Der neue Vertragstext setzt zwar ein hohes Ziel: Die Begrenzung der Erderwärmung am besten auf 1,5 Grad. Doch die Maßnahmen, die dazu nötig sind, werden nach und nach aus dem Entwurf gestrichen. Was es wirklich hieße, die 1,5 Grad zu erreichen, erklären führende Klimawissenschaftler in Paris: Null CO2-Emissionen in den Industrieländern bis 2030.

von Benjamin von Brackel, Susanne Götze

Die UN-Klimakonferenz in Paris bietet vielen ein Podium, um ihre Aktivitäten zu präsentieren. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Gouverneur von Kalifornien Jerry Brown stellen eine Klima-Initiative vor

von Christian Mihatsch

Eine neue, mächtige Allianz von über 100 Staaten inklusive EU und USA könnte in diesen Stunden und Tagen ein starkes Klimaabkommen durchboxen. Der neue Vertragsentwurf hat erste Streitfragen ausgeräumt. Nun kommt es unter anderem darauf an, wie Staaten wie Indien und China reagieren.

von Benjamin von Brackel

Es ist das größte diplomatische Treffen in der Menschheitsgeschichte: 45.000 Teilnehmer wollten sich für die 21. Weltklimakonferenz im Pariser Vorort Le Bourget akkreditieren. Wir stellen einige von ihnen vor. Heute: Annalena Baerbock, bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete und Klimapolitikerin.

von Thomas Venker

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Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Eine zierliche Frau aus Tennessee hat die einst so mächtige Kohleindustrie in den USA in die Knie gezwungen. Mary Anne Hitt, Chefin der "Beyond Coal"-Kampagne der Naturschutzorganisation Sierra Club, über die Gründe für den Erfolg und die nächsten Ziele – und über die Folgen für den Klimaschutz, falls der nächste Präsident ein Republikaner ist.

Interview: Benjamin von Brackel

Helmut Schmidt war politischer als die konservativen Kanzler, die ihm folgten. Aber er hätte zumindest die Tür öffnen müssen für die neuen sozialen und ökologischen Bewegungen.

von Michael Müller

Hinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern. 

ein Gastbeitrag von Eva Stegen

Klimawandel und Ungleichheit müssen gemeinsam und global betrachtet werden, sagt Jürgen Trittin, Bundestagsabgeordneter der Grünen und ehemaliger Umweltminister. Ein Gespräch über Ökosteuern, schädliche Subventionen und externe Kosten.

Interview: Jörg Staude

Die Arbeitsbedingungen in vielen Unternehmen der erneuerbaren Energien bleiben hinter vergleichbaren Branchen zurück. Viele Mitarbeiter wollen nicht langfristig bleiben. Für den Übergang in eine erneuerbare Arbeitswelt ist die Branchengewerkschaft erstaunlich konzeptlos.

von Susanne Schwarz

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Klimaanpassung für Bäume

Die "Splittzylinder-Technik" soll kränkelnden Stadtbäumen in Zeiten des Klimawandels helfen. Karlsruher Forscher wollen jetzt Kommunen und Bürger für die einfache Methode begeistern. Für den Wald ist sie allerdings zu aufwändig.

von Joachim Wille

Große Supermarktketten fahren mit dem Soja-Geschäft Millionengewinne ein. Landwirt:innen schreiben rote Zahlen. Es brauche klare Regeln, um die Macht des Einzelhandels zu beschränken, findet die "Aktion Agrar" und kündigt Proteste an.

von David Zauner

Die Arbeitsbedingungen in vielen Unternehmen der erneuerbaren Energien bleiben hinter vergleichbaren Branchen zurück. Viele Mitarbeiter wollen nicht langfristig bleiben. Für den Übergang in eine erneuerbare Arbeitswelt ist die Branchengewerkschaft erstaunlich konzeptlos.

von Susanne Schwarz

Meinungen

eine Kolumne von Joachim Wille
eine Kolumne von Volker Quaschning

Vor 15 Jahren wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz beschlossen. Das EEG hat einen weltweiten Ausbau der Ökoenergien ausgelöst und kann als Grundstein der globalen Energiewende gelten. Deutschland könnte stolz darauf sein, doch der Widerstand gegen das Ökoenergie-Gesetz hält bis heute an.

von Benjamin von Brackel

Energiewende im globalen Süden

In Afrika kann man den Leuten nicht einfach erneuerbare Energien aus Europa vor die Nase setzen, sagt Gordon Appel von den "Ingenieuren ohne Grenzen". Der Verein arbeitet mit regionalen Partnern zusammen und bevorzugt Lösungen mit lokalen Materialien. Der Weg zum Erfolg führt für ihn über die Zivilgesellschaft statt über die Politik.

Interview: Matthias Bauer