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Die schärferen Nachhaltigkeitskriterien für fortschrittliche Biokraftstoffe kann die neue Koalition in den ersten 100 Tagen einführen, sagt Elmar Baumann, Geschäftsführer des Biokraftstoffindustrieverbands VDB. Die Branche fordert mit weiteren Verbänden eine deutliche Erhöhung der Treibhausgasquote.

Interview: Jörg Staude

Wer verkehrsfreundliche Städte schaffen will, sollte den Straßenraum neu aufteilen: Ein Drittel für Parken mit Berechtigung, ein Drittel für gewerbliches Parken und Sharing sowie ein Drittel für Entsiegelung und zivilgesellschaftliche Nutzung.

ein Gastbeitrag von Anke Borcherding

Ein Bündnis aus Gewerkschaften, evangelischer Kirche, Umwelt- und Sozialverbänden fordert eine dauerhafte Fortführung des bundesweiten Monatstickets. Laut Greenpeace spart das Deutschlandticket sogar Geld ein.

von Joachim Wille

Geschwindigkeitsbegrenzung

Die künftigen Koalitionäre sind uneins beim Tempolimit auf Autobahnen, obwohl es fürs Klima viel bringen würde. Jetzt mischen sich noch einmal die Schatten der FDP in die Debatte.

von Joachim Wille

Advertorials

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Ein Tempolimit auf Autobahnen oder Null-Emissions-Zonen in Städten polarisieren nach wie vor, aber andere Verkehrsmaßnahmen wie das Deutschlandticket oder Fahrradstraßen finden breite Zustimmung über Bevölkerungsgruppen und Parteipräferenzen hinweg. Das ergab eine repräsentative Befragung in Deutschland.

ein Gastbeitrag von Christian Scherf, Josephine Tröger

Ein freiwilliger Autofreiheitsrabatt im Mietvertrag kann ein Beitrag für mehr Lebensqualität und verträgliche Mobilität in Städten sein. Voraussetzung ist, dass die nicht mehr benötigten Parkplätze anders genutzt werden dürfen.

ein Gastbeitrag von Tim Lehmann

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Das Autoteilen erfreut sich wachsenden Zuspruchs, zeigt die jetzt veröffentlichte Carsharing-Statistik 2024 der Branche. Das Konzept benötigt jedoch noch mehr Anschub, um sich gegen den Privat-Auto-Überkonsum durchzusetzen.

von Pia Hesse

Dank Satelliten kann die EU Umweltschäden durch Schiffe genau überwachen. Die Wirksamkeit der Maßnahmen auf den europäischen Meeren analysiert der Europäische Rechnungshof jetzt in einem Sonderbericht.

von Pia Hesse

Batterieelektrischer Autoantrieb

Mercedes-Benz testet eine neue E‑Auto-Batterie, die die Reichweite deutlich erhöht. China führt weiterhin die Entwicklung an.

von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Ich wurde auf einem Pressefoto mit Luisa Neubauer und anderen weißen Klimaaktivistinnen unsichtbar gemacht. Vor kaum einem halben Jahr ist der ugandischen Klimaaktivistin Vanessa Nakate mehr oder weniger dasselbe passiert. Der Unterschied: Diesmal waren Menschen aus der Klimabewegung verantwortlich. Menschen, die ich Kolleg:innen und Freund:innen nenne.

ein Gastbeitrag von Tonny Nowshin

Holzöfen gelten als sinnvoller Beitrag zur Wärmewende. Die Bundesregierung unterstützt den Einbau, von der Förderbank KfW gibt es Zuschüsse. Doch die vermeintlich umwelt- und klimafreundlichen Heizungen verursachen mehr Ruß und Feinstaub als der Straßenverkehr, rechnet die Deutsche Umwelthilfe vor.

von Verena Kern

CO₂-Ausstoß als Maß aller Dinge

Unter Klimaschutz wird heute meist das Einsparen einer bestimmten Menge CO2-Äquivalent verstanden. Das ist eine simplifizierende Sichtweise, die zu einem bedenklichen Ablasshandel führt. Notwendige Änderungen am ökonomischen System werden so verschleppt.

ein Gastbeitrag von Camila Moreno, Lili Fuhr, Daniel Speich

Meinungen

eine Kolumne von Verena Kern
ein Gastbeitrag von Fritz Vorholz
ein Gastbeitrag von Torben Fischer, Philip Rathgeb, Leonce Röth, Maike Wittmann

Kalenderwoche 8: Eine pragmatische Verkehrspolitik wünscht sich für die Zeit nach der Wahl Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Dazu gehören Tempo 130 auf Autobahnen, Tempo 30 in Städten und 350 Euro Mindestpreis im Jahr für die private Nutzung öffentlicher Parkflächen.

Die deutschen Verkehrsunternehmen verlangen eine langfristige Absicherung der bundesweiten Zeitkarte. Bayern will aus der Finanzierung aussteigen. Die Preiserhöhung führte indes kaum zu Kündigungen.

von Wolfgang Mulke