Die Solarenergie boomt. Gut, aber das allein reicht nicht, das Stromsystem muss umgebaut werden. Die Politik darf die Photovoltaik-Branche nicht noch einmal abwürgen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Das vergangene Jahr brachte einen neuen Rekord beim Photovoltaik-Ausbau in Deutschland. Eine Million neue Solarstromanlagen gingen 2024 ans Netz. Über die Folgen fürs Stromsystem wird kontrovers diskutiert.

von Joachim Wille

Angriffe auf die Energiewende kommen üblicherweise von Spitzenpolitikern der FDP oder der Union. Nun schlagen sich auch Energieexperten auf die Seite derjenigen, die ein klimaneutrales und dezentrales erneuerbares Stromsystem infrage stellen.

von Jörg Staude

Warum feiern manche Politiker immer wieder die Kernenergie? Sie ist unbezahlbar und als Back-up ungeeignet. Selbst Energiekonzerne winken ab. Ist das ein Ablenkungsmanöver von denen, die keinerlei Plan für unsere künftige Energieversorgung haben?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Anzeige

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben?

Wir haben da was für Sie. Unser Newsletter klimareporter° kompakt informiert Sie wöchentlich über unsere wichtigsten Neuigkeiten. Hier können Sie ihn kostenlos abonnieren:

Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.
Bitte bestätigen Sie.
Ungültige Eingabe

Batteriespeicher für Solarstrom sind so sicher wie elektrische Haushaltsgeräte. Das ergab eine Studie der RWTH Aachen.

von Joachim Wille

Überraschung des Jahres 2024

Die Klimakrise kommt schneller als gedacht und scheint doch seltsam weit weg. Um das Blatt noch zu wenden, müssen wir 2025 zu einem Jahr der Chancen machen. Der Kurzschluss, dass Klimaschutz Bevormundung bedeute, muss wieder raus aus den Köpfen.

von Oliver Hummel

Längere Phasen mit wenig Wind- und Solarstrom sind eine Herausforderung für die Energieversorgung. Damit verbundene stärkere Preisausschläge sind aber aus Branchensicht nicht überraschend für ein marktwirtschaftlich geführtes erneuerbares Stromsystem.

von Joachim Wille, Jörg Staude

Schon 2030 wird weltweit die Hälfte des Stroms von Erneuerbaren kommen. Aber Deutschland bohrt ohne Rücksicht auf Natur und Heimat nach klimaschädlichem Erdgas. Warum?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Kernkraft in Frankreich

Das neue französische AKW in Flamanville produziert nun Strom, zwölf Jahre verspätet und viermal so teuer wie geplant. Präsident Macron spricht von Klimaschutz, Greenpeace von Sabotage der Energiewende.

von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Die Zerstörung der Heimat oder einer liebgewonnenen Landschaft kann ein Gefühl zwischen Heimweh und Nostalgie wecken, das schwer in Worte zu fassen ist. "Solastalgie" gibt ihm den längst überfälligen Namen. Psycholog:innen raten zu einem aktiven Umgang damit.

von Hanna Mertens

Schulden sind ein Machtinstrument, mit dem reiche Länder sich billige Arbeitskräfte und Ressourcen sichern, sagt Dianah Mugalizi. Die Koordinatorin der Bewegung Debt for Climate in Kenia fordert eine Schuldenstreichung, ähnlich wie für Deutschland nach dem Krieg.

Interview: David Zauner

Vom Elektroauto bis zum Smartphone: Nickel ist ein weltweit gefragter Rohstoff. Der Abbau in Guatemala hat schwere Folgen für die Umwelt und die indigenen Gemeinden, sagt Nati Garcia von der Menschenrechtsorganisation Cultural Survival. Die starken Proteste dürfen im globalen Norden nicht ignoriert werden.

Interview: Merle Groneweg

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning
ein Gastbeitrag von Niklas Wagner
eine Kolumne von Joachim Wille

Kraftwerkssicherheitsgesetz

Das Aus für das Kraftwerkssicherheitsgesetz heizt die Debatte um die Energiewende an. Auch wenn diese von einer Katastrophe weit entfernt ist, rumort es unter der Oberfläche ordentlich. Schuld daran trägt auch der Wirtschaftsminister.

von Jörg Staude

Energiewende mit den Bürgern

Die Energiewende kann ein Gewinn für alle sein, zeigt das Beispiel von Osterwieck in Sachsen-Anhalt. Die Initiatoren empfehlen ihr Modell für alle Kommunen – die Beteiligungs-Regelung auf Bundesebene reiche nicht aus.

von Joachim Wille