Hohe Energie- und Lebensmittelpreise sowie steigende Zinsen könnten die Finanzen einiger Entwicklungsländer dieses Jahr in Schieflage bringen. Laut Weltbank besteht aber nicht die Gefahr einer systemischen Schuldenkrise. Viele Entwicklungsländer haben wegen der Coronakrise schon hohe Schulden.

von Christoph Müller

Report über Finanziers der Klimakrise

Rund 4,6 Billionen Dollar haben die 60 weltgrößten Banken seit dem Pariser Klimaabkommen in fossile Energieträger gesteckt. Auch zwei deutsche Banken tauchen im neuen "Banking on Climate Chaos"-Bericht von verschiedenen Umweltorganisationen auf.

von Tjade Brinkmann

Eine Diversifizierung der Bezugsquellen für Gas, Öl und Kohle gilt als bester Weg aus der Abhängigkeit von Putins Lieferungen. Wirkliche Freiheit und Frieden gibt es aber nur mit der Drei-E-Strategie: Erneuerbare, Energiesparen und Effizienz. Teil 2 des Gastbeitrags.

ein Gastbeitrag von Reinhard Loske

Wie stark ist unsere Abhängigkeit von Öl- und Gas? Warum erreichen die Öl- und Gaspreise immer neue Rekordwerte? Können wir nicht einfach aufhören, Öl und Gas aus Russland zu kaufen? Quaschning live, Folge 1.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Viele Solaranlagen produzieren mehr Strom, als direkt genutzt werden kann. Moderne Speicherlösungen wie die neue Anker Solix Solarbank Max AC helfen dabei, diesen Überschuss effizient zu speichern und später zu nutzen. 

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Der Krieg gegen die Ukraine zeigt auch, warum die Fixierung auf "Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft" klima- und sicherheitspolitisch hochgefährlich ist. Ein Blick in die Vergangenheit macht deutlich, welche Folgen disruptive Entwicklungen und externe Schocks für die Klima- und Energiepolitik haben können. Teil 1 des Gastbeitrags.

ein Gastbeitrag von Reinhard Loske

Seit Beginn des Ukraine-Krieges überschlagen sich die Bekundungen, man müsse jetzt auch in Deutschland ganz schnell Flüssigerdgas-Terminals bauen. In dieser kritischen Situation sollte die Politik aber einen kühlen Kopf bewahren – und gerade jetzt nicht den Blick fürs langfristig Entscheidende verlieren.

ein Gastbeitrag von Sascha Boden

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Mehrjährige Dürre im Hauptexportland

Eine seit zwei Jahren anhaltende Dürre in Brasilien lässt die Preise für Kaffeebohnen steigen. Die globale Erwärmung dürfte die Probleme weiter verschärfen, weil die Pflanze stabile Durchschnittstemperaturen braucht und die Anbaugebiete tendenziell schrumpfen.

von Christoph Müller

Importe aus Russland lassen sich ersetzen

Braucht Deutschland eine nationale Kohlereserve? Derzeit prüft das Wirtschafts- und Klimaministerium diese Frage. Hintergrund ist der große Anteil Russlands an den Kohleimporten der EU. Der Kohleverbrauch wird dieses Jahr weltweit steigen. 

von Christoph Müller

Super. Finanzminister Christian Lindner verspricht 200 Milliarden für Klima und Energiewende. Ist das viel? Nicht wirklich. Es braucht noch viel mehr. Zum Beispiel den Abbau der klima- und umweltschädlichen Subventionen, die noch höher sind.

ein Kommentar von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Exxon Mobil wusste nicht nur von der Gefahr der Klimakrise. Seine frühen Klimaprognosen und -modelle gehörten zu den besten ihrer Zeit, wie eine Auswertung bisher unveröffentlichter Daten zeigt. Anstatt dieses Wissen zu teilen, setzte der US-Ölkonzern auf eine gezielte Klima-Desinformationskampagne.

von David Zauner

Vom Elektroauto bis zum Smartphone: Nickel ist ein weltweit gefragter Rohstoff. Der Abbau in Guatemala hat schwere Folgen für die Umwelt und die indigenen Gemeinden, sagt Nati Garcia von der Menschenrechtsorganisation Cultural Survival. Die starken Proteste dürfen im globalen Norden nicht ignoriert werden.

Interview: Merle Groneweg

Hass auf die Besserwisser

Unerfüllte Konsumversprechen und anschwellender Rechtspopulismus in Europa hängen zusammen. Das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen, dass all die künstlich erzeugten Bedürfnisse auch befriedigt werden können, ist zerstört. Viele, die daran geglaubt hatten, fühlen sich verraten und betrogen.

ein Gastbeitrag von Robert Gordon

Serie: Grüne Geldanlage – Teil 25

Nachdem die EU Atomkraft und Erdgas als "grüne Technologien" eingestuft hat, fordert nun auch die Rüstungsindustrie das Ökosiegel. Der Ukraine-Krieg zeige, dass der Beitrag der Militärbranche zu Sicherheit und Nachhaltigkeit unterschätzt werde.

von Hermannus Pfeiffer

Das Bruttoinlandsprodukt ist kein besonders gutes Maß für Wohlstand. Die ökologische Transformation und andere Umbrüche rufen nach einer ganzheitlichen Wohlfahrtsberichterstattung. Diese muss zwei Kernanforderungen erfüllen, um etwas zu bewirken.

ein Gastbeitrag von Christoph M. Schmidt