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Der Klimawandel hat die jüngste Rekord-Hitzewelle im Westen Nordamerikas 150-mal wahrscheinlicher gemacht, ergibt eine soeben erschienene Kurzstudie eines internationalen Teams. Unklar ist noch, ob die Vorgänge einen wirklich seltenen "Ausreißer" darstellen oder ob der Klimawandel eine neue Dynamik entwickelt.  

von Jörg Staude

Kalenderwoche 26: Die "Jahrtausendereignisse" hören nicht auf, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Schon eine globale Erwärmung um 1,5 Grad über Landgebieten liefere immer wieder zerstörerische Hitzewellen, jetzt sogar in einer Weltgegend, die sonst vor Regen trieft.

Plastikmüll in Flüssen und Meeren ist hässlich und umweltschädlich. Immer deutlicher wird, dass er auch das Klima schädigt. Laut einer neuen Studie sorgen Mikroplastikteilchen dafür, dass die Ozeane weniger CO2 aus der Luft binden können.

eine Kolumne von Joachim Wille

Tag der Buchenwälder

Ein Forschungsteam hat bei Rotbuchen in Hessen die Gene für Trockenheitstoleranz identifiziert. Das soll in Zukunft helfen, naturnahe und klimastabile Wälder aufzubauen. Der Schutz der Waldökosysteme muss dann aber auch Vorrang vor der "Holzfabriken-Wirtschaft" bekommen, sagen Naturschutzverbände und Fachleute.

von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Details aus kommendem IPCC-Bericht

Irreversible Auswirkungen auf Menschen und ökologische System drohen bereits, wenn die Erde sich um mehr als 1,5 Grad erhitzt, warnt der Weltklimarat im noch unveröffentlichten neuen Bericht. Zusammenbrechende Ökosysteme, mehr Dürren, Hunger und Krankheiten sind Folgen, auf die sich die Menschheit einstellen muss.

von Sandra Kirchner

Es wird Sommer, und wie! Da können wir der Hitze auch eine gute Seite abgewinnen und uns – coronakonform – in die Sonne legen. Leider hebt das Bundesamt für Strahlenschutz gleich wieder warnend den Finger.

eine Kolumne von Joachim Wille

Studie untersucht zunehmendes Phänomen

Dass Flüsse austrocknen, ist kein neues Phänomen. Inzwischen fällt aber weltweit mehr als die Hälfte aller Flüsse an einem oder mehreren Tagen im Jahr trocken, ergab eine internationale Studie. Grund ist auch der Klimawandel.

von Joachim Wille

Zwei und mehr Grad Erwärmung bis 2030

Die aktuellen Hitzetage sind eine Sache des Wetters. Sie illustrieren aber auch einen sich seit Jahrzehnten abzeichnenden Klima-Trend: Die Temperaturen steigen in Deutschland stärker als im globalen Mittel.

von Jörg Staude

Klima- und Artenschutz

Zwei hochrangige UN-Fachgremien fordern ein Umdenken in der Umwelt- und Klimapolitik: IPCC und IPBES veröffentlichen ihren ersten gemeinsamen Bericht. Schafft es die Politik, umfassende, integrierte Konzepte zu entwickeln, statt nur auf CO2 oder nur auf Schutzgebiete zu schauen?

von Sandra Kirchner

Empfehlungen der Redaktion

Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen. 

ein Gastbeitrag von Götz Neuneck

CO₂-Ausstoß als Maß aller Dinge

Unter Klimaschutz wird heute meist das Einsparen einer bestimmten Menge CO2-Äquivalent verstanden. Das ist eine simplifizierende Sichtweise, die zu einem bedenklichen Ablasshandel führt. Notwendige Änderungen am ökonomischen System werden so verschleppt.

ein Gastbeitrag von Camila Moreno, Lili Fuhr, Daniel Speich

Folgen des Erdgas-Booms in den USA

Deutschland will mehr Flüssigerdgas importieren – auch aus den USA. Doch das dort angewandte Fracking bedeutet eine Industrialisierung der Landschaft und massive Gesundheitsgefahren für die Anwohner:innen, die häufig sozial benachteiligt sind. Umweltorganisationen und EU-Politiker:innen warnen vor den Folgen.

von Sandra Kirchner

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Serie zur Klima- und Biodiversitätskrise

Arten- und Klimaschutz, zwei Seiten der gleichen Medaille – Teil 5 und Schluss: Immer mehr Länder setzen sich dafür ein, 30 Prozent der Landoberfläche der Erde bis 2030 unter Schutz zu stellen. Wo aber sollen die zusätzlichen Schutzgebiete eingerichtet werden? Selbst die Wissenschaft diskutiert die Frage kontrovers.

von Benjamin von Brackel

Einige der "Kippelemente" im Erdsystem haben das Potenzial, sich gegenseitig zu destabilisieren, zeigt eine neue Studie. Das könnte einen Klima-Dominoeffekt auslösen. Die Zeit zum Umsteuern wird damit noch knapper.

eine Kolumne von Joachim Wille