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Ein Forschungsteam hat über 200 Hitzewellen untersucht: Der Klimawandel verstärkte jede einzelne. Ein Großteil der Verantwortung lässt sich auf wenige Konzerne zurückführen.

von David Zauner

Kalenderwoche 35: Die Länder, die im Klimawandel noch günstige Bedingungen bieten, erreichten dies durch exzessive fossile Nutzung und somit massive Ungerechtigkeiten gegenüber anderen Weltregionen, erklärt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Ihre globale Klimaschuld diskutieren die angepassten Länder aber kaum.

In den nächsten Jahrzehnten kippt das Meeresströmungs-System im Atlantik, zu dem auch der Golfstrom gehört. Einige Jahrzehnte darauf kollabiert es. Zu dem Ergebnis kommt eine neue Studie für alle Szenarien mit hohen Treibhausgas-Emissionen – und auch für einige mit niedrigen.

von David Zauner

Industrielle Landwirtschaft, Abholzung und Klimawandel fordern ihren Tribut: Über ein Drittel der weltweiten Landfläche ist mittlerweile eine Hochrisikozone, zeigt eine aktuelle Studie. Das destabilisiert die Biosphäre und gefährdet unsere Lebensgrundlagen.

von Tine Heni

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

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Die Waldbrände auf der Nordhalbkugel erreichen in diesem Jahr teils historische Dimensionen. Die Feuer werden vom Klimawandel verstärkt und treiben ihn zugleich weiter an.

von Joachim Wille

US-Klimasatelliten stürzen ab

Die Trump-USA wollen zwei der weltweit wichtigste Klimasatelliten abschalten. US-Forschergruppen versuchen derweil, Wissen vor der Löschung zu bewahren.

von Joachim Wille

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Wirtschaftsministerin Reiche will neue Solaranlagen auf privaten Dächern nicht mehr fördern. Der Klimagipfel in Brasilien droht arme Länder und NGOs durch hohe Übernachtungskosten auszugrenzen. Der Klimawandel bedroht tropischen Vogelarten besonders stark.

von Verena Kern, Susanne Schwarz

Der Monsun ist für Pakistan lebenswichtig. Doch dieses Jahr kamen durch Starkregen schon 300 Menschen um. Zu dem Extremwetter trug der menschengemachte Klimawandel viel bei, zeigt eine aktuelle Studie.

von Tine Heni

Früher war nicht alles besser, das Wetter schon. Der Deutsche Wetterdienst beschreibt es in der ihm eigenen Poesie der Nüchternheit.

eine Kolumne von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Über Klimawandel sprechen – aber wie?

Warum Warnungen vor dem Klimawandel Handeln verhindern und was es stattdessen braucht.

von Sandra Kirchner

Ich wurde auf einem Pressefoto mit Luisa Neubauer und anderen weißen Klimaaktivistinnen unsichtbar gemacht. Vor kaum einem halben Jahr ist der ugandischen Klimaaktivistin Vanessa Nakate mehr oder weniger dasselbe passiert. Der Unterschied: Diesmal waren Menschen aus der Klimabewegung verantwortlich. Menschen, die ich Kolleg:innen und Freund:innen nenne.

ein Gastbeitrag von Tonny Nowshin

Im Willy-Brandt-Haus Berlin ist die Ausstellung "Stella Polaris – Ulloriarsuaq" zu sehen. Die Exposition zeigt in atemberaubenden Fotografien aus Grönland die Schönheit und Fremdheit einer verschwindenden Welt.

von Daniela Schmidtke

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
ein Gastbeitrag von Franz Alt

Marktinstrumente für die Umwelt

ein Gastbeitrag von Gerhard Hübener

Statt gangbare Klimaschutzpfade in der Landnutzung aufzuzeigen, erschwert der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik mit seiner neuen Stellungnahme zu Wald und Holz eine lösungsorientierte Debatte und zündelt am Grundgerüst der Klimapolitik.

ein Gastbeitrag von Sven Selbert, Leonie Pilgram

Der globale Erdüberlastungstag wird in diesem Jahr noch früher erreicht und rückte allein gegenüber 2024 um sieben Tage vor. In Deutschland fordern Umwelt- und Entwicklungsverbände ein effektives Ressourcenschutzgesetz.

von Joachim Wille