Rechenzentren brauchen Unmengen an Strom. Deswegen sollten sie dort angesiedelt werden, wo es ihn erneuerbar gibt, rät die Deutsche Energieagentur. Andere Länder sehen das anders.
Um die Erderwärmung zu begrenzen, setzen die meisten Klimaszenarien auf Negativemissionen durch Klima-Plantagen. Die nötige Fläche, um entsprechend viel CO2 aus der Atmosphäre zu ziehen, würde das Erdsystem allerdings an seine Belastungsgrenze bringen, zeigt eine neue Studie.
Neuartige Pumpspeicher unter Wasser sollen die "Dunkelflaute" überbrücken helfen. Doch die Technologie trifft in Deutschland auf Skepsis. Nun sollen die Beton-Hohlkugeln in Kalifornien getestet werden.
Deepseek als Klima-Helfer? Die neue KI aus China rechnet viel effizienter als die US-Konkurrenz. Der Energieverbrauch insgesamt wird dadurch aber nicht automatisch sinken.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
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Riesige Mengen Methan gelangten durch den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines in die Atmosphäre. Neueste Schätzungen liegen deutlich über den anfänglichen. Dass sie nur 0,1 Prozent der anthropogenen Methanemissionen ausmachen, zeigt das Ausmaß des Problems.
Kaum ein Sektor gilt als so schwierig zu dekarbonisieren wie der Bausektor. Doch eine nicht nur klimaneutrale, sondern sogar klimapositive Zementindustrie sei durch den umstrittenen Beccs-Ansatz möglich, schreiben Wissenschaftler:innen in einer neuen Studie.
Gegenüber dem Slogan vom CO2 als "Super-Rohstoff" ist Skepsis angebracht, macht eine Arbeit des Akademieprojekts "Energiesysteme der Zukunft" deutlich. Solange das CO2 weiter aus fossilen Quellen stammt, ist der Nutzen fürs Klima eng begrenzt.
Unerfüllte Konsumversprechen und anschwellender Rechtspopulismus in Europa hängen zusammen. Das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen, dass all die künstlich erzeugten Bedürfnisse auch befriedigt werden können, ist zerstört. Viele, die daran geglaubt hatten, fühlen sich verraten und betrogen.
Unter Klimaschutz wird heute meist das Einsparen einer bestimmten Menge CO2-Äquivalent verstanden. Das ist eine simplifizierende Sichtweise, die zu einem bedenklichen Ablasshandel führt. Notwendige Änderungen am ökonomischen System werden so verschleppt.
ein Gastbeitrag von Camila Moreno, Lili Fuhr,Daniel Speich
Bram Büscher und Robert Fletcher halten dem konventionellen Naturschutz den Spiegel vor und entwerfen eine "konviviale" Alternative. Weder brauche es unberührte Schutzgebiete noch dürften der Natur Preisschilder verpasst werden.
Bei der Müllverbrennung wird wegen des hohen Plastikanteils viel fossiles CO2 frei. Die Bundesregierung stuft diese Emissionen als "unvermeidbar" ein, obwohl es erprobte und bezahlbare Alternativen gibt. Im Abfallsektor droht eine teure, klimaschädliche Sackgasse.
Durch automatisierte Produktion soll die Textilindustrie in Europa wiederbelebt werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das Projekt eines Berliner Start‑ups mit 100.000 Euro.