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Klimawirkung von Fleisch und Milchprodukten

Die großen Fleisch- und Molkereikonzerne schädigen das Klima sehr viel mehr, als die Branche behauptet. Wie groß die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist, hat nun eine internationale Studie aufgedeckt – mit erschreckenden Zahlen.

von Verena Kern

Verbündete im Klimaschutz

Die Europäische Union und China sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung für einen anspruchsvollen Klimaschutz aus. Daran, dass die Erklärung nun zustande kam, dürfte auch US-Präsident Trump nicht unschuldig sein.

von Friederike Meier

Als erste deutsche Stiftungsuniversität will die Georg-August-Universität ihr Vermögen nicht mehr in Unternehmen der Kohle-, Öl- und Gasindustrie stecken. Bildungseinrichtungen gehören weltweit zu den Antreibern der Divestment-Bewegung.

von Susanne Schwarz

Volksbegehren gegen Flächenfraß

In Bayern kämpft ein Bündnis gegen die "Betonflut", die in dem Bundesland besonders wütet. Der Flächenverbrauch zerstört nicht nur die schöne Landschaft, er bremst auch den Klimaschutz. Doch das CSU-geführte Innenministerium lehnte die Zulassung des Volksbegehrens ab – und hat heute vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof Recht bekommen.

von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Schreiben an Bundeswirtschaftminister Altmaier

Zehn Umwelt- und Energieminister mit grünem Parteibuch verlangen einen CO2-Mindestpreis. Die Bundesregierung hält sich bei dem Thema weiter bedeckt, wird aber spätestens auf dem diesjährigen Klimagipfel in Katowice Position beziehen müssen.

von Jörg Staude

Flauten sind für die Windkraft genauso Gift wie Stürme. Wetterextreme dieser Art werden mit dem Klimawandel zunehmen. Wie sich das auf die wetterabhängige Erzeugung von Windstrom auswirkt, untersuchten jetzt Karlsruher Forscher – und geben teilweise Entwarnung.

von Jörg Staude

Ein gemütlicher Grillabend kann für Gesundheit und Umwelt recht apokalyptisch sein, nicht allein wegen der mitunter fragwürdigen Klimabilanz eines Steaks oder den beim Grillen möglicherweise entstehenden krebserregenden Stoffen – auch die Holzkohle ist wegen ihrer Herkunft aus Tropenwäldern in Verruf geraten.

eine Kolumne von Susanne Götze

Kalenderwoche 28: Ein Anstieg bei den Erneuerbaren und ihre Marktfähigkeit allein reichen nicht aus, um den Kohlestrom zu verdrängen, sagt Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft, Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW und Mit-Herausgeberin von Klimareporter°. Dafür braucht es einen strukturierten Kohleausstieg.

Wer die richtigen Produkte kauft, kann den Planeten retten. Das erzählt jedenfalls die Industrie den Verbrauchern – und die glauben die "grünen Lügen" nur allzu bereitwillig. Eine bemerkenswerte Dokumentation zeigt ohne viele Zahlen, warum der grüne Konsumismus scheitert.

von Nick Reimer

Empfehlungen der Redaktion

Psychologische Studien zeigen, dass viele Menschen beim Klima in einer falschen sozialen Realität leben. Sie unterschätzen das Klimabewusstsein ihrer Mitmenschen stark – besonders drastisch in den USA, aber auch hierzulande.

von Verena Kern

Der Klimawandel führt zu extremer Armut und verstärkt Ungleichheit, warnt IPCC-Leitautor Walter Leal. Der globale Süden ist besonders stark betroffen, vor allem weil nur wenig Geld für Anpassungsmaßnahmen bereitsteht. Nichtregierungsorganisationen fordern internationale Unterstützung.

von Tjade Brinkmann

Glencore-Kohleabbau in Kolumbien

Bei der Glencore-Aktionärsversammlung hagelte es Kritik. Der Schweizer Rohstoffkonzern stellte sich am Freitag den Fragen und Anliegen seiner Aktionär:innen. Menschenrechtler:innen, betroffene Gemeinden und NGOs fordern Entschädigung und Dialog auf Augenhöhe.

von Laura König

Meinungen

eine Kolumne von Joachim Wille

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille

Weil der Preisdruck auf die Windanlagenhersteller so hoch ist, werden kleine Firmen verschwinden, warnt die Branche. Der Export allein reiche nicht, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Branchenvertreter fordern Eile bei den geplanten Sonderausschreibungen. Auch der niedersächsische Energieminister macht sich für die Windindustrie stark.

von Sandra Kirchner

Vorsorgende staatliche Klimapolitik schafft nicht nur neue Marktchancen für Gewinner, sondern kümmert sich aktiv und frühzeitig um potenzielle Verlierer. Sie brauchen rechtzeitig Unterstützung für Innovationen, Diversifizierung und Geschäftsfeldentwicklung.

ein Gastbeitrag von Manfred Fischedick, Peter Hennicke