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Solarpark ohne EEG-Förderung

Der Stromkonzern EnBW plant einen großen Solarpark, für den er keine Förderung aus dem EEG bekommt. Überflüssig ist die Förderung erneuerbarer Energien aber noch nicht, sagen Experten.

von Friederike Meier

Ultimatum der Umweltverbände

Seine Regierung wird sich eins zu eins an den Konsens der Kohlekommission halten, erklärt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet. Für den Hambacher Forst kündigt er ein Moratorium an. Um die Frage, wie viel Braunkohle bis 2022 in NRW vom Netz gehen soll, gibt es aber weiter Streit.

von Friederike Meier

Drei Wochen nach seiner Verabschiedung steht der Kohlekompromiss auf der Kippe – nun auch vonseiten der Umweltverbände. Für sie muss es bei der vereinbarten Abschaltung von 3.000 Megawatt bis 2022 in Nordrhein-Westfalen bleiben, anderenfalls wollen sie den Kohle-Konsens aufkündigen.

von Jörg Staude

Studierende der TU Berlin haben in Eigeninitiative eine große Solarstromanlage auf das Dach der Uni-Bibliothek gesetzt. Andrea Ruiz, Nils Becker und Ricardo Reibsch vom Verein Solar Powers erklären, wie es dazu kam, warum Solarenergie für Städte die Zukunft ist und wieso es trotzdem so wenige Solardächer gibt.

Interview: Alena Schmidbauer

Advertorials

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Erneuerbare-Energien-Report

In seinem "Erneuerbare-Energien-Report" fordert das Bundesamt für Naturschutz eine naturverträgliche Energiewende. Es empfiehlt unter anderem, die Energiewende in den Städten voranzutreiben.

von Friederike Meier

Zu viel Grün, zu viel Verständnis für Kohlegegner – der Lobbyverein "Pro Lausitzer Braunkohle" hat sich beim Rundfunk Berlin-Brandenburg über die Berichterstattung des Senders beschwert. Ein Ritterschlag.

ein Kommentar von Jörg Staude

Dossiers

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Studie zu Folgen des Kohleausstiegs

Mit dem Kohleausstieg wird der Strompreis steigen, warnen Kohlekommission, Wirtschaftsminister und Industrie. Zulegen wird der Preis bis 2040, besagt eine jetzt veröffentlichte Analyse des Ökostromers Greenpeace Energy, sie zeigt aber auch, wie man den Anstieg "dämpfen" kann.

von Jörg Staude

Die Netzbetreiber wollen zwei weitere Stromautobahnen bauen. Nur so könne der Ökostromanteil bis 2030 auf 65 Prozent steigen, kalkulieren sie in ihrem neuen Netzentwicklungsplan – und rechnen mit Zusatzkosten von mindestens 20 Milliarden Euro. Das löst eine neue Debatte über die Kosten der Energiewende aus.

von Joachim Wille

Eon meldet Innogy-Übernahme an

Nach Jahren, in denen viele neue Stromanbieter auf den Markt kamen, droht in Deutschland ein Rückfall im Monopolzeiten. Mit der Übernahme der RWE-Tochter Innogy, die vor allem Kunden und Stromnetze mitbringt, könnte Eon bis zu 70 Prozent der inländischen Stromkunden kontrollieren.

von Jörg Staude

Empfehlungen der Redaktion

Hinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern. 

ein Gastbeitrag von Eva Stegen

Bram Büscher und Robert Fletcher halten dem konventionellen Naturschutz den Spiegel vor und entwerfen eine "konviviale" Alternative. Weder brauche es unberührte Schutzgebiete noch dürften der Natur Preisschilder verpasst werden.

ein Gastbeitrag von Reinhard Loske

Hass auf die Besserwisser

Unerfüllte Konsumversprechen und anschwellender Rechtspopulismus in Europa hängen zusammen. Das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen, dass all die künstlich erzeugten Bedürfnisse auch befriedigt werden können, ist zerstört. Viele, die daran geglaubt hatten, fühlen sich verraten und betrogen.

ein Gastbeitrag von Robert Gordon

Windbranche unter Druck

Das Arbeitspferd der Energiewende lahmt: Vergangenes Jahr hat sich der Windkraftausbau mehr als halbiert. In den kommenden Jahren sieht es für die Branche noch schlechter aus. Im Horrorjahr 2020 droht den Betreibern das Ende der Förderung für die ersten Altanlagen.

von Manfred Kriener, Joshua Kasberg

Umfrage unter Bundesbürgern

Fast 60 Prozent der Bundesbürger wollen so schnell wie möglich aus der Braunkohle aussteigen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. In den ostdeutschen Kohleländern sieht das allerdings anders aus. Energieunternehmen kündigen zugleich massive Investitionen in Erneuerbare für die Braunkohleregionen an.

von Verena Kern