Mit jedem Bier ein Stück Regenwald retten: Als Krombacher vor Jahren sein Projekt zum Waldschutz startete, hagelte es Kritik. Von "Greenwashing" war die Rede. Die Brauerei überarbeitete ihr Konzept und kümmert sich nun um den Schutz von Torfmoorwäldern auf Borneo – mit beachtlicher Bilanz.

eine Kolumne von Joachim Wille

Der Windkraft-Ausbau ist eingebrochen. Dazu kommt ein weiteres Problem: Bald müssen viele alte Anlagen abgerissen werden. Wohin dann mit dem "Wind-Abfall"?

eine Kolumne von Joachim Wille

Mehr Produkte, mehr Verpackungen

Deutschland kriegt das Problem nicht in den Griff: Es ist nicht nur so, dass der Abwärtstrend ausbleibt. Es gibt sogar wieder mehr Müll.

von Joachim Wille

Der gute Wille

Stahl muss CO2-neutral werden. Einen Schritt dorthin hat jetzt das Duisburger Stahlwerk getan: In einem Hochofen wird Kohlenstaub teilweise durch Wasserstoff ersetzt. Doch bis zur klimafreundlichen Stahlherstellung ist es noch ein weiter Weg. 

eine Kolumne von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Die größte Entwicklungsbank der Welt will keine Kohle-, Öl- und Gasprojekte mehr fördern und mehr Geld in erneuerbare Energien stecken. Ob und wann andere Entwicklungs- und Geschäftsbanken diesem Beispiel folgen werden, ist noch unbekannt.

von Christian Mihatsch

Krise der Windkraftindustrie

Nach der Insolvenz von Senvion, wo Siemens nur gut die Hälfte der 4.000 Jobs rettet, und der Entlassung von 500 Leuten bei Vestas in der Lausitz kommt die nächste Hiobsbotschaft: Windradbauer Enercon will 3.000 Beschäftigten kündigen. Unterdessen könnte sich der Wind gegen Wirtschaftsminister Altmaier drehen.

von Jörg Staude

Von einem einheitlichen CO2-Preis für die ganze Welt würden die Industrieländer profitieren, während Schwellenländer wie China Probleme bekommen würden, haben Klimaforscher ausgerechnet.

von Benjamin von Brackel

Kalenderwoche 44: Aus dem ab 2021 geltenden Plastikgeschirr-Verbot der EU machte ein grünes Start-up eine ausgezeichnete nachhaltige Geschäftsidee, meint Matthias Willenbacher, Geschäftsführer der nachhaltigen Investing-Plattform Wiwin und Mitglied im Klimareporter°-Kuratorium. Scharf kritisiert er das Festhalten der Bundesregierung an den Milliarden-Subventionen für die fossile Energiewirtschaft.

Die Pleite von Kettcar ist insofern von kaum zu unterschätzender Bedeutung, als die Firma möglicherweise als Ausrüster der deutschen Formel Eins infrage gekommen wäre. Jedenfalls dann, wenn das Rennwesen insgesamt auf Klimaneutralität und Veganismus umgestellt werden sollte.

eine Kolumne von Georg Etscheit

Empfehlungen der Redaktion

Psychologische Studien zeigen, dass viele Menschen beim Klima in einer falschen sozialen Realität leben. Sie unterschätzen das Klimabewusstsein ihrer Mitmenschen stark – besonders drastisch in den USA, aber auch hierzulande.

von Verena Kern

Das Bundesverfassungsgericht war dieses Jahr eine progressive Kraft: Die Politik darf sich nicht nur um die heutige Freiheit kümmern, sie muss auch durch Klimaschutz dafür sorgen, dass es in Zukunft Freiheit gibt. Allerdings sind die Einschränkungen, vor denen die Richter:innen warnen, für viele Menschen weltweit längst Realität.

von Friederike Otto

In Wolfsburg setzen sich Klimaaktivist:innen für eine sozial gerechte Verkehrswende ein. Sie fordern die Abkehr vom Auto und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Damit werden sie nicht zu rückwärtsgewandten Traditionalist:innen, sondern füllen eine strategisch wichtige Rolle aus.

ein Gastbeitrag von Clara S. Thompson

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Rohstoffriesen stellen auf Ökostrom um

Bergbau-Konzerne wollen weg von der Kohle und kündigen an, auf erneuerbare Energien umzusteigen – zum Beispiel in Chiles gigantischen Kupferminen. Billiger Solar- und Windstrom macht's möglich. Ohne Recycling wird die Rohstoffbranche aber nicht wirklich nachhaltig.

von Joachim Wille

Nicht nur klimapolitisch unzureichend, sondern auch bürokratisch und ungerecht: Das Klimapaket der großen Koalition kommt in einem Bericht des Bundesrechnungshofs nicht gut weg.

von Susanne Schwarz