Neue Projekte in Mecklenburg, Sachsen und dem Rheinland zeigen, dass die Agri-Photovoltaik gut funktioniert. Doch die Politik muss den Aufschwung stärken und zum Beispiel für mehr Technologieoffenheit bei der Förderung sorgen.

von Joachim Wille

Das EU-Parlament will, dass Fleischersatzprodukte nicht mehr Wurst, Burger oder Schnitzel heißen dürfen. Der Krieg in der Ukraine geht mit hohen Klimaschäden einher. Die globale Energiewende nimmt Fahrt auf, allerdings langsamer als gehofft.

von Verena Kern, Susanne Schwarz

Mehr Geld für den natürlichen Klimaschutz und noch vor Weihnachten ein neues Klimaschutzprogramm, das kündigte Bundesumweltminister Schneider jetzt an. Auch strebt sein Haus eine Abkehr von der Holzverbrennung an.

von Jörg Staude

Eine umgehende Transformation des Agrar- und Ernährungssystems ist unerlässlich. Ohne sie sind Wohlstand, Ernährungssicherheit und auch die natürlichen Lebensgrundlagen gefährdet.

ein Gastbeitrag von Claudia Bühler

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Quaschnings Videokolumne

Der bayerische Ministerpräsident ist stolz auf übermäßigen Fleischkonsum, obwohl klar ist: Dies schadet der Gesundheit, dem Grundwasser und dem Klima. Gegenüber Mensch, Tier und Umwelt ist das respektlos und verantwortungslos.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Graslandböden speichern weltweit 50 Prozent mehr Kohlenstoff als Waldböden. Das Klimaschutz-Potenzial der Gräser wird aber zunehmend beschränkt, wenn Grünland nicht beweidet, sondern gemäht oder gar in Wald oder Ackerflächen umgewandelt wird.

ein Gastbeitrag von Anita Idel, Hubert Weiger

Auch die Emissionsminderung durch Wälder und Moore steckt in Deutschland in der Krise. Mögliche Auswege zeigt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Natürlichen Klimaschutz auf. Für eine öffentliche Präsentation hat das zuständige Ministerium keine Zeit.

von Jörg Staude

Fleischersatzprodukte

Es wird zwar weniger Fleisch gegessen, aber der Umstieg auf Alternativprodukte muss noch erleichtert werden, meint ein Beirat der Bundesregierung. In einem neuen Gutachten macht das Gremium Vorschläge.

von Joachim Wille

In den 1980ern war saurer Regen das Problem – das war lösbar. Heute killt die Klimakrise unsere Wälder: Hitze, Trockenheit, Schädlinge. Vier von fünf Bäumen sind krank. Liebe Heimatverbundene, Klimaschutz ist auch Heimatschutz.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Empfehlungen der Redaktion

Wer als Geschäft nicht genug Parkplätze anbieten kann, verliert Umsatz – seit vielen Jahren hält sich dieser Mythos hartnäckig, auch in Stadtplanung und Verkehrspolitik. Dabei haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Heute gewinnen Läden dort mehr Kundschaft, wo weniger Autos fahren.

ein Gastbeitrag von Andreas Knie, Michael Hoffmann

Folgen des Erdgas-Booms in den USA

Deutschland will mehr Flüssigerdgas importieren – auch aus den USA. Doch das dort angewandte Fracking bedeutet eine Industrialisierung der Landschaft und massive Gesundheitsgefahren für die Anwohner:innen, die häufig sozial benachteiligt sind. Umweltorganisationen und EU-Politiker:innen warnen vor den Folgen.

von Sandra Kirchner

Das Bundesverfassungsgericht war dieses Jahr eine progressive Kraft: Die Politik darf sich nicht nur um die heutige Freiheit kümmern, sie muss auch durch Klimaschutz dafür sorgen, dass es in Zukunft Freiheit gibt. Allerdings sind die Einschränkungen, vor denen die Richter:innen warnen, für viele Menschen weltweit längst Realität.

von Friederike Otto

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Lebensmittel-Einzelhandel

Supermarktketten wie Edeka und Rewe können ihre eigenen Klimaziele nur mit viel weniger Tierprodukten erreichen, ergibt eine Greenpeace-Recherche. Marktführer Edeka sieht sich bereits als Vorreiter für pflanzliche Alternativen.

von Joachim Wille

Der gute Wille

Die Krise der Wälder spitzt sich zu, doch die Politik verwaltet sie nur noch. Radikale Forderungen von Umweltgruppen muten da wie der Versuch einer Notbremsung an. 

eine Kolumne von Joachim Wille