Während in Europa Dürre herrscht, erlebt der Südwesten Indiens eine Jahrhundertflut durch besonders heftige Monsun-Regenfälle. Die Häufigkeit solcher Extremniederschläge hat sich seit 1950 verdreifacht.

von Christian Mihatsch (Chiang Mai)

Hitzeereignisse im Meer sind heute schon doppelt so wahrscheinlich wie vor 35 Jahren, zeigt eine neue Nature-Studie. In den kommenden Jahrzehnten dürften sie durch den Klimawandel nochmal dramatisch zunehmen. Ganze Ökosysteme sind bedroht.

von Benjamin von Brackel

In diesem Jahr wurden in Deutschland bereits sieben Exemplare einer tropischen Zeckengattung gefunden, die auch Krankheiten übertragen kann. Wissenschaftler erwarten, dass sich durch den Klimawandel immer mehr wärmeliebende Zeckenarten bei uns ansiedeln.

von Friederike Meier

Klimavariabilität

In den kommenden fünf Jahren dürfte sich die Erde noch stärker erwärmen, als durch den menschengemachten Klimawandel zu erwarten ist. Grund ist die natürliche Klimavariabilität, die immer mitschwingt und nun nach oben ausschlägt.

von Benjamin von Brackel

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Klimaforscher haben gewarnt, dass selbst eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad noch zu einer unumkehrbaren Erhitzung unseres Planeten führen könnte. Sie fordern eine Kehrtwende. Auf die Politik sollten wir uns dabei nicht verlassen.

eine Kolumne von Joachim Wille

Versauerung der Ozeane

Wenn das Meer saurer wird, verlieren Fische ihren Geruchssinn. Besonders schlecht erkennen sie im sauren Meer Nahrung und Raubtiere, wie eine Studie ergab.

von Friederike Meier

Hitzesommer gab es auch schon früher. Typisch deutsche Sommer mit mäßiger Wärme werden aber seltener. Der Meteorologe Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach über den Einfluss des Klimawandels auf die aktuelle Wetterlage.

Interview: Joachim Wille

Je mehr sich die Erderwärmung der Zwei-Grad-Grenze nähert, desto größer wird die Gefahr, dass eines der Elemente im Erdsystem "kippen" könnte. Dann drohen bis zu fünf Grad Erwärmung und ein um 60 Meter höherer Meeresspiegel.

von Sandra Kirchner

Plastikmüll und Treibhausgase

Plastikmüll gilt bislang als klassisches Umweltproblem. Doch das ist zu kurz gedacht, wie nun eine Studie zeigt. Zerfällt Kunststoff unter dem Einfluss von Sonnenlicht, werden Treibhausgase wie Methan freigesetzt – und zwar je länger, desto stärker.

von Verena Kern

Empfehlungen der Redaktion

CO₂-Ausstoß als Maß aller Dinge

Unter Klimaschutz wird heute meist das Einsparen einer bestimmten Menge CO2-Äquivalent verstanden. Das ist eine simplifizierende Sichtweise, die zu einem bedenklichen Ablasshandel führt. Notwendige Änderungen am ökonomischen System werden so verschleppt.

ein Gastbeitrag von Camila Moreno, Lili Fuhr, Daniel Speich

Die Arbeitsbedingungen in vielen Unternehmen der erneuerbaren Energien bleiben hinter vergleichbaren Branchen zurück. Viele Mitarbeiter wollen nicht langfristig bleiben. Für den Übergang in eine erneuerbare Arbeitswelt ist die Branchengewerkschaft erstaunlich konzeptlos.

von Susanne Schwarz

Exxon Mobil wusste nicht nur von der Gefahr der Klimakrise. Seine frühen Klimaprognosen und -modelle gehörten zu den besten ihrer Zeit, wie eine Auswertung bisher unveröffentlichter Daten zeigt. Anstatt dieses Wissen zu teilen, setzte der US-Ölkonzern auf eine gezielte Klima-Desinformationskampagne.

von David Zauner

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Bericht der US-Wetterbehörde

Die US-amerikanische Klimabehörde NOAA hat ihre umfangreiche Auswertung für 2017 vorgelegt. Die Entwicklung vieler Parameter belegt die dramatischen Auswirkungen der Erderwärmung. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist 2017 das wärmste Jahr ohne El‑Niño-Einfluss.

von Sandra Kirchner

Folgen der anhaltenden Hitze

Die extreme Trockenheit macht nicht nur der Schifffahrt und den Kohle- und Atomkraftwerken zu schaffen, die ihr Kühlwasser aus den Flüssen holen und es erwärmt wieder einleiten. Sie setzt zudem die Ökosysteme aller Gewässer unter Stress. Das birgt auch für den Menschen Risiken.

von Joachim Wille