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Kalenderwoche 4: Die Energiewende hängt nicht mehr nur vom EEG ab, sondern viele Gesetze greifen ineinander – was Politik idealerweise mitdenkt, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Plug-in-Hybride zu fördern, helfe weder dem Klima noch der Autoindustrie.

China und Indien produzieren weniger Kohlestrom, das könnte die Wende für den globalen Treibhausgasausstoß bedeuten. Es braucht aber noch energiepolitische Weichenstellungen für das neue Stromsystem.

von Joachim Wille

Die Erneuerbaren liefern schon knapp die Hälfte des Stroms in Europa. Der Bund legt ein neues Förderprogramm für E‑Autos und Plug-in-Hybride auf. Die Unterstützung für Klimaschutz ist in Deutschland weiterhin hoch. 

von Jonas Waack, Verena Kern

Zwar boomen Erneuerbare, doch die Anwendungen von künstlicher Intelligenz und andere Stromfresser halten die fossilen Kraftwerke weiter am Netz. Dagegen helfen altbekannte Lösungen und eine Diskussion um Dateneffizienz.

von David Zauner

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Eine großflächige Wiedervernässung landwirtschaftlich genutzter Moore fordert die Denkfabrik Agora Agrar in einer jetzt veröffentlichten Studie. Zugleich hält sie es für möglich, dass Deutschland künftig weitgehend zum Selbstversorger mit Biomasse wird und deren Import stark reduziert.  

von Jörg Staude

Eckpunkte zur Förderung des privaten Kaufs elektrisch angetriebener Autos legte der Umweltminister heute vor. Wie sozial die geplanten drei Milliarden Euro ausgegeben werden und ob sie dem Klima nützen, muss sich erst noch zeigen. Ab Mai sollen Anträge gestellt werden können.

von Jörg Staude

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Kalenderwoche 3: Über E‑Mobilität wird sehr viel Desinformation produziert, die in Zeiten digitaler Medien kaum zu überblicken und zu überprüfen ist, findet Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Er fordert eine Reform der Bahnreform, die eine unternehmerische Einheit für alle Bahnleistungen schafft.

Die Planung der Städte und Gemeinden für künftige Fernwärmenetze kommt voran. Trotzdem erhalten viele Hausbesitzer:innen und Mieter:innen keine ausreichenden Informationen. Auch eine soziale Schieflage ergab die Untersuchung von 15 Kommunen.

von Hannes Koch

Die Mehrheit der Menschen will eine Verkehrswende, sagt Mobilitätsforscher Helmut Holzapfel. Aber die Politik zeichne kein positives Zukunftsbild als Ausweg aus der herrschenden Autokultur.

Interview: Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Viele Unternehmen kaufen sich mit freiwilligen CO2-Zertifikaten von ihren Emissionen frei. Doch ein Großteil dieser Zertifikate ist wertlos, wie eine umfassende Recherche aufdeckt. Einige der größten Unternehmen der Welt sind davon betroffen.

von David Zauner

Studie zu Arten- und Klimaschutz

Ein Forschungsteam empfiehlt, die Hälfte der globalen Landmasse unter Naturschutz zu stellen. Menschenrechtsorganisationen haben Einwände. Sie warnen vor der Vertreibung von Millionen Menschen.

von Susanne Schwarz

Wenn alle ihr Verhalten ändern, klappt es schon mit dem Klimaschutz? Leider ist das Gehirn nicht darauf programmiert, die nötigen langen To-do-Listen anzugehen – die meisten fühlen sich dann überfordert und tun gar nichts. Wer Verhaltensänderungen erreichen will, muss große Entscheidungen von der Politik einfordern.

eine Kolumne von Verena Kern

Meinungen

ein Kommentar von Jörg Staude
eine Kolumne von Volker Quaschning

Der gute Wille

eine Kolumne von Joachim Wille

In Großstädten wie Berlin hat inzwischen fast die Hälfte der Haushalte kein eigenes Auto. Was finanziell und in Bezug auf Mobilität und Klima passiert, wenn man zu dieser Hälfte stößt, hat der Autor aus persönlicher Perspektive untersucht.

von Jörg Staude

Kalenderwoche 2: Ein dezentrales und flexibles Stromsystem kommt besser mit Störungen und Angriffen zurecht als wenige Großkraftwerke, findet Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Sie plädiert für eine Art energiepolitische Unabhängigkeitserklärung Europas.