Folgen der globalen Erwärmung

Indien erlebte schon Mitte Februar seine erste Hitzewelle mit bis zu 40 Grad. Eine weitere Verschärfung durch das Klimaphänomen El Niño droht. Schon das kommende Jahr könnte laut einer Studie erstmals die 1,5-Grad-Schwelle knacken.

von Joachim Wille

Nie schrumpfte das Meereis in der Antarktis so stark wie dieses Jahr. Eine folgenschwere Trendwende. Lange rätselten Wissenschaftler:innen über die stabile oder sogar wachsende Eisbedeckung des Südlichen Ozeans.

von David Zauner

Kalenderwoche 6: Die Wissenschaft hat die Bedrohung des Weltklimas bislang eher unterschätzt, betont Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Wissenschaftler des Max-Plancks-Instituts für Meteorologie haben für ihn jetzt eine neue Ära der Klimamodellierung eröffnet.

Feinstaub und Wüstenstaub haben die globale Erwärmung bisher um ein Drittel verringert. Die UN-Umweltbehörde fordert, die Gesundheit von Menschen und Erde in einem integrierten Ansatz zu betrachten. Das 49-Euro-Ticket wird nicht allzu viel für das Klima bringen.

von Sandra Kirchner, Katharina Schipkowski

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Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Gerade bei steigenden Strompreisen stellt sich für viele Solarhaushalte die Frage, ob ein leistungsfähigeres Speichersystem langfristig die bessere Investition ist. Bei der Anker Solix Solarbank 4 Pro kann das System mit steigenden Anforderungen wachsen.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Grad Erderwärmung schon Mitte des Jahrhunderts erreicht sind, liegt laut einer neuen Studie bei 50 Prozent. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird das 1,5-Grad-Limit gerissen. Die Autor:innen nutzten für die Vorhersage künstliche Intelligenz.

von David Zauner

Der gute Wille

Urwälder nachwachsen lassen? Gute Idee, aber die CO2-Bilanz bleibt trotzdem noch lange negativ, zeigt eine Studie. Was also tun? Die Antwort dürfte der Holzindustrie und der Agrarlobby nicht gefallen.

eine Kolumne von Joachim Wille

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Weltgemeinschaft gegen Ozonloch

Die Ozonschicht erholt sich, wenn auch langsam. Ein neuer UN-Report zeigt, dass das Montreal-Protokoll von 1987 erfolgreich war – und dass dadurch auch die Erderwärmung gebremst wird. Die Forscher:innen warnen zugleich vor solarem Geoengineering.

von Joachim Wille

Selbst wenn die Staaten ihre Versprechen zum Pariser Klimaabkommen einhalten, werden zwei Drittel aller Gletscher bis Ende des Jahrhunderts abschmelzen, zeigt eine Studie. Allerdings kann jedes vermiedene Zehntelgrad beim Temperaturanstieg das Abschmelzen der Gletscher eindämmen.

von Sandra Kirchner

In Europa ist der Jahreswechsel wärmer als je zuvor, und in Nordamerika bricht ein arktischer Wintersturm alle Rekorde. Das Wetter-Rekordjahr 2022 bleibt sich bis zum Ende treu.

von David Zauner

Empfehlungen der Redaktion

Psychologische Studien zeigen, dass viele Menschen beim Klima in einer falschen sozialen Realität leben. Sie unterschätzen das Klimabewusstsein ihrer Mitmenschen stark – besonders drastisch in den USA, aber auch hierzulande.

von Verena Kern

Die Zerstörung der Heimat oder einer liebgewonnenen Landschaft kann ein Gefühl zwischen Heimweh und Nostalgie wecken, das schwer in Worte zu fassen ist. "Solastalgie" gibt ihm den längst überfälligen Namen. Psycholog:innen raten zu einem aktiven Umgang damit.

von Hanna Mertens

Wer als Geschäft nicht genug Parkplätze anbieten kann, verliert Umsatz – seit vielen Jahren hält sich dieser Mythos hartnäckig, auch in Stadtplanung und Verkehrspolitik. Dabei haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Heute gewinnen Läden dort mehr Kundschaft, wo weniger Autos fahren.

ein Gastbeitrag von Andreas Knie, Michael Hoffmann

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning

EU-Gesetzesvorschlag

ein Kommentar von Joachim Wille
ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Klimawandel in den Alpen

In den letzten Monaten sind die Alpengletscher massiv geschrumpft. Im Flachland wächst die Sorge vor Wasserknappheit – je kleiner die Gletscher, desto weniger Schmelzwasser. In den nächsten Jahren wird der Kampf ums Wasser beginnen.

von David Zauner

Deutschland bleibt ein wasserreiches Land, muss sich aber stärker darum kümmern, dass die nötige Wassermenge immer und überall verfügbar ist, sagt Andreas Marx. Der Klimaforscher über häufigere Trockenperioden, die Anpassung der Landwirtschaft und die Idee einer Wasserpipeline Ostsee–Berlin.

Interview: Joachim Wille