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Ökostrom-Marktführer geht an Mitsubishi

Der niederländische Energieversorger Eneco, zu dem auch das größte deutsche Ökostromunternehmen Lichtblick gehört, soll an ein japanisches Konsortium um den Mitsubishi-Konzern verkauft werden. Zustimmen müssen dem Milliardendeal noch die kommunalen Eigentümer von Eneco und die Wettbewerbsbehörden Belgiens und der Niederlande.

von Jörg Staude

Mit jedem Bier ein Stück Regenwald retten: Als Krombacher vor Jahren sein Projekt zum Waldschutz startete, hagelte es Kritik. Von "Greenwashing" war die Rede. Die Brauerei überarbeitete ihr Konzept und kümmert sich nun um den Schutz von Torfmoorwäldern auf Borneo – mit beachtlicher Bilanz.

eine Kolumne von Joachim Wille

Der Windkraft-Ausbau ist eingebrochen. Dazu kommt ein weiteres Problem: Bald müssen viele alte Anlagen abgerissen werden. Wohin dann mit dem "Wind-Abfall"?

eine Kolumne von Joachim Wille

Mehr Produkte, mehr Verpackungen

Deutschland kriegt das Problem nicht in den Griff: Es ist nicht nur so, dass der Abwärtstrend ausbleibt. Es gibt sogar wieder mehr Müll.

von Joachim Wille

Advertorials

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Der gute Wille

Stahl muss CO2-neutral werden. Einen Schritt dorthin hat jetzt das Duisburger Stahlwerk getan: In einem Hochofen wird Kohlenstaub teilweise durch Wasserstoff ersetzt. Doch bis zur klimafreundlichen Stahlherstellung ist es noch ein weiter Weg. 

eine Kolumne von Joachim Wille

Die größte Entwicklungsbank der Welt will keine Kohle-, Öl- und Gasprojekte mehr fördern und mehr Geld in erneuerbare Energien stecken. Ob und wann andere Entwicklungs- und Geschäftsbanken diesem Beispiel folgen werden, ist noch unbekannt.

von Christian Mihatsch

Dossiers

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Krise der Windkraftindustrie

Nach der Insolvenz von Senvion, wo Siemens nur gut die Hälfte der 4.000 Jobs rettet, und der Entlassung von 500 Leuten bei Vestas in der Lausitz kommt die nächste Hiobsbotschaft: Windradbauer Enercon will 3.000 Beschäftigten kündigen. Unterdessen könnte sich der Wind gegen Wirtschaftsminister Altmaier drehen.

von Jörg Staude

Von einem einheitlichen CO2-Preis für die ganze Welt würden die Industrieländer profitieren, während Schwellenländer wie China Probleme bekommen würden, haben Klimaforscher ausgerechnet.

von Benjamin von Brackel

Kalenderwoche 44: Aus dem ab 2021 geltenden Plastikgeschirr-Verbot der EU machte ein grünes Start-up eine ausgezeichnete nachhaltige Geschäftsidee, meint Matthias Willenbacher, Geschäftsführer der nachhaltigen Investing-Plattform Wiwin und Mitglied im Klimareporter°-Kuratorium. Scharf kritisiert er das Festhalten der Bundesregierung an den Milliarden-Subventionen für die fossile Energiewirtschaft.

Empfehlungen der Redaktion

Die Zerstörung der Heimat oder einer liebgewonnenen Landschaft kann ein Gefühl zwischen Heimweh und Nostalgie wecken, das schwer in Worte zu fassen ist. "Solastalgie" gibt ihm den längst überfälligen Namen. Psycholog:innen raten zu einem aktiven Umgang damit.

von Hanna Mertens

Wenn alle ihr Verhalten ändern, klappt es schon mit dem Klimaschutz? Leider ist das Gehirn nicht darauf programmiert, die nötigen langen To-do-Listen anzugehen – die meisten fühlen sich dann überfordert und tun gar nichts. Wer Verhaltensänderungen erreichen will, muss große Entscheidungen von der Politik einfordern.

eine Kolumne von Verena Kern

Hass auf die Besserwisser

Unerfüllte Konsumversprechen und anschwellender Rechtspopulismus in Europa hängen zusammen. Das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen, dass all die künstlich erzeugten Bedürfnisse auch befriedigt werden können, ist zerstört. Viele, die daran geglaubt hatten, fühlen sich verraten und betrogen.

ein Gastbeitrag von Robert Gordon

Meinungen

Schwarz-rote Klimapolitik

ein Kommentar von Joachim Wille
eine Kolumne von Volker Quaschning

Die Pleite von Kettcar ist insofern von kaum zu unterschätzender Bedeutung, als die Firma möglicherweise als Ausrüster der deutschen Formel Eins infrage gekommen wäre. Jedenfalls dann, wenn das Rennwesen insgesamt auf Klimaneutralität und Veganismus umgestellt werden sollte.

eine Kolumne von Georg Etscheit

Rohstoffriesen stellen auf Ökostrom um

Bergbau-Konzerne wollen weg von der Kohle und kündigen an, auf erneuerbare Energien umzusteigen – zum Beispiel in Chiles gigantischen Kupferminen. Billiger Solar- und Windstrom macht's möglich. Ohne Recycling wird die Rohstoffbranche aber nicht wirklich nachhaltig.

von Joachim Wille