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Das neue "Reifegradverfahren" soll mit der Unsitte im Stromnetz aufräumen, dass Investoren Netzanschlüsse blockieren, obwohl das Projekt nur auf dem Papier steht. Netzexpertin Anke Weidlich fordert weitere Reformen im Netz, darunter sogenannte "Knotenpreise".

von Jörg Staude

Marktinstrumente für die Umwelt

Mit der anhaltenden Energiekrise steigt die Versuchung, steigende Kosten mit Preisdeckeln und versteckten Subventionen abzufedern. Das wäre ökologisch falsch, sozial ungerecht und ökonomisch ineffizient. Nötig ist ein direktes Energiegeld, das Belastungen fair ausgleicht und den Druck für die Energiewende aufrechterhält.

ein Gastbeitrag von Gerhard Hübener

Trotz Energiekrise will die Wirtschaftsministerin die Energiewende nicht beschleunigen. Das erneuerbare Stromsystem sei zu teuer, meint Katherina Reiche. Die Bürgerinnen und Bürger sehen das anders.

eine Kolumne von Verena Kern

Die Bundesnetzagentur macht beim Smart-Meter-Rollout Druck. Das wurde auch Zeit.

eine Kolumne von Joachim Wille

Advertorials

Am 7. Juni 2026 verwandelt sich das Herz Berlins wieder in eine bunte ökologische Flaniermeile. Auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor findet das Umweltfestival statt. Projektleiterin Susanne Dittmar über Hintergründe und Highlights.

Viele Solaranlagen produzieren mehr Strom, als direkt genutzt werden kann. Moderne Speicherlösungen wie die neue Anker Solix Solarbank Max AC helfen dabei, diesen Überschuss effizient zu speichern und später zu nutzen. 

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Kalenderwoche 14: Statt die Ursachen der fossilen Krisen zu beseitigen, werden Symptome mit Mitteln behandelt, die die Probleme verursachten, kritisiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die Regierung müsse endlich auf Technologieklarheit setzen, auf intelligente Netze, Speicher, Flexibilität und Erneuerbare.

Früher wurden Atomkraftwerke größer gebaut, um Kosten zu sparen – heute soll das Gegenteil stimmen. Auch mit Mini-Reaktoren bleibt Kernenergie sehr viel teurer als Sonne und Wind, hochriskant und keine sinnvolle Ergänzung im neuen Stromsystem. Investoren winken in Deutschland ab, und die Politik will sicher keinen Neubau durchprügeln.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Mehr Tempo beim Erneuerbaren-Ausbau durch weniger Bürgerbeteiligung und das Beschneiden von Naturschutz – das setzt die Akzeptanz für die Energiewende aufs Spiel, warnt Rebekka Blessenohl vom Naturschutzbund Nabu.

Interview: David Zauner

"Intelligente" Stromzähler

Smart Meter sind ein Schlüssel für die Energiewende, der Stromkonzern Eon meldet nun einen Erfolg. Doch insgesamt läuft die Umstellung der Stromzähler zu langsam.

von Joachim Wille

In der Energiekrise durch den Iran-Krieg schalten vor allem Länder in Asien ihre Kohlekraftwerke wieder an. Aber auch in Deutschland läuft die Debatte über den Kohleausstieg wieder an.

von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Die reichsten zehn Prozent

Die wachsende soziale Ungleichheit auf der Welt ist mitverantwortlich für die Klimakrise. Doch die Politik bleibt bislang untätig. Forschende wollen das nun ändern und schlagen eine progressive CO2-Steuer vor.

von Verena Kern

Im Willy-Brandt-Haus Berlin ist die Ausstellung "Stella Polaris – Ulloriarsuaq" zu sehen. Die Exposition zeigt in atemberaubenden Fotografien aus Grönland die Schönheit und Fremdheit einer verschwindenden Welt.

von Daniela Schmidtke

Lässt sich das 1,5-bis-zwei-Grad-Limit vorübergehend überschreiten und später durch "negative Emissionen" doch noch einhalten? Vielleicht – aber dann nur auf Kosten der Biodiversität, ergibt eine Studie. Und auch die Rückholtechnologien selbst setzen die Artenvielfalt aufs Spiel.

von Verena Kern

Meinungen

ein Gastbeitrag von Urszula Papajak
ein Gastbeitrag von Thilo Maack
eine Kolumne von Joachim Wille

Die Erneuerbaren-Branche beklagt Frontalangriffe auf ihre Erzeugung und legt einen 26‑Punkte-Katalog für eine beschleunigte Energiewende vor. Derweil fordern die Bundesländer, schon 2026 zusätzlich 5.000 Megawatt Windkraft an Land auszuschreiben. 

von Jörg Staude

Die Energiewende ist ohne Ausbau des Stromnetzes nicht zu haben und die Kosten dafür steigen. Zugleich ist es aber möglich, die Netzentgelte bis 2045 mindestens stabil zu halten, ergibt eine Studie des unabhängigen Energieexperten Tim Meyer.

von Jörg Staude