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Die USA steigen aus der UN-Klimakonvention, dem Weltklimarat und über 60 weiteren Organisationen aus. Die deutschen CO2-Emissionen sinken nur noch wenig. Die Erderhitzung gefährdet besonders den Nordwesten Deutschlands.

von Verena Kern, Jonas Waack

Vor allem um CO2-Reduktion geht es bei der Klimaneutralität bis 2045 – tatsächlich werden dafür aber auch massiv CO2-Senken benötigt. Wie die dafür erforderlichen CO2-Entnahmemethoden zu entwickeln sind, hat jetzt das Forschungsprojekt "CDR terra" berechnet. 

von Jörg Staude

Natürliche CO2-Speicher schwächeln weltweit. Eine neue Studie zeigt: Auch Afrikas Wälder geben inzwischen mehr Kohlenstoff ab, als sie aufnehmen.

von David Zauner

Warum jammern einige, wir bräuchten Kernenergie für die Grundlast, wenn Solarstrom sie viel billiger liefern kann? In Abu Dhabi entsteht eine Mega-Solaranlage mit Batteriespeicher, die 1.000 Megawatt rund um die Uhr liefert, so viel wie ein AKW-Block, nur viel preiswerter und schneller.

eine Kolumne von Volker Quaschning

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Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Der Soziologe Philipp Staab beschreibt, wie der Klimawandel unsere Gesellschaft in eine Systemkrise geführt hat und warum der grüne Kapitalismus als Lösung bei vielen nicht verfängt.

von Benjamin von Brackel

Feuerstürme in L. A., Dürre im Nahen Osten, Hurrikan Melissa – in den vergangenen zwölf Monaten trafen Meldungen über Naturkatastrophen förmlich ohne Pause ein. Inwieweit der Klimawandel für die extremen Wetterereignisse verantwortlich ist, zeigt der Jahresrückblick von World Weather Attribution.

von Tine Heni

Der neue UN-Bericht zum Zustand der Erde enthält ähnlich schlechte Nachrichten wie seine Vorgänger. Er wedelt aber mit Dollarscheinen, die 2070 winken, wenn die Natur und das Klima gerettet werden. Ob das Trump und Co interessiert?

eine Kolumne von Joachim Wille

Immer weniger junge Menschen wollen in der Energiebranche arbeiten, weil sie politisch so stark umkämpft ist. Das gefährdet die Energiewende, den Klimaschutz und am Ende auch den Wirtschaftsstandort Deutschland.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Klimapolitik muss zuerst eine Vision vom guten Leben liefern, sagt der Philosoph Jakob Huber. Mit echter demokratischer Teilhabe statt Expertenherrschaft lasse sich die Umweltdebatte wieder vom Kopf auf die Füße stellen.

Interview: Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Beteiligungsverfahren zur Umnutzung von Parkplätzen erreichen offenbar häufig das Gegenteil von dem, was sie wollen. Die gut gemeinten Projekte engagierter Bürger:innen schrecken mehr Menschen ab als sie motivieren. Das ginge auch anders.

ein Gastbeitrag von Anke Borcherding

Folgen des Erdgas-Booms in den USA

Deutschland will mehr Flüssigerdgas importieren – auch aus den USA. Doch das dort angewandte Fracking bedeutet eine Industrialisierung der Landschaft und massive Gesundheitsgefahren für die Anwohner:innen, die häufig sozial benachteiligt sind. Umweltorganisationen und EU-Politiker:innen warnen vor den Folgen.

von Sandra Kirchner

Glencore-Kohleabbau in Kolumbien

Bei der Glencore-Aktionärsversammlung hagelte es Kritik. Der Schweizer Rohstoffkonzern stellte sich am Freitag den Fragen und Anliegen seiner Aktionär:innen. Menschenrechtler:innen, betroffene Gemeinden und NGOs fordern Entschädigung und Dialog auf Augenhöhe.

von Laura König

Meinungen

eine Kolumne von Joachim Wille

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille

Laut einem neuen UN-Bericht können Klima- und Naturschutz nicht nur Leben retten, sondern auch große wirtschaftliche Chancen eröffnen.

von Joachim Wille

Umwelt- und Klimafolgen

Südostasien erlebt mit den Zyklonen "Senyar" und "Ditwah" die neue Klimarealität, Millionen Menschen sind betroffen. Staatschefs wollen nicht über Ursachen reden, internationale Klima-NGOs setzen auf den Rechtsweg.

von Joachim Wille