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Klimaanlagen und Ventilatoren brauchen zehn Prozent des weltweiten Stroms. Bis Mitte des Jahrhunderts könnte sich die Menge verdreifachen. Auf Hitzewellen wie diese sollte man deshalb möglichst smart reagieren.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 31: Wenn konventionelle Kraftwerke wegen der Hitze heruntergefahren werden, muss sich trotzdem keiner Sorgen machen, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitherausgeber von Klimareporter°. Denn Photovoltaik-Anlagen sichern in Zeiten wie diesen die Netzstabilität.

Im Juli wurde in Deutschland so viel Solarstrom produziert wie noch nie. Allerdings leiden auch die Solaranlagen unter der Hitze.

von Friederike Meier

Förderung erneuerbarer Energien

Beim globalen Erneuerbaren-Ausbau nutzen mittlerweile die meisten Länder Ausschreibungen. Für eine Studie wurden die Folgen genauer unter die Lupe genommen.

von Michael Hahn

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Kalenderwoche 30: Den Klimawandel kann wirklich keiner mehr leugnen, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von Klimareporter°. Allerdings ändert das wenig an der Untätigkeit des Wirtschaftsministers und einer zermürbend langsam arbeitenden Kohlekommission. 

Konventionelle Kraftwerke ohne Kühlung

Aufgrund der Hitzewelle mussten diese Woche mehrere Steinkohlekraftwerke ihre Leistung drosseln. Auch Atomkraftwerke können Probleme bekommen, wenn die Flüsse zu warm werden. Das zeigt die Verwundbarkeit konventioneller Energieversorgung, kritisieren Experten.

von Susanne Götze

Halbjahresbilanz Windkraft

Europaweit ist der Ausbau der Windenergie ins Stocken geraten, zeigt die Halbjahresbilanz des Branchenverbands Wind Europe. In Deutschland ist Bayern durch seine restriktive 10‑H‑Regel zum Schlusslicht geworden. Die Folge: Jobverluste und eine steigende Abhängigkeit von Stromimporten.

von Verena Kern

Etwa 8.800 Kilometer neue Stromleitungen wollen die Netzbetreiber bis 2030 quer durch Deutschland bauen. Untragbar finden das Umweltschützer und Bürgerinitiativen. Sie hoffen, mit dezentralem Ökostrom etliche Trassen einzusparen. Wie berechtigt das ist, versucht die jetzt veröffentlichte Transparenz-Studie des Öko-Instituts zu klären.

von Jörg Staude

Das Umweltbundesamt gibt Entwarnung: Bis zum Jahr 2030 müssen in der Braunkohle selbst bei einer drastischen Reduktion der Kraftwerkskapazität keine Beschäftigten entlassen werden.

von Friederike Meier

Empfehlungen der Redaktion

Mit dem Vermitteln von kognitivem Wissen und dem Vertrauen darauf, was die Wissenschaft sagt, kommen wir beim Klima nicht weiter, sagt die Umweltsoziologin Sarah Kessler. Für sie zeichnete sich vor fünf Jahren schon ab, dass Klima-Kommunikation schwieriger würde.

von Jörg Staude

Ich wurde auf einem Pressefoto mit Luisa Neubauer und anderen weißen Klimaaktivistinnen unsichtbar gemacht. Vor kaum einem halben Jahr ist der ugandischen Klimaaktivistin Vanessa Nakate mehr oder weniger dasselbe passiert. Der Unterschied: Diesmal waren Menschen aus der Klimabewegung verantwortlich. Menschen, die ich Kolleg:innen und Freund:innen nenne.

ein Gastbeitrag von Tonny Nowshin

Studie zur "Donut-Ökonomie"

Welches Land schafft es, die grundlegenden Bedürfnisse seiner Einwohner zu erfüllen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu sprengen? Eine neue Datenbank offenbart: kein einziges. Die beteiligten Forscher fordern ein grundsätzliches Umdenken.

von Eva Mahnke

Meinungen

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille
ein Gastbeitrag von Helmut Holzapfel
eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Die Energiewende stockt, wird mehr und mehr ausgebremst – und der Ökostromer Green City Energy streicht auch noch das "Energy" aus seinem Namen. Künftig wolle man eben nicht nur Verkehr und Energie zusammen denken, sondern sich auch neuen Kundengruppen öffnen und ein neues Lebensgefühl vermitteln, erklärt Green-City-Sprecher Martin Betzold.

Interview: Jörg Staude

Weil der Preisdruck auf die Windanlagenhersteller so hoch ist, werden kleine Firmen verschwinden, warnt die Branche. Der Export allein reiche nicht, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Branchenvertreter fordern Eile bei den geplanten Sonderausschreibungen. Auch der niedersächsische Energieminister macht sich für die Windindustrie stark.

von Sandra Kirchner