In der Kohlekommission soll es vor allem um den Strukturwandel gehen, fordert die Politik, warnt aber unablässig vor hohen Kosten und zieht die Bremse an. Dieses Herangehen stellte sich schon in der Vergangenheit als falsch heraus, wie ein neuer "Kohlereader" zeigt. Tatsächlich übersteigt der Nutzen des Kohleausstiegs die Kosten deutlich.
Rund 1.400 neue Kohlekraftwerke befinden sich weltweit in Planung. Viele der verantwortlichen Unternehmen sitzen in China, aber auch deutsche Konzerne mischen mit.
Südkoreas Stromerzeugung hängt an der Kohle. Erstmals wollen nun zwei Pensionsfonds ihre Gelder aus klimaschädlichen Investitionen abziehen, und die Kohleprovinz Süd-Chungcheong tritt einer globalen Anti-Kohle-Allianz bei.
Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland wegen zu laxen Umgangs mit Daimler verurteilt. Der Autokonzern hatte die Klimaanlagen in Neuwagen zu spät auf das klimafreundlichere Kältemittel R1234yf umgestellt. Nun rächt sich, dass die Autobauer nicht schon längst auf das natürliche Kältemittel CO2 gegangen sind.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.
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Das Europaparlament will, dass die Autokonzerne den CO2-Ausstoß ihrer Pkw bis 2030 um 40 Prozent senken. Der Regierungen der EU-Staaten wollen sich am Dienstag im Ministerrat auf eine gemeinsame Position festlegen. Deutschland setzt sich für schwache Vorgaben ein.
Bei der Sonnenenergie sind die östlichen Bundesländer den westlichen deutlich voraus. Pro Einwohner ist hier fast doppelt so viel solare Leistung installiert wie im Westen. Doch insgesamt geht der Zubau nicht schnell genug voran.
Die große Koalition hat sich nun doch zu einem Maßnahmenpaket für ältere Dieselfahrzeuge durchgerungen. Doch selbst wenn die Autoindustrie doch noch mitziehen würde, wäre beim Problemthema Verkehr wenig gewonnen.
Kaffee, eins der beliebtesten Getränke hierzulande, gibt es neuerdings auch "klimaneutral" von einer Kooperative in Costa Rica. An ein Klima-Siegel, das interessierte Kunden darauf hinweist, hat aber noch niemand gedacht.
Heute kommt der Kohle-Ausstieg einen kleinen Schritt voran: Neben zwei Blöcken des RWE-Braunkohlekraftwerks Niederaußem wird einer des Leag-Kraftwerks Jänschwalde in die sogenannte "Sicherheitsbereitschaft" geschickt – und in spätestens vier Jahren endgültig stillgelegt.
Die Klimabewegung steckt in einer Krise. So, wie sie in der Gesellschaft das ewige "Weiter so" kritisiert, muss sie sich auch selbst für neue Strategien öffnen, etwa das "Community Organizing". Dabei lohnt sich der Blick auf andere Bewegungen weltweit.
Grüne Golfplätze, ganzjährige Orangen und ausbleibender Regen: In Spanien lassen sich gerade die Gefahren der "kapitalistischen Klimapolitik" studieren.
Welches Land schafft es, die grundlegenden Bedürfnisse seiner Einwohner zu erfüllen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu sprengen? Eine neue Datenbank offenbart: kein einziges. Die beteiligten Forscher fordern ein grundsätzliches Umdenken.
Kalenderwoche 39: Mit der Rodung des Hambacher Forstes kommen die Ursachen des Klimawandels auf einmal ganz nah, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitherausgeber von Klimareporter°. Die Auseinandersetzung um das verbliebene Stück Wald könnte ein Wendepunkt werden.
Elektro-Lkw, die ihren Strom aus Oberleitungen ziehen, sparen Energie und Treibhausgase ein. Das zeigt eine Studie des Öko-Instituts. Billiger wird der Transport dadurch auch. Das hat aber nicht nur Vorteile.