Eine neue Studie für das Umweltbundesamt sieht keine weltweite Renaissance der Kernenergie. Wind- und Solarenergie seien schneller, günstiger und besser geeignet, um die Erderwärmung zu bremsen.

von Joachim Wille

Das staatliche Unternehmen Sefe plant Flüssigerdgas-Käufe bis 2050. Eigentlich soll Deutschland dann schon fossilfrei sein. SPD und Grüne kritisieren das Geschäft.

von Hannes Koch

Die Wirtschaftsministerin will die Förderung kleiner Solaranlagen streichen. Dann werden viele Anlagen kleiner oder gar nicht gebaut. Die Folge: Wir brauchen mehr Freiflächenanlagen und Leitungen, die Akzeptanz der Energiewende sinkt, große Unternehmen profitieren.

eine Kolumne von Volker Quaschning

CO₂-Budget und Investitionen

Eine neue Untersuchung beziffert den Beitrag der reichsten 0,01 Prozent zur Erderwärmung auf fast eine Billion US-Dollar pro Jahr. Dabei geht es weniger um persönlichen Konsum als um Investitionsentscheidungen.

von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Auto-Klimaanlagen produzieren Ewigkeits-Chemikalien, die Schäden bei Ungeborenen verursachen können. Doch inzwischen laufen eine Million Pkw mit einer umweltfreundlichen Alternative, vor allem aus dem VW-Konzern.

von Joachim Wille

Nicht genug der Probleme durch EEG-Reform und Netzpaket – jetzt rückt die Bundesnetzagentur den Erneuerbaren auch noch mit einer Reform der Netzentgelte auf den Pelz. Für die Behörde befindet sich das Stromnetz in klarer finanzieller Schieflage.

von Jörg Staude

Global Justice Report

Weniger Ungleichheit, weniger fossile Energie, weniger Überkonsum – und trotzdem mehr Wohlstand für die meisten Menschen. Ein Team um den Ökonomen Thomas Piketty legt eine Vision für das Überleben des Planeten vor.

von Joachim Wille

Eine Studie zu Berlin und fünf weiteren globalen Metropolregionen zeigt, wie stark die Stadtstruktur den Autoverkehr beeinflusst. So wird aus der allgemeinen Forderung nach kompakteren Städten eine konkrete Frage: Welche Viertel sollten wachsen – und welche besser nicht?

von Tine Heni

Kalenderwoche 23: Es ist höchste Zeit, dass Union und Wirtschaftsministerium die Blockade der Erneuerbaren aufgeben und in den Dialog einsteigen, sagt Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Fürs Energy Sharing verlangt sie einfache, schnell umsetzbare Prozesse auf Basis vorhandener Standards.

Empfehlungen der Redaktion

Studie zu Arten- und Klimaschutz

Ein Forschungsteam empfiehlt, die Hälfte der globalen Landmasse unter Naturschutz zu stellen. Menschenrechtsorganisationen haben Einwände. Sie warnen vor der Vertreibung von Millionen Menschen.

von Susanne Schwarz

Die Zerstörung der Heimat oder einer liebgewonnenen Landschaft kann ein Gefühl zwischen Heimweh und Nostalgie wecken, das schwer in Worte zu fassen ist. "Solastalgie" gibt ihm den längst überfälligen Namen. Psycholog:innen raten zu einem aktiven Umgang damit.

von Hanna Mertens

Länder wie Deutschland müssen mit der Doppelmoral beim Klimaschutz aufhören, fordert Denise Ayebare. Ein Gespräch mit der ugandischen Aktivistin über die leeren Versprechen des globalen Nordens auf dem Klimagipfel in Dubai.

Interview: David Zauner

Künftiges Energiesystem

Der fossile Energiekonzern Uniper sieht wind- und sonnenarme Phasen als Dauerproblem des Stromsystems. Energiewendeforscher warnen vor einer interessengeleiteten Debatte, die Speicher und flexible Verbraucher zugunsten neuer Gaskraftwerke ausbremsen könnte.

von Joachim Wille

Die Koalition setzte im Treibhausgas­minderungs-Gesetz die Quoten für den Einsatz biogener und nicht biogener Treibstoffe noch einmal deutlich herauf. Zum Klimaschutz im Verkehr trägt das nicht entscheidend bei, hilft aber offenbar gegen Maßnahmen wie Tempolimit oder Verbrenner-Aus.

von Jörg Staude