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Aufforstung gehört zu den effektivsten und günstigsten Formen des Klimaschutzes. Menschen wie Yacouba Sawadogo und Tony Rinaudo, bekannt als "der Mann, der die Wüste aufhielt" und "der Waldmacher", haben gezeigt, dass dies auch unter widrigsten Umständen mit natürlichen Methoden möglich ist. Dafür erhalten sie nun den "Alternativen Nobelpreis".

von Reinhard Wolff

Wasserknappheit

Viele unserer Nahrungsmittel werden aus wasserarmen Ländern im Süden importiert. Laut einer WWF-Umfrage ignoriert der Einzelhandel zumeist die Probleme der Anbauländer – die durch den Klimawandel zusätzlich verschärft werden.

von Joachim Wille

Die Dürre hat den Großteil der jungen Waldbäume eingehen lassen. Vertreter der Forstwirtschaft schätzen, dass die Kosten dafür die Milliardenmarke übersteigen. Mit solcher Trockenheit werden die Wälder künftig wohl häufiger zu kämpfen haben. Sie daran anzupassen ist wichtig – auch weil gesunde Wälder beim Klimaschutz helfen.

von Joachim Wille

Teure Klimawandelfolgen

Deutschland plant ein Hilfspaket für seine dürregeplagten Bauern. Die Landwirtschaft muss auf den Klimawandel doppelt reagieren. Da sie den Klimafolgen unmittelbar ausgesetzt ist, muss sie sich dringend anpassen. Die Agrarbranche gehört aber auch zu den klimaschädlichen Industriezweigen – und tut bisher kaum etwas dagegen.

von Susanne Schwarz

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Hitzesommer und die Folgen

Die kommende Heiß-Zeit ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Auch für Landwirte. Der Agrarsektor muss sich grundlegend ändern – die Konsumenten aber auch.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Trockenheit in Deutschland

Die Landwirtschaft leidet unter drastischen Ernteausfällen durch die anhaltende Trockenheit. Auch wenn es jetzt etwas regnen sollte, ist es für Getreide und Raps zu spät, sagt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, Bernhard Krüsken. Dass weniger Fleisch essen das Klima schützt, glaubt er hingegen nicht.

Interview: Friederike Meier

Mit ihrer Ernährungsweise wollen Klimatarier möglichst wenig Klimagase produzieren. Sie setzen auf regionale und saisonale Produkte, viel Gemüse und Obst sowie aussortierte Lebensmittel. Das helfe auch der eigenen Gesundheit. Einige haben daraus sogar ein Geschäftsmodell gemacht.

von Ina Soetebeer

Schmidtkes Streifzug

Ohne Bienen gibt es weniger Ernte und weniger Biodiversität. Ökosysteme und Nahrungsketten weltweit sind gefährdet. Um das allen stärker ins Bewusstsein zu bringen, haben die Vereinten Nationen den 20. Mai erstmals zum Welttag der Bienen ausgerufen.

eine Kolumne von Daniela Schmidtke

Dass die Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft stagnieren, findet der Agrarökonom und Klimaforscher Hermann Lotze-Campen wenig überraschend. Es fehle an konkreten Plänen, mit denen die Minderungsziele zu schaffen sind. Helfen könne ein Emissionspreis – vor allem mit Blick auf den Fleischkonsum. Ein Interview.

Interview: Tim Altegör

Empfehlungen der Redaktion

Lässt sich das 1,5-bis-zwei-Grad-Limit vorübergehend überschreiten und später durch "negative Emissionen" doch noch einhalten? Vielleicht – aber dann nur auf Kosten der Biodiversität, ergibt eine Studie. Und auch die Rückholtechnologien selbst setzen die Artenvielfalt aufs Spiel.

von Verena Kern

Die Klimakrise zu bewältigen, bedeutet Systemwandel in allen Bereichen und allen Ländern, heißt es im neuen Weltklimabericht. Das habe tiefgreifende Folgen, auch für Wirtschaft und Konsum. Nur wenn Gerechtigkeit im Vordergrund steht und Betroffene wirklich beteiligt werden, könne es gelingen.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

Das Bundesverfassungsgericht war dieses Jahr eine progressive Kraft: Die Politik darf sich nicht nur um die heutige Freiheit kümmern, sie muss auch durch Klimaschutz dafür sorgen, dass es in Zukunft Freiheit gibt. Allerdings sind die Einschränkungen, vor denen die Richter:innen warnen, für viele Menschen weltweit längst Realität.

von Friederike Otto

Meinungen

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille
ein Gastbeitrag von Helmut Holzapfel
eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Klimabilanz unserer Ernährung

Die Erzeugung von Lebensmitteln trägt in großem Umfang zum Klimawandel bei. Dabei ließe sich die CO2-Bilanz unserer Ernährung relativ einfach verbessern, sagen Umweltforscher.

von Astrid Dähn

Um das Klima noch zu retten, müsste Deutschland weniger Fleisch produzieren und weniger Chemiedünger auf die Felder bringen. Doch in den vergangenen Jahren passierte das Gegenteil: Es gab mehr Schlachttiere und mehr Dünger ging auf die Felder. Teil 4 unserer Serie zur Klimabilanz der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Recherchebüro Correctiv.

von Annika Joeres