Der gute Wille

Überraschend viele Deutsche würden gern mit einem Flugtaxi durch die Gegend fliegen können und so den vielen, vielen Verkehrsproblemen in Stadt und Land entkommen. Logisch ist das nicht.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 30: Den Klimawandel kann wirklich keiner mehr leugnen, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von Klimareporter°. Allerdings ändert das wenig an der Untätigkeit des Wirtschaftsministers und einer zermürbend langsam arbeitenden Kohlekommission. 

Erstmals findet ein Klimacamp im kleinsten deutschen Braunkohlerevier statt. Noch bis 2040 will die Mibrag hier Braunkohle fördern und weitere Dörfer "devastieren". Zum Auftakt demonstrieren Klimaaktivisten in der Leipziger Innenstadt.

von Verena Kern

Rekordverdächtig ist das Jahr 2018 schon jetzt. Es brachte Deutschland die größte Dürre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der Juli ist bereits der vierte "zu warme" Monat in Folge, berichtet der Deutsche Wetterdienst. Ein veränderter Jetstream könnte eine Rolle dabei spielen.

von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Konventionelle Kraftwerke ohne Kühlung

Aufgrund der Hitzewelle mussten diese Woche mehrere Steinkohlekraftwerke ihre Leistung drosseln. Auch Atomkraftwerke können Probleme bekommen, wenn die Flüsse zu warm werden. Das zeigt die Verwundbarkeit konventioneller Energieversorgung, kritisieren Experten.

von Susanne Götze

Der Waldbrand nahe Potsdam wütet immer noch. Brände wie in Schweden oder Griechenland aber hält die Feuerwehr hierzulande für unwahrscheinlich. Auch wegen eines elektronischen Frühwarnsystems, das seit 1997 operiert.

von Benjamin von Brackel

Eine Erde ohne Mond?

Heute steht die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts bevor. Ohne den Mond wäre vieles auf der Erde nicht so, wie es ist, auch nicht das Klima. Vielleicht gäbe es uns nicht einmal, denn Monde sind offenbar erstaunlich wichtig für die Entstehung von Leben.

von Friederike Meier

Anhaltende Trockenheit

Der Wasserstand der Elbe nähert sich historischen Tiefständen. Eine solche extreme Situation kann sich negativ auf die Wasserqualität auswirken. Deshalb messen Forscher nun regelmäßig den Gewässerzustand. Doch nicht nur die anhaltende Dürrephase setzt dem Fluss zu.

von Sandra Kirchner

Halbjahresbilanz Windkraft

Europaweit ist der Ausbau der Windenergie ins Stocken geraten, zeigt die Halbjahresbilanz des Branchenverbands Wind Europe. In Deutschland ist Bayern durch seine restriktive 10‑H‑Regel zum Schlusslicht geworden. Die Folge: Jobverluste und eine steigende Abhängigkeit von Stromimporten.

von Verena Kern

Empfehlungen der Redaktion

Das Buch "Bausteine für Klimagerechtigkeit" beschreibt acht Transformationspfade zu mehr Klimagerechtigkeit. Statt auf Technofixes setzen die Autor:innen auf konkrete und tiefgreifende Veränderungen der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse.

von David Zauner

Damit die Klimabewegung nicht scheitert, muss sie Offenheit zeigen für Menschen, die anders reden und handeln als sie selbst. Statt moralischen Perfektionismus braucht es eine Kultur der Vielfalt über Geschlechterrollen und Hautfarben hinaus.

ein Gastbeitrag von Dominic Memmel

Hinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern. 

ein Gastbeitrag von Eva Stegen

Energiewende in Russland

Sollte in Russland der Export fossiler Energieträger einbrechen, könnten ganze Industriezweige abstürzen, fürchten Experten. Erst langsam beginnt das Land darüber nachzudenken, wie erneuerbare Energien die Lücke füllen könnten, die vor allem die Kohle in absehbarer Zeit reißen wird.

ein Gastbeitrag von Jana Dolganina

Etwa 8.800 Kilometer neue Stromleitungen wollen die Netzbetreiber bis 2030 quer durch Deutschland bauen. Untragbar finden das Umweltschützer und Bürgerinitiativen. Sie hoffen, mit dezentralem Ökostrom etliche Trassen einzusparen. Wie berechtigt das ist, versucht die jetzt veröffentlichte Transparenz-Studie des Öko-Instituts zu klären.

von Jörg Staude