Kalenderwoche 16: Bundeswirtschaftsminister Altmaier sollte lieber die Subventionen für fossile Energien abschaffen statt die erneuerbaren auszubremsen, sagt Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft, Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW und Mit-Herausgeberin von Klimareporter°.

Dass die Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft stagnieren, findet der Agrarökonom und Klimaforscher Hermann Lotze-Campen wenig überraschend. Es fehle an konkreten Plänen, mit denen die Minderungsziele zu schaffen sind. Helfen könne ein Emissionspreis – vor allem mit Blick auf den Fleischkonsum. Ein Interview.

Interview: Tim Altegör

Vor drei Jahren hat Thailand noch mit einer enormen Zunahme des Stromverbrauchs und wenig erneuerbaren Energien geplant. Doch der Plan ist weitgehend Makulatur und Großprojekte werden zurückgestellt. Nach drei Kohlekraftwerken steht nun auch ein Staudamm vor dem Aus.

von Christian Mihatsch (Chiang Mai)

Nach wie vor fördert der Staat den Austausch alter Öl- und Gas-Heizkessel durch neue. Erneuerbaren-Verbände und Umweltpolitiker warnen, dass die Gebäude so nicht klimaneutral werden können. Nun zeigt ein Gutachten, dass die Effizienzgewinne moderner Kessel gering sind.

von Sandra Kirchner

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Klimabilanz unserer Ernährung

Die Erzeugung von Lebensmitteln trägt in großem Umfang zum Klimawandel bei. Dabei ließe sich die CO2-Bilanz unserer Ernährung relativ einfach verbessern, sagen Umweltforscher.

von Astrid Dähn

Zwei der beherrschenden Energiekonzerne der letzten Jahrzehnte – Eon und RWE – haben noch einmal einen Coup gelandet und die Branche neu sortiert. Ob sie damit Erfolg haben werden, ist nicht sicher. Gewiss ist hingegen, dass die beiden Energieriesen zum letzten Mal Monopoly spielten.

ein Kommentar von Jörg Staude

Bauen mit Naturstoffen

Bambus ist ein bemerkenswertes Material – es hat ähnliche Eigenschaften wie Stahl. Trotzdem werden die teils armdicken Halme kaum als Baumaterial verwendet. Aus Klimasicht ist das eine verpasste Chance.

von Christian Mihatsch (Chiang Mai)

Wer ganz genau wissen will, was er isst, kann sich heutzutage auf dem Biohof ein – bis zum Schlachten – glückliches persönliches Nutztier zulegen oder sein Gemüse direkt vom Acker ordern. So etwas könnte auch bei grünem Strom funktionieren, sagen sich viele der wie Pilze aus dem Boden schießenden Energie-Start-ups. Eines davon ist das im November als "Marktplatz für fairen Strom" gestartete Enyway. Klimareporter sprach mit Mitgründer Heiko von Tschischwitz.

Interview: Jörg Staude

Kritik an Dena-Studie

Im Jahr 2050 soll der gesamte Gebäudebestand klimaneutral sein. Das geht am besten mit einem technologieoffenen Ansatz, sagt die Deutsche Energie-Agentur. Das ist nur ein Deckmantel, um die fossilen Technologien länger im Markt zu halten, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe.

von Friederike Meier

Empfehlungen der Redaktion

Immer mehr Menschen verlassen in den USA ihr Zuhause wegen steigender Überschwemmungsgefahr, zeigt eine neue Untersuchung. Selbst Städte wie Miami und Washington sind davon betroffen.

von David Zauner

Die Zerstörung der Heimat oder einer liebgewonnenen Landschaft kann ein Gefühl zwischen Heimweh und Nostalgie wecken, das schwer in Worte zu fassen ist. "Solastalgie" gibt ihm den längst überfälligen Namen. Psycholog:innen raten zu einem aktiven Umgang damit.

von Hanna Mertens

Noch immer befinden wir uns in der Phase der Verweigerung, den Klimawandel als Problem anzuerkennen, sagt der Klimaforscher und Erdsystemwissenschaftler Wolfgang Lucht. Angesichts der Umwelt- und Gerechtigkeitskrise fordert er eine Erneuerung der demokratischen Gesellschaft – Teil 1 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Diesel-Desaster, SUV-Boom, neue Autobahnen, Steuergeschenke für Diesel und über 100 Treffen von Autolobbyisten mit Spitzenpolitikern. Alles Gründe, warum die Emissionen im Verkehr unter Schwarz-Rot weiter gestiegen sind. Eine Chronologie von vier verlorenen Jahren. Teil 5 unserer Serie zur Klimabilanz der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Recherchebüro Correctiv.

von Susanne Götze, Friederike Meier, Susanne Schwarz

Um das Klima noch zu retten, müsste Deutschland weniger Fleisch produzieren und weniger Chemiedünger auf die Felder bringen. Doch in den vergangenen Jahren passierte das Gegenteil: Es gab mehr Schlachttiere und mehr Dünger ging auf die Felder. Teil 4 unserer Serie zur Klimabilanz der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Recherchebüro Correctiv.

von Annika Joeres