klimareporter° kompakt
Liebe Leser:innen,

unsere Veranstaltung „Rollback bei der Energiewende?“ war ein voller Erfolg: Gemeinsam mit Ursula Heinen-Esser, Sophia Eltrop und Claudia Kemfert diskutierten wir im Publix über die Zukunft der Energiepolitik in Deutschland. Die fast zweistündige Debatte bot fundierte Analysen, kontroverse Perspektiven und zugleich ermutigende Impulse für die Energiewende. Wer die Veranstaltung verpasst hat oder noch einmal reinschauen möchte, findet hier eine Videoaufzeichnung. Weitere Veranstaltungen sind geplant.
 
Sind Dunkelflauten tatsächlich der Normalfall im künftigen Energiesystem? Eine neue Studie des Energiekonzerns Uniper befeuert die Debatte über Versorgungssicherheit, während Energiewendeforscher vor interessengeleiteten Schlussfolgerungen warnen, die Speicher und flexible Verbraucher zugunsten neuer Gaskraftwerke benachteiligen könnten. Joachim Wille berichtet.

Die technische Entnahme von CO₂ aus der Atmosphäre gilt als wichtiger Baustein für den Klimaschutz, kommt laut neuem CDR-Report bislang aber kaum voran. Neue Verfahren wachsen zwar schnell, sind jedoch noch zu teuer und politisch unzureichend abgesichert, während Investitionen und klare Regeln fehlen. Sandra Kirchner hat den Report gelesen.

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Chronologie des Klimawandels

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Der Geograf Rüdiger Glaser schildert in seinem Buch "Klimadämmerung" die Veränderungen des Klimas in Deutschland von der Kleinen Eiszeit bis in die neue Warmzeit. Er beschreibt auch, wie sich die Lebensbedingungen der Menschen wandeln – und wie sie darauf reagieren.


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Merkel warnt vor Rolle rückwärts

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Beim 40-jährigen Jubiläum des Bundes­umwelt­ministeriums mahnt die Ex-Kanzlerin, den Klimaschutz trotz Krisen nicht zu verdrängen. Auch den Atomausstieg verteidigt sie.


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"Für Kommunen ist das Stromkabel übern Zaun keine Lösung"

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Energy Sharing heißt auch, dass Kommunen ihre im Stadtgebiet verteilten Liegenschaften mit selbst erzeugter erneuerbarer Energie versorgen können, betonen Lydia Takit und Harald Uphoff vom Bündnis Bürgerenergie. Sie plädieren für mehr Erneuerbare, mehr Bürgerenergie, niedrigere Strom- und Wärmepreise sowie weniger Abhängigkeit von fossilen Importen.


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Der Markt soll überflüssige Biokraftstoffe aufsaugen

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Die Koalition setzte im Treibhausgas­minderungs-Gesetz die Quoten für den Einsatz biogener und nicht biogener Treibstoffe noch einmal deutlich herauf. Zum Klimaschutz im Verkehr trägt das nicht entscheidend bei, hilft aber offenbar gegen Maßnahmen wie Tempolimit oder Verbrenner-Aus.


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‍Podcast

Umweltkosten von KI, klimabedingte Flucht, wenig Klima unter Merz

Der ökologische Fußabdruck von Rechenzentren und künstlicher Intelligenz wächst massiv. Der Klimawandel verschärft Fluchtbewegungen, zeigt ein Report. Die Bundesregierung spricht kaum noch über Klimapolitik. 


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‍Meinung

"Man darf sich von Industrielobbys nicht erpressen lassen"

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Dank der Energiewende ist Deutschland aus Atom und Kohle ausgestiegen, bilanziert Ex-Umweltminister Jürgen Trittin im Interview zum 40‑jährigen Jubiläum des Bundes­umwelt­ministeriums und über das aktuelle politische Rollback.


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‍Überraschung der Woche

Röttgens Kritik an Reiche, kritische Kommunalpolitik und die Kritiker des Weltklimarats

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Kalenderwoche 22: Eine Regierungserklärung des Bundeskanzlers zur Energiepolitik sollten Umwelt- und Verbraucherverbände, Grüne und Linke öffentlich sowie die SPD intern verlangen, fordert Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Eine feste Arbeitsgruppe "Energiewende" der Ministerien sollte zudem Fragen von Ökologie, Verbraucher- und Industriepolitik klären. 


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