Digitalisierung und Klima

Die Digitalisierung kann dem Klima gewaltig schaden – und nützen. Eine Studie zeigt Potenziale der smarten Anwendungen für die Energie- und Verkehrswende, benennt aber auch die Fallstricke.

von Joachim Wille

Einige wollen mit CCS das Kohlendioxid aus der Atmosphäre holen. Doch das ist teuer und energieintensiv. Warum sollte jemand CO2 teuer aus der Luft entfernen, solange wir weiter hemmungslos Erdöl, Erdgas und Kohle verfeuern?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Analyse zu möglichen H₂-Pipelines

Wie grüner Wasserstoff per Pipeline oder Schiff nach Europa kommen könnte, hat ein Consultingunternehmen im Auftrag der Desertec-Initiative untersucht. Dort sieht man Wasserstoff perspektivisch als weltweit gehandeltes Gut.

von Joachim Wille

Synthetische Mikrobiologie

Ein Forschungsteam hat es geschafft, in Bakterien Teile eines Zyklus einzuschleusen, der Kohlendioxid effizienter als die Fotosynthese bindet und umwandelt. Es sieht darin nicht nur für den Klimaschutz Potenzial.

von Christina Mikalo

Advertorials

Am 7. Juni 2026 verwandelt sich das Herz Berlins wieder in eine bunte ökologische Flaniermeile. Auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor findet das Umweltfestival statt. Projektleiterin Susanne Dittmar über Hintergründe und Highlights.

Viele Solaranlagen produzieren mehr Strom, als direkt genutzt werden kann. Moderne Speicherlösungen wie die neue Anker Solix Solarbank Max AC helfen dabei, diesen Überschuss effizient zu speichern und später zu nutzen. 

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Ein Thesenpapier zur CCS-Technologie, an dem die Umweltorganisationen WWF und Nabu mitgearbeitet haben, trifft auf Widerspruch. Die CO2-Abscheidung verlängere die Geschäftsmodelle der Öl- und Gasindustrie.

von Joachim Wille

Grüner Wasserstoff ist für die Energiewende wichtig, aber sehr teuer und braucht extrem viel Solar- und Windstrom. Warum wollen einige Wasserstoff unbedingt zum Heizen oder Autofahren einsetzen, wenn es viel bessere und vor allem sehr viel billigere Alternativen gibt?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Effizienz senkt Kosten. Geringe Emissionen schonen die Gesundheit. Beide zusammen sind seit jeher Treiber der energietechnischen Entwicklung – und die entscheidenden Vorteile elektrischer Anwendungen. Diese setzen sich gerade weltweit und unaufhaltsam in weiteren Wirtschafts- und Lebensbereichen durch.

ein Gastbeitrag von Tim Meyer

Solarmodule können länger leben als üblich und Strom billiger machen, wenn sie clever wiederverwertet werden. Das passiert aber noch viel zu selten. Ein Forschungsprojekt soll das ändern.

von Joachim Wille

Dieses Jahr könnten die weltweiten CO2-Emissionen ihren Höhepunkt erreichen, zeigt ein neuer Bericht. Das liege vor allem am Boom der Erneuerbaren. Regierungen müssten aufhören, die Energiewende künstlich zu verlangsamen.

von David Zauner

Empfehlungen der Redaktion

Große Supermarktketten fahren mit dem Soja-Geschäft Millionengewinne ein. Landwirt:innen schreiben rote Zahlen. Es brauche klare Regeln, um die Macht des Einzelhandels zu beschränken, findet die "Aktion Agrar" und kündigt Proteste an.

von David Zauner

Mit dem Vermitteln von kognitivem Wissen und dem Vertrauen darauf, was die Wissenschaft sagt, kommen wir beim Klima nicht weiter, sagt die Umweltsoziologin Sarah Kessler. Für sie zeichnete sich vor fünf Jahren schon ab, dass Klima-Kommunikation schwieriger würde.

von Jörg Staude

Die Klimakrise zu bewältigen, bedeutet Systemwandel in allen Bereichen und allen Ländern, heißt es im neuen Weltklimabericht. Das habe tiefgreifende Folgen, auch für Wirtschaft und Konsum. Nur wenn Gerechtigkeit im Vordergrund steht und Betroffene wirklich beteiligt werden, könne es gelingen.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

Grünes Methanol könnte als Treibstoff in Schiffen genutzt und Grundstoff einer klimafreundlichen Chemieindustrie werden. Eine isländische Firma arbeitet seit über einem Jahrzehnt an der Technologie.

von Hanno Böck

Umweltbundesamt zu CO₂-Verpressung

Das Umweltbundesamt empfiehlt, die umstrittene CO2-Speichertechnik in der Abfallwirtschaft zu erproben. In anderen Branchen wie Energie oder Zement solle CCS dann aber nicht eingesetzt werden.

von Joachim Wille