kürzlich stellte Gerber dies unter Beweis, als sein Ministerium einen Maßnahmenplan vorlegte, der nicht weniger als den Neubau von Braunkohleanlagen ermöglichen soll.

von Jörg Staude

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Teure Klimawandelfolgen

Deutschland plant ein Hilfspaket für seine dürregeplagten Bauern. Die Landwirtschaft muss auf den Klimawandel doppelt reagieren. Da sie den Klimafolgen unmittelbar ausgesetzt ist, muss sie sich dringend anpassen. Die Agrarbranche gehört aber auch zu den klimaschädlichen Industriezweigen – und tut bisher kaum etwas dagegen.

von Susanne Schwarz

Klimakommissar Arias Cañete will, dass die EU ihr Klimaziel für 2030 anhebt. Wenn das europäische Staatenbündnis seine selbst gesetzten Ziele für den Ausbau der Ökoenergien und für mehr Energieeffizienz erreicht, ist das zu schaffen. Doch es bleiben zwei Probleme.

ein Kommentar von Joachim Wille

Pro und Kontra zur Kohlekommissionssitzung

Deutschland hat die nationale Verantwortung, schnell aus der Kohle auszusteigen, meinen die Umweltstiftung WWF und der Ökostromer Lichtblick und legten dazu heute einen "Kohlereport" vor. Aus nationaler Verantwortung gegenüber Europa dürfe Deutschland nicht so schnell die Kohlekraftwerke abschalten, erklärte heute dagegen der Energiewirtschafts-Verband BDEW.

von Jörg Staude

Beim Klimacamp im Rheinland kamen in den letzten zehn Tagen 500 Menschen zusammen, um für einen raschen Kohleausstieg aktiv zu werden. Der entschlossene, ausdauernde Widerstand gegen Kohle ist weiter nötig, auch wenn "gefühlt" der Kohleabbau längst der Vergangenheit angehört.

eine Kolumne von Dorothee Häußermann

Katastrophen wie Überschwemmungen, Dürren oder verheerende Waldbrände werfen die Frage auf, wie viel Einfluss der Klimawandel dabei hat. Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung kann den Zusammenhang nun noch klarer nachweisen.

von Verena Kern

Empfehlungen der Redaktion

Je länger sich die Welt als unfähig erweist, die Klimakrise zu bewältigen, desto verlockender wird Geoengineering. Ein neuer Forschungsbericht bringt Wind in die Debatte. Über einen Ansatz mit enormen Nebenwirkungen – und einer eingebauten Veranlagung zum Scheitern.

ein Kommentar von David Zauner

Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen. 

ein Gastbeitrag von Götz Neuneck

Die Klimakrise zu bewältigen, bedeutet Systemwandel in allen Bereichen und allen Ländern, heißt es im neuen Weltklimabericht. Das habe tiefgreifende Folgen, auch für Wirtschaft und Konsum. Nur wenn Gerechtigkeit im Vordergrund steht und Betroffene wirklich beteiligt werden, könne es gelingen.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

Vor dem Klimagipfel in Katowice

Das bisherige Klimaziel der Europäischen Union für 2030 reicht nicht aus, um die Anforderungen des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen. Die EU-Kommission will das Ziel nun etwas erhöhen. Umweltschützern geht das nicht weit genug.

von Joachim Wille, Verena Kern

Hitzesommer und die Folgen

Die kommende Heiß-Zeit ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Auch für Landwirte. Der Agrarsektor muss sich grundlegend ändern – die Konsumenten aber auch.

ein Gastbeitrag von Franz Alt