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Auf den ersten Blick schien es eine gute Wahl zu sein, die beiden Ex-Ministerpräsidenten Platzeck (SPD) und Tillich (CDU) in den Vorsitz der Kohle-Kommission zu heben. Mit der Zeit wuchsen aber die Zweifel, ob vor allem der Brandenburger Platzeck der Richtige ist – nicht ohne Grund. Am Mittwoch könnte das Kabinett nun zu Potte kommen.

von Jörg Staude

Zum ersten Mal, seit die Förderung neuer Windparks an Land über Ausschreibungen vergeben wird, wurden weniger Megawatt nachgefragt, als die Bundesnetzagentur ausgeschrieben hat. Die Unsicherheit über die Energiepolitik der großen Koalition lässt die Erneuerbaren-Branche zögerlich werden.

von Jörg Staude

Prognose von US-Agentur

Im nächsten Jahrzehnt wollen Länder im Nahen Osten bis zu 41.000 Megawatt Kohleverstromung neu installieren, sagen die staatlichen US-Energiestatistiker voraus. Bisher trägt in der Region die Kohle wenig zur Deckung des Energiebedarfs bei.

von Jörg Staude

Kalenderwoche 19: Früher oder später wird die Energiewende eine Dezentralisierung mit sich bringen, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitherausgeber von Klimareporter°. Doch wenn eine Windkraftanlage vor dem eigenen Haus gebaut wird, reagieren die Menschen noch immer mit Ablehnung.

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

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Kalifornien setzt seit Langem auf die Nutzung erneuerbarer Energien. Nun geht der US-Bundesstaat noch einen Schritt weiter.

von Verena Kern

Das Tauziehen um die Zusammensetzung der "Kohlekommission" wird härter. Die Ökostrom-Branche und das Bündnis Bürgerenergie reklamieren einen Platz für sich. Bundesumweltministerin Svenja Schulze will ihren SPD-Parteifreund Matthias Platzeck in den Vorsitz des Gremiums hieven. Davor graust es den Grünen.

von Jörg Staude

Dossiers

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Immer mehr Menschen arbeiten in der Erneuerbaren-Branche. Allein 2017 kamen eine halbe Million Beschäftigte in dem Sektor hinzu. Allerdings ballen sich die Jobs in nur wenigen Ländern. Ein Grund: Entwicklungsbanken steuern zu langsam um.

von Benjamin von Brackel

Kalenderwoche 18: Die Stromliberalisierung war ein Erfolg, doch jetzt droht ein Rollback mit zwei Megakonzernen für Erzeugung und Netze, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von Klimareporter°.

Kohle- und Atom-Ausstieg

Inzwischen ist es alternativlos: Nur wenn die Kohleverstromung bis 2020 halbiert wird, kann Deutschland sein Klimaziel noch einhalten. Ein Abschaltkonzept für gut 20.000 Megawatt Braun- und Steinkohle samt beschleunigtem Atom-Ausstieg legte der Umweltverband BUND heute vor.

von Jörg Staude

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Über Klimawandel sprechen – aber wie?

Warum Warnungen vor dem Klimawandel Handeln verhindern und was es stattdessen braucht.

von Sandra Kirchner

Parallel zum UN-Klimagipfel in Madrid findet ein "Peoples' Summit" der Zivilgesellschaft in Santiago de Chile statt. Carola Rackete, Klimaaktivistin und Ex-Kapitänin der "Sea-Watch", spricht für Klimareporter° mit den Akteuren. Heute: Anthropologin Gabriela Cabaña über Umweltzerstörung durch "grüne" Energie.

eine Kolumne von Carola Rackete

Hinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern. 

ein Gastbeitrag von Eva Stegen

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Für die Paris-Ziele muss der Solarausbau verachtfacht werden. Bisher verhindern das die deutschen Gesetze. Zu fragen ist, welche Änderungen hier nötig wären und wie eigene Solaranlagen beim CO2-Sparen helfen können. Es zeigt sich, dass große Dachanlagen besser sind – und dass Trump das Klima mehr schützt als Merkel.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Kleine Solarmodule für die Steckdose beteiligen Mieter an der dezentralen Energiewende und helfen die Stromkosten zu senken. Doch mancher Netzbetreiber verbietet den Anschluss der Stecker-Solarmodule, eine Sicherheitsnorm des Elektrotechnik-Verbandes verhindert die Nutzung. Dabei ist die befürchtete Überlastung der Stromkreise eher eine theoretische Gefahr.

von Isaac Bah