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Bepreisung fossiler Brennstoffe

Deutschlands Energiesteuern belasten besonders die Einkommensschwächeren. Eine konsequente Bepreisung fossiler Energien nach ihrem CO2-Gehalt könnte nicht nur für effektiven Klimaschutz sorgen, sondern auch die soziale Schieflage beenden.

von Verena Kern

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Naturverständnis bei Karl Marx und Friedrich Engels kann uns helfen, die Antriebskräfte der heutigen umfassenden Krise des Erdsystems besser zu verstehen.

von Michael Müller

Kalenderwoche 46: Dass die Bundesregierung die geplanten Sonderausschreibungen für Erneuerbare auf den Weg gebracht hat, ist eine gute Nachricht, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitherausgeber von Klimareporter°. Allerdings bringt das neue Energiesammelgesetz neue Unsicherheiten für die Branche.

Vor Kurzem wurde noch über einen Ölpreis von 100 Dollar spekuliert. Nun ist er in sechs Wochen um knapp ein Viertel abgestürzt und es stellt sich die Frage, wie tief er noch fallen wird. Entschieden wird dies auch von den Launen eines Mannes: US-Präsident Donald Trump.

von Christian Mihatsch

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Reiche Emittenten sollen mehr zahlen

Die Politik allein kann die Erderwärmung nicht unter zwei Grad halten, warnt das Club-of-Rome-Mitglied Professor Franz Josef Radermacher. Er fordert: Wohlhabende und Unternehmen sollen freiwillig und in großem Stil in die CO2-Kompensation einsteigen. Das könne ein "Milliarden-Joker" fürs Klima werden.

von Joachim Wille

Vor drei Jahren hatte Norwegens staatlicher Pensionsfonds angekündigt, ganz aus der Kohle aussteigen zu wollen. Jetzt verdoppelte er seine Beteiligung am Braunkohleverstromer RWE. Schlupflöcher in der Ausstiegsrichtlinie machen es möglich.

von Reinhard Wolff (Stockholm)

Nachdem im Juli eine Sitzung des Grünen Klimafonds im Streit geendet hatte, musste das Treffen Mitte Oktober Ergebnisse liefern. Das ist gelungen. Der Aufsichtsrat des UN-Fonds gibt eine Milliarde US-Dollar für 19 neue Projekte frei.

von Christian Mihatsch (Chiang Mai)

Divestment und Energiewende

Südkoreas Stromerzeugung hängt an der Kohle. Erstmals wollen nun zwei Pensionsfonds ihre Gelder aus klimaschädlichen Investitionen abziehen, und die Kohleprovinz Süd-Chungcheong tritt einer globalen Anti-Kohle-Allianz bei.

von Sandra Kirchner

Wer Kohlendioxid in die Atmosphäre bläst, muss für die Kosten, die er der Gesellschaft damit aufbürdet, nach wie vor kaum geradestehen, zeigt eine Studie der OECD. Unter den 42 untersuchten Ländern landet Deutschland zwar im Mittelfeld, macht aber seit Jahren keinerlei Fortschritte mehr.

von Verena Kern

Empfehlungen der Redaktion

Parallel zum UN-Klimagipfel in Madrid findet ein "Peoples' Summit" der Zivilgesellschaft in Santiago de Chile statt. Carola Rackete, Klimaaktivistin und Ex-Kapitänin der "Sea-Watch", spricht für Klimareporter° mit den Akteuren. Heute: Anthropologin Gabriela Cabaña über Umweltzerstörung durch "grüne" Energie.

eine Kolumne von Carola Rackete

Die Zerstörung der Heimat oder einer liebgewonnenen Landschaft kann ein Gefühl zwischen Heimweh und Nostalgie wecken, das schwer in Worte zu fassen ist. "Solastalgie" gibt ihm den längst überfälligen Namen. Psycholog:innen raten zu einem aktiven Umgang damit.

von Hanna Mertens

Der Kampf um Lützerath ist vorbei, der Kampf um den Ausstieg aus der fossilen Energiewelt, um den sozialen Frieden und um Demokratie geht weiter. Fünf Jahre und fünf Tage, die ein neues Kapitel der Klimabewegung aufschlugen – divers wie nie, geeint wie nie. Ein Widerstands-Tagebuch.

von Barbara Schnell (Lützerath)

Meinungen

eine Kolumne von Joachim Wille

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille

Laut einer Analyse im Auftrag von Greenpeace fehlen dem Braunkohlekonzern Leag Milliarden für die Renaturierung der Lausitzer Tagebaue. Mittlerweile scheinen die Landesregierungen in Brandenburg und Sachsen aber aufgewacht zu sein.

von Friederike Meier

2019 soll es einen ersten Abbautest im deutschen Manganknollenfeld im Pazifik geben. Wie es mit dem Tiefseebergbau weitergeht, steht aber buchstäblich in den Sternen. Die deutsche Industrie lotet gerade aus, wo sich der Rohstoffabbau lohnt.

von Jörg Staude