Kalenderwoche 28: Um fürs Deutschlandticket zu begeistern, braucht es einen Preiskracher: 29 Euro für Nah- und Fernverkehr sowie für die erste und letzte Meile per Taxi, fordert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Den Nahverkehr auf der Schiene sollen die Länder wieder abgeben.
Eine Pilotanlage im Emsland produziert erste Mengen eines "CO2-neutralen" Flugzeugtreibstoffs aus Wasser, CO2 und Grünstrom für die kommerzielle Nutzung. Die potenzielle Kundschaft reagiert zugeknöpft.
Das politische Spitzenpersonal in Deutschland ist nach wie vor wenig klimafreundlich unterwegs. Ein Lichtblick dabei: Einige Grüne verzichten auf einen eigenen Dienstwagen.
Ein breites Bündnis warnt, der FDP-Minister verschleudere Steuergeld für unwirtschaftliche Straßenprojekte. Untermauert wird das mit einer neuen Analyse.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
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Die Unionsparteien sorgen dafür, dass die Skepsis gegenüber der Elektromobilität neue Nahrung bekommt. Warum das fatal für Deutschland und für unseren Wohlstand ist.
Eine Kosten-Nutzen-Rechnung entscheidet darüber, ob eine Straße gebaut wird oder nicht. Doch das Verkehrsministerium nutzt veraltete Daten, zeigt eine Analyse. Mit aktuellen Zahlen wird ein Großteil der Straßenprojekte unwirtschaftlich.
Bremen schreibt im Verkehr wieder Geschichte: Bisher konnten aufgrund eines Bundesverwaltungsgerichts-Urteils private Autos den öffentlichen Raum okkupieren. Nach 58 Jahren hat sich das Gericht nun korrigiert.
Ein Bündnis aus Gewerkschaften, Umweltverbänden und einem Autoclub fordert vom Bundesfinanzminister eine Umschichtung der Mittel zugunsten der Verkehrswende. Klimaschädliche Subventionen seien auch sozial ungerecht.
Das Motto "Wir sind Graefe" muss für alle im Berliner Graefekiez gelten. Es ist nicht fair, die Auto fahrenden Mitglieder der Kiezgemeinschaft zu bevorteilen – gerade den Kindern und Jugendlichen gegenüber.
Das Buch "Bausteine für Klimagerechtigkeit" beschreibt acht Transformationspfade zu mehr Klimagerechtigkeit. Statt auf Technofixes setzen die Autor:innen auf konkrete und tiefgreifende Veränderungen der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse.
Die Frage lässt sich bislang kaum beantworten, es fehlt schlicht an Daten. Die Lücke schließt nun ein mehrjähriges Projekt der Psychologin Cornelia Betsch, die zuvor die Einstellung der Deutschen zur Coronapandemie untersuchte. Erste Ergebnisse enthalten einige Überraschungen.
Industrielle Landwirtschaft, Abholzung und Klimawandel fordern ihren Tribut: Über ein Drittel der weltweiten Landfläche ist mittlerweile eine Hochrisikozone, zeigt eine aktuelle Studie. Das destabilisiert die Biosphäre und gefährdet unsere Lebensgrundlagen.
Sind die Verhältnisse fürs Radfahren optimal, kann das Fahrrad seinen Anteil am Verkehr bis 2035 verdreifachen, sagt eine Fraunhofer-Studie. Zugleich komme es darauf an, den Umweltverbund als Ganzes zu fördern, betonen die Experten.
Einige trauen sich aus Angst vor fehlenden Ladesäulen nicht, ein Elektroauto zu kaufen. Dabei haben wir über 100.000 öffentliche Ladepunkte, aber weniger als 15.000 Tankstellen. Zur Not reicht auch die normale Haushaltssteckdose.