Dürren und Borkenkäfer-Massenvermehrung schaden gerade den mittelalten Fichtenwäldern, den Motoren der CO2-Bindung, sagt Waldökologe Andreas Bolte vom Thünen-Institut. Aber jede Krise biete auch eine Chance, in dem Fall zum schnelleren Waldumbau.

Interview: David Zauner

Studie zur 1,5-Grad-Übertretung

Die 1,5-Grad-Schwelle wird zumindest zeitweise überschritten – daran gibt es wissenschaftlich kaum noch Zweifel. Welche Risiken mit dem Temperatur-"Overshoot" verbunden sind und ob die Rückkehr zu einem sicheren Klima wahrscheinlich ist, hat eine neue Studie untersucht.

von David Zauner

Weltweite Wasserknappheit

Der Klimawandel ist nur ein Faktor für die globale Wasserkrise. Ursächlich sind vor allem industrielle Landwirtschaft, zunehmende Urbanisierung, ungerechte Verteilung sowie Verschmutzung, stellt das neue Gutachten des Wissenschaftsgremiums WBGU fest.

von Jörg Staude

Der Wald in Deutschland gibt mehr CO2 ab, als er bindet. Die Klimakrise setzt mehr Schwermetalle aus natürlichen Quellen frei. Das 49‑Euro-Ticket senkt die Emissionen im Verkehr um fast fünf Prozent.

von Katharina Schipkowski, Susanne Schwarz

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Der über Florida wütende Hurrikan Milton hat sich in weniger als einem Tag explosionsartig intensiviert. Hurrikans werden stärker, weil das ungewöhnlich warme Meerwasser sie anheizt.

von Joachim Wille

Zahlen zum deutschen Wald

Die "Bundeswaldinventur" zeigt, dass der Wald immer schlechter mit der Klimaerwärmung zurechtkommt. Er ist bereits zu einer CO2-Quelle geworden. Was zu tun ist, wissen alle, es geschieht nur nicht.

ein Kommentar von Joachim Wille

Die Ozeane sind warm wie nie, marine Hitzewellen verstärken sich weiter. Deutschlands Forstlobby schießt gegen den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes. Der britische Kohleausstieg ist vollzogen.

von Susanne Schwarz, Sandra Kirchner

Verheerende Wetterextreme

Die Klimaveränderungen waren in den USA bisher kaum ein Wahlkampfthema. Nach dem Hurrikan "Helene" mit womöglich mehreren hundert Toten ändert sich das nun.

ein Kommentar von Joachim Wille

Kalenderwoche 39: Wer Klimaanpassung höher wertet als Klimaschutz, treibt noch viel mehr Menschen in bittere Armut und in den Tod, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Klimaschutz und Anpassung seien gleichermaßen wichtig – und wichtiger als neue Autobahnen in den wohlhabenden Ländern.

Empfehlungen der Redaktion

Kann ein Leuchtturm fern vom Meer Wandel bewirken? Ja, sagt der britische "Artivist" John Jordan. Transformation entsteht nicht, weil die Menschen die Fakten kennen, sondern weil sie träumen.

von Eva Mahnke

Der Klimawandel führt zu extremer Armut und verstärkt Ungleichheit, warnt IPCC-Leitautor Walter Leal. Der globale Süden ist besonders stark betroffen, vor allem weil nur wenig Geld für Anpassungsmaßnahmen bereitsteht. Nichtregierungsorganisationen fordern internationale Unterstützung.

von Tjade Brinkmann

Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen. 

ein Gastbeitrag von Götz Neuneck

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Die Klimakrise hat die Wahrscheinlichkeit für eine Flut-Wetterlage wie Mitte September verdoppelt. Die Klimapolitik des Gipfel-Gastgebers Aserbaidschan wird als "kritisch unzureichend" eingestuft. Wichtige lebenserhaltende Systeme der Erde sind in Gefahr.

von Verena Kern, Sandra Kirchner

Der Klimawandel hat die Wahrscheinlichkeit der jüngsten Mega-Überschwemmungen in Mittel- und Osteuropa verdoppelt, zeigt eine neue Analyse. Fachleute warnen vor eskalierenden Kosten, wenn das Verfeuern von Kohle, Öl und Gas weitergeht.

von Joachim Wille