Das letzte Jahr war das bisher verheerendste Extremwetter-Jahr weltweit, zeigt eine aktuelle Analyse. Betroffen sind vor allem arme Länder. Weil die Extremereignisse häufiger auftreten, haben die Regionen kaum noch Zeit, sich zu erholen. Doch auch reiche Industriestaaten werden mittlerweile härter in Mitleidenschaft gezogen.

von Joachim Wille

Rechtskonservative und neurechte Denkweisen setzen auf Ausgrenzung, autoritäre Führung und nationale Identität. Der Klimawandel und seine Folgen passen da einfach nichts ins Bild.

von Susanne Götze

Etscheits Alltagsstress

Politikum Weihnachtsfichte: Einen alten Baum zu fällen, nur damit er ein paar Wochen mit Lichterketten behangen auf dem Weihnachtsmarkt steht, ist verpönt. Für Spott sorgen dagegen windschiefe, kranke Exemplare.

eine Kolumne von Georg Etscheit

Umbau der Wirtschaft

Um die große Öko-Krise noch zu verhindern, reicht es nicht, Solarstrom zu produzieren, E-Auto zu fahren und den Abfall besser zu recyceln, sagt der Präsident des Wuppertal-Instituts, Uwe Schneidewind, im Interview mit Klimareporter°. Es braucht eine radikale Transformation, die alle Lebensbereiche umfasst. 

Interview: Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Kurze Wege auf dem Land

Der Verein Allmende Holzhausen sammelt im Dorf und seinem Umkreis Ernteüberschüsse und macht sie in einer gemeinschaftlichen Einmachküche haltbar. Mit solchen Projekten knüpft er an alte dörfliche Strukturen an. Gleichzeitig erforschen die Mitglieder, was es braucht, damit Menschen klimagerecht handeln.

von Ingrid Wenzl

Nationalpark Wattenmeer

Auf die Nordseeinsel Norderney reisen jedes Jahr eine halbe Million Touristen. Nur wenige wissen, dass die einzigartige Insellandschaft durch den Klimawandel bedroht ist. Langsam dringen Wissenschaftler mit der Erkenntnis durch, dass Klimaanpassung nicht nur immer höhere Deiche bedeuten kann.

von Susanne Götze

Etscheits Alltagsstress

Die Klassikbranche ist, trotz ihrer eigentlich immateriellen Produkte, sehr ressourcenintensiv. Um auf dem Karriere-Karussell oben zu bleiben, ist der Rollkoffer unentbehrlich. Unter der Rastlosigkeit der Stars leidet nicht nur die Umwelt, sondern zuweilen auch die künstlerische Qualität.

eine Kolumne von Georg Etscheit

World Energy Outlook

Das Erdöl könnte doch bald knapp werden, schließen Experten aus dem neuen "World Energy Outlook" der Internationalen Energieagentur IEA. Die Ölbranche hingegen bleibt noch entspannt.

von Joachim Wille

UBA beziffert Umweltschäden neu

Wie viel kostet der Ausstoß klima- und gesundheitsschädlicher Emissionen? Das Umweltbundesamt legt aktualisierte Kostensätze vor.

von Sandra Kirchner

Empfehlungen der Redaktion

Im Willy-Brandt-Haus Berlin ist die Ausstellung "Stella Polaris – Ulloriarsuaq" zu sehen. Die Exposition zeigt in atemberaubenden Fotografien aus Grönland die Schönheit und Fremdheit einer verschwindenden Welt.

von Daniela Schmidtke

In Wolfsburg setzen sich Klimaaktivist:innen für eine sozial gerechte Verkehrswende ein. Sie fordern die Abkehr vom Auto und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Damit werden sie nicht zu rückwärtsgewandten Traditionalist:innen, sondern füllen eine strategisch wichtige Rolle aus.

ein Gastbeitrag von Clara S. Thompson

Der Kampf um Lützerath ist vorbei, der Kampf um den Ausstieg aus der fossilen Energiewelt, um den sozialen Frieden und um Demokratie geht weiter. Fünf Jahre und fünf Tage, die ein neues Kapitel der Klimabewegung aufschlugen – divers wie nie, geeint wie nie. Ein Widerstands-Tagebuch.

von Barbara Schnell (Lützerath)

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning
ein Gastbeitrag von Niklas Wagner
eine Kolumne von Joachim Wille

Flüchtlingstreck zieht in Richtung USA

Migrationsexperten warnen davor, den Flüchtlingstreck, der jetzt die US-Grenze erreicht hat, als Anzeichen einer beginnenden Klimaflucht von Süd nach Nord zu bewerten. Allerdings dürfte der Klimawandel zumindest einen Anteil daran haben, dass Zentralamerikaner ihre Heimat verlassen.

von Benjamin von Brackel

Forscher warnen vor einer blinden Durchdigitalisierung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche – denn digitale Technologien sind wahre Energiefresser. Wie sie sich sinnvoll und nachhaltig einsetzen lassen und am Ende auch noch dem Klima helfen, diskutieren an diesem Wochenende Hunderte Teilnehmer des "Bits und Bäume"-Kongresses in Berlin.

von Joachim Wille