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Der Verweis auf breite gesellschaftliche Unterstützung für den Klimaschutz ist kein Allheilmittel, das viel verändert, sagt Politikwissenschaftler Florian Stöckel. Dazu brauche es zum Beispiel konkrete Strategien, die die Menschen mit ihren Sorgen da abholen, wo sie stehen.

von Jörg Staude

Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber über die USA unter Donald Trump, die kommende "Overshoot"-Welt und die Möglichkeiten, die Atmosphäre wieder zu entlasten. 

Interview: Joachim Wille

17 der 20 weltgrößten CO2-Emittenten unter den Konzernen werden von Regierungen kontrolliert. Dadurch entsteht auch ein hoher politischer Druck auf den UN-Klimakonferenzen, den fossilen Ausstieg hinauszuschieben.

von Joachim Wille

Die USA steigen aus der UN-Klimakonvention, dem Weltklimarat und über 60 weiteren Organisationen aus. Die deutschen CO2-Emissionen sinken nur noch wenig. Die Erderhitzung gefährdet besonders den Nordwesten Deutschlands.

von Verena Kern, Jonas Waack

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Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Der Soziologe Philipp Staab beschreibt, wie der Klimawandel unsere Gesellschaft in eine Systemkrise geführt hat und warum der grüne Kapitalismus als Lösung bei vielen nicht verfängt.

von Benjamin von Brackel

Immer weniger junge Menschen wollen in der Energiebranche arbeiten, weil sie politisch so stark umkämpft ist. Das gefährdet die Energiewende, den Klimaschutz und am Ende auch den Wirtschaftsstandort Deutschland.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Klimapolitik muss zuerst eine Vision vom guten Leben liefern, sagt der Philosoph Jakob Huber. Mit echter demokratischer Teilhabe statt Expertenherrschaft lasse sich die Umweltdebatte wieder vom Kopf auf die Füße stellen.

Interview: Joachim Wille

Psychische Folgen der Klimakrise

Die Klimakrise zerstört nicht nur Häuser, Felder und Wälder – sie löst Angst, Verzweiflung und Trauer aus. Erstmals zeigt eine Studie, wie stark viele Klimajournalist:innen unter ihrem Beruf leiden. Die Forscher:innen richten einen Appell an die Medienhäuser.

von David Zauner

Gewerkschaften sind zuerst für die Arbeitenden da, doch sie sind mehr als nur eine Interessenvertretung. Gewerkschaften gestalten als politische Organisationen unsere Zukunft mit. Ein zentrales Thema ist dabei der Klimawandel.

ein Gastbeitrag von Tanja Brumbauer

Empfehlungen der Redaktion

Die reichsten zehn Prozent

Die wachsende soziale Ungleichheit auf der Welt ist mitverantwortlich für die Klimakrise. Doch die Politik bleibt bislang untätig. Forschende wollen das nun ändern und schlagen eine progressive CO2-Steuer vor.

von Verena Kern

Verkehrsforscherin kritisiert Klimastudien

Männer geben ihr Geld eher für klimaschädliche Dinge aus als Frauen, sagen Studien. Für Mobilitätsforscherin Meike Spitzner liegt der Kern des Problems aber tiefer: in Strukturen, die einen großen Teil des Lebens und Wirtschaftens unsichtbar machen.

von Sandra Kirchner

Nicht viele Wissenschaftler schaffen es, weit über die Grenzen ihrer eigenen Disziplin hinauszuwirken. Der US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom aber ist das gelungen. Mit ihrer Analyse der Gemeingüter gibt sie Menschen das Vertrauen zurück, an ihre eigene Gestaltungsmacht zu glauben.

von Eva Mahnke, Daniel Boese

Meinungen

eine Kolumne von Joachim Wille

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille

Ausstellung über Umweltzeitung

Eine Fundgrube für Umweltinteressierte und solche, die über Ökothemen aller Art in Medien unterwegs sind: Die Berliner Umweltzeitung Der Rabe Ralf präsentiert 35 Jahre publizistische Arbeit, derzeit im Haus des Bundesumweltministeriums.

von Jörg Staude

Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen. 

ein Gastbeitrag von Götz Neuneck