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Es gibt Parteien und Menschen, die bekämpfen den Ausbau der Photovoltaik und Windkraft. Aber bitte schön, was ist denn deren Alternative? Das hier?

Schaut euch diese Löcher an: bis zu 400 Meter tief. Umweltzerstörung par excellence und ein enormer Klimaschaden. Und tausende Menschen haben hier ihre Heimat verloren.

Wenn wir die Kohle verbrennen, entsteht gasförmiges CO2, und dadurch steigt das Volumen um den Faktor 500. Das heißt, mit dem hier entstandenen CO2 könnten wir hunderte Male diese Grube füllen.

Wenn wir die Kohle durch Erdgas ersetzen, wird das auch nicht besser. Man sieht die Löcher nur nicht, weil sie unter der Erde sind.

Würden wir das gesamte CO2, das historisch bei der Braunkohlenutzung in Deutschland entstanden ist, über die Landesfläche Deutschlands verteilen, würden wir alle 40 Meter tief im Kohlendioxid versinken und alle ersticken.

Zum Glück verteilt sich das CO2 weltweit, aber dabei richtet es einen enormen Klimaschaden an. Die Auswirkungen spüren wir dieses Jahr am eigenen Leib: Stürme, Extremhitze, Waldbrände, Hitzetote.

Unterstützt das, was die Wissenschaft seit Jahrzehnten fordert: eine klimaneutrale Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien, also im Wesentlichen der Solar- und Windenergie, sodass wir damit unsere Heimat, unsere Landschaft, unsere Natur und unser Klima schützen können.

Und zeigt allen Menschen und Parteien, die weiterhin unsere Heimat verheizen wollen, die rote Karte.

Volker Quaschning

ist Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Seine Lehr- und Sachbücher zur Energiewende gelten als Standardwerke. 

Aufmacherbild: Karl Gerber/​Pixabay

 

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