Der Umbau des weltweiten Energiesystems geht langsamer vonstatten als gedacht. Erstmals seit Jahren steigen die Investitionen in Öl und Gas wieder, während weniger Geld in die Erneuerbaren fließt, meldet die Internationale Energieagentur. Auch der Boom der Solarenergie dürfte 2018 einbrechen.

von Verena Kern

Als erste deutsche Stiftungsuniversität will die Georg-August-Universität ihr Vermögen nicht mehr in Unternehmen der Kohle-, Öl- und Gasindustrie stecken. Bildungseinrichtungen gehören weltweit zu den Antreibern der Divestment-Bewegung.

von Susanne Schwarz

Als erstes Land der Welt bekennt sich Irland zum Divestment und weist den Staatsfonds an, seine Investitionen aus Kohle-, Öl- und Gasprojekten abzuziehen.

von Benjamin von Brackel

Seit Jahren geloben die großen Industriestaaten, ihre Milliardensubventionen für Kohle, Öl und Gas zu streichen. Auch ein Ausstiegsdatum gibt es inzwischen: 2025. Doch passiert ist bislang fast nichts, zeigt nun eine detaillierte Länderanalyse wenige Tage vor dem G7-Gipfel in Kanada.

von Verena Kern

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Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Der Preis für CO2-Zertifikate im EU-Emissionshandel befindet sich seit Jahren im Keller – nach einer Großreform beginnt er aber wieder zu steigen. Warum nicht als Privatperson davon profitieren und selbst Emissionsrechte kaufen – und damit dem Klimaschutz in der EU ein wenig auf die Sprünge helfen? Ein Selbstversuch (Teil 2).

von Benjamin von Brackel

Der Preis für CO2-Zertifikate im EU-Emissionshandel befindet sich seit Jahren im Keller – nach einer Großreform beginnt er aber wieder zu steigen. Warum nicht als Privatperson davon profitieren und selbst Emissionsrechte kaufen – und damit dem Klimaschutz in der EU ein wenig auf die Sprünge helfen? Ein Selbstversuch (Teil 1).

von Benjamin von Brackel

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Der Klimawandel birgt finanzielle Risiken – die Versicherungsbranche reagiert darauf bisher mangelhaft, zeigt eine neue Studie. Die Allianz belegt im Ranking der 80 größten Versicherer weltweit immerhin den dritten Platz, andere deutsche Firmen liegen im Mittelfeld.

von Susanne Schwarz, Verena Kern

Das Treibhausgas Kohlendioxid in die Atmosphäre zu blasen kostet immer noch viel zu wenig, um bei Unternehmen Anreize zu Klimaschutz-Investitionen zu setzen. Doch die Weltbank sieht gute Chancen, dass sich das nun ändert.

von Joachim Wille

Grafiken zur Klimakrise

Die notwendigen Investitionen in erneuerbare Energien stellen weltweit keine größere volkswirtschaftliche Herausforderung dar, ist das Ergebnis einer Studie. Das liegt auch daran, dass die Kosten für Schlüsseltechnologien weiter sinken. Wir zeigen die zehn wichtigsten Grafiken zur Klimakrise. Teil 6: Die Erneuerbaren werden immer günstiger.

von Christian Mihatsch

Empfehlungen der Redaktion

Die reichsten zehn Prozent

Die wachsende soziale Ungleichheit auf der Welt ist mitverantwortlich für die Klimakrise. Doch die Politik bleibt bislang untätig. Forschende wollen das nun ändern und schlagen eine progressive CO2-Steuer vor.

von Verena Kern

Hinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern. 

ein Gastbeitrag von Eva Stegen

Verkehrsforscherin kritisiert Klimastudien

Männer geben ihr Geld eher für klimaschädliche Dinge aus als Frauen, sagen Studien. Für Mobilitätsforscherin Meike Spitzner liegt der Kern des Problems aber tiefer: in Strukturen, die einen großen Teil des Lebens und Wirtschaftens unsichtbar machen.

von Sandra Kirchner

Meinungen

EU-Energiepolitik

ein Kommentar von Joachim Wille

Nächste Energiepreiskrise

ein Kommentar von Joachim Wille
ein Gastbeitrag von Dominic Memmel

Wer ganz genau wissen will, was er isst, kann sich heutzutage auf dem Biohof ein – bis zum Schlachten – glückliches persönliches Nutztier zulegen oder sein Gemüse direkt vom Acker ordern. So etwas könnte auch bei grünem Strom funktionieren, sagen sich viele der wie Pilze aus dem Boden schießenden Energie-Start-ups. Eines davon ist das im November als "Marktplatz für fairen Strom" gestartete Enyway. Klimareporter sprach mit Mitgründer Heiko von Tschischwitz.

Interview: Jörg Staude

Der Multimilliardär Bill Gates will zusammen mit Spitzenpolitikern und Konzernbossen den Klimawandel stoppen. Dazu hat er bereits viel Geld in die Hand genommen. Die Autorin und Gates-Expertin Kathrin Hartmann warnt jedoch davor, "die Zerstörer als Retter zu feiern". Private Gelder für den vermeintlich guten Zweck würden bestehende Missstände sogar oft noch zementieren.

Interview: Susanne Götze