Proteste zur Hauptversammlung

Ob in Nigeria oder in Köln: Die Gewinne sind Shell stets wichtiger als Umwelt, Gesundheit und Recht. Zur Hauptversammlung konnte nur sehr eingeschränkt protestiert werden, doch Gruppen wie "Ende Gelände" machen klar: Ohne fossile Konzerne wie Shell aufzulösen, gibt es keine gerechte Energiewende.

ein Gastbeitrag von Johnny Parks

Auch 155 große Unternehmen aus 34 Branchen rufen nun dazu auf, die weltweit geplanten Programme zum Wirtschaftswiederaufbau nach Corona mit starkem Klimaschutz zu verbinden.

von Verena Kern

Zwiespältige Rolle der IT-Riesen

Große IT-Konzerne setzen auf erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen. Gleichzeitig stellen sie ihre Dienste den schlimmsten Klimasündern der Welt zur Verfügung. Kritik kommt nicht von der Kundschaft, sondern von Beschäftigten.

von Katja Dombrowski

Diesmal grün aus der Krise

Das fordern nicht nur diejenigen, von denen man es erwarten würde. Neben zivilgesellschaftlichen Gruppen und EU-Umweltminister:innen rufen auch Unternehmen und Finanzinvestoren dazu auf, Post-Corona-Wiederaufbaupläne auf Klimaschutz auszurichten. Eine Übersicht.

von Verena Kern

Advertorials

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Finanzgigant berät EU zu grünen Kriterien

Ausgerechnet den Finanzriesen Blackrock hat die EU-Kommission als Berater für nachhaltige Bankregeln engagiert. Hundert zivilgesellschaftliche Organisationen und 85 Abgeordnete des EU-Parlaments fordern die Annullierung des Vertrages.

von Verena Kern

Konjunkturmaßnahmen nach Corona

Was die Klimabewegung und auch viele Unternehmen für die Bewältigung der Coronakrise fordern, ist nun wissenschaftlich untermauert: Klima-Konjunkturprogramme sind herkömmlichen Rettungsschirmen gesamtwirtschaftlich überlegen, so eine neue Studie. 

von Annika Keilen

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Unser Wirtschaftswachstum heizt den Klimawandel an, in Phasen mit sinkender Wirtschaftskraft nehmen auch die CO2-Emissionen ab. Verfechter:innen des Postwachstums wollen ein Wirtschaftssystem, das den Menschen und dem Planeten guttut. In einer Serie stellt Klimareporter° verschiedene Ansätze zur Lösung der Klimakrise vor und beleuchtet Vor- und Nachteile. Teil 12 und Schluss: Postwachstum.

von Susanne Schwarz

Das Ausgleichen klimaschädlicher Aktivitäten mit Geld ist zu Recht umstritten. Dennoch wird es bei Staaten, Unternehmen und Privatpersonen immer beliebter. In einer Serie stellt Klimareporter° verschiedene Ansätze zur Lösung der Klimakrise vor und beleuchtet Vor- und Nachteile. Teil 7: Klimakompensation.

von Susanne Schwarz

Rohstoffgewinnung und -verarbeitung sind für die Hälfte aller Treibhausgase verantwortlich. Aber auch Klimatechnologien verbrauchen Ressourcen. Nötig sind Rohstoffsteuern und konsequentes Recycling. In einer Serie stellt Klimareporter° verschiedene Ansätze zur Lösung der Klimakrise vor und beleuchtet Vor- und Nachteile. Teil 5: Rohstoffpolitik.

von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Die gute Nachricht

Der wissenschaftliche Konsens über den menschengemachten Klimawandel hat in den letzten zehn Jahren noch mehr zugenommen, zeigt eine aktuelle Auswertung von fast 90.000 Fachpublikationen.

von Verena Kern

Schulden sind ein Machtinstrument, mit dem reiche Länder sich billige Arbeitskräfte und Ressourcen sichern, sagt Dianah Mugalizi. Die Koordinatorin der Bewegung Debt for Climate in Kenia fordert eine Schuldenstreichung, ähnlich wie für Deutschland nach dem Krieg.

Interview: David Zauner

Nicht viele Wissenschaftler schaffen es, weit über die Grenzen ihrer eigenen Disziplin hinauszuwirken. Der US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom aber ist das gelungen. Mit ihrer Analyse der Gemeingüter gibt sie Menschen das Vertrauen zurück, an ihre eigene Gestaltungsmacht zu glauben.

von Eva Mahnke, Daniel Boese

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning

Gebäudemodernisierungsgesetz

ein Kommentar von Joachim Wille

CO2-Emissionen ein Preisschild anzuheften ist eine alte Forderung von Umweltökonomen. Inzwischen hat sie viele und gewichtige Fürsprecher in aller Welt. Die Praxis zeigt: Schon geringe Preissignale zeigen Wirkung. In einer Serie stellt Klimareporter° verschiedene Ansätze zur Lösung der Klimakrise vor und beleuchtet Vor- und Nachteile. Teil 1: Der CO2-Preis.

von Jörg Staude, Joachim Wille

Das Ölkartell Opec hat sich mit weiteren Ländern auf eine Förderkürzung verständigt, um den in der Coronakrise abgestürzten Ölpreis zu stabilisieren. Klimaschützer halten den Deal für einen Schwindel.

von Christian Mihatsch