Etwa 60 Prozent der Flüssiggaseinfuhren Europas kamen 2025 aus den USA. Der Berliner Energieexperte Raffaele Piria fordert, den LNG-Import wirklich zu diversifizieren und die Energiewende schneller voranzutreiben.
Kalenderwoche 7: Das "Netzpaket" von Ministerin Reiche erweitert die Rechte der Netzbetreiber massiv und wälzt Risiken und Kosten auf die Erneuerbaren ab, kritisiert Sebastian Sladek, Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Gefragt seien dagegen konkrete Lösungen, gerade für die Windkraft im Süden.
Mit einem flexiblen Tarif sollen Kund:innen der Einrichtungskette Ikea Stromkosten sparen können – und gleichzeitig helfen, Öko-Elektrizität besser zu nutzen. Das rechnet sich nicht für alle.
Während die Spitzen der Koalition um die Eckpunkte für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz ringen, kommen Hauseigentümer und Ausrüstungsbranche beim klimaneutralen Heizungsumtausch voran und können auch mit der politisch umstrittenen 65‑Prozent-Regel leben.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
Gerade bei steigenden Strompreisen stellt sich für viele Solarhaushalte die Frage, ob ein leistungsfähigeres Speichersystem langfristig die bessere Investition ist. Bei der Anker Solix Solarbank 4 Pro kann das System mit steigenden Anforderungen wachsen.
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Der Entwurf eines "Netzpakets" aus dem Wirtschaftsministerium gibt vor, die Antragsflut bei Netzanschlüssen bewältigen zu wollen. In Wirklichkeit sollen Netzbetreiber über den Erneuerbaren-Ausbau bestimmen und ihre Kosten überwälzen können.
Einige warnen, dass unsere Netze zusammenbrechen, wenn wir viel mehr E‑Autos haben, die alle gleichzeitig laden. Würden alle deutschen Staubsauger gleichzeitig eingeschaltet, hätten wir auch einen Blackout. Beides wird nie passieren.
Zu wenige Häuser in Deutschland sind gegen Klimaschäden versichert. Die energetische Gebäudesanierung hat einen Tiefstand erreicht. Ein ADAC-Funktionär äußert sich positiv zur CO2-Bepreisung – und muss gehen.
Für einzelne Solar-Dachanlagen lässt sich der ab 2027 drohende Wegfall der Einspeisevergütung möglicherweise ausgleichen, ergibt eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts ISE. Auf die Energiewende kommt allerdings ein mit Sicherheit nicht zu reparierender Schaden zu.
Die Frage lässt sich bislang kaum beantworten, es fehlt schlicht an Daten. Die Lücke schließt nun ein mehrjähriges Projekt der Psychologin Cornelia Betsch, die zuvor die Einstellung der Deutschen zur Coronapandemie untersuchte. Erste Ergebnisse enthalten einige Überraschungen.
Von den ewigen Nörgeleien der Energiewende-Skeptiker und den lauter werdenden Beschwörungen eines umweltbedingten Totalzusammenbruchs hält Stefan Rahmstorf nichts. Der Physiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung will die Botschaften der Wissenschaft aber auch nicht zu positiv verkauft wissen.
Je länger sich die Welt als unfähig erweist, die Klimakrise zu bewältigen, desto verlockender wird Geoengineering. Ein neuer Forschungsbericht bringt Wind in die Debatte. Über einen Ansatz mit enormen Nebenwirkungen – und einer eingebauten Veranlagung zum Scheitern.
Der Stromausfall im Januar in Berlin war sicher nicht der letzte. Mehr Resilienz gibt es nur durch eine schnelle, dezentrale Energiewende mit ersatzstromfähigen Speichern. Mit Millionen möglichen Energieinseln werden Anschläge auf die Stromversorgung nutzlos. Podcast Folge 43.
China hat den größten Druckluft-Speicher weltweit in Betrieb genommen – als Ergänzung zur fluktuierenden Ökostrom-Einspeisung. Neben Solar- und Windkraft fährt das Land nun auch Netze, Speicher und steuerbare Reservekapazitäten hoch.