100 Prozent erneuerbare Energien

Die Forderungen der "Fridays for Future"-Bewegung sind realisierbar, und zwar mit den heute verfügbaren Technologien, zeigt eine Studie. 100 Prozent Erneuerbare weltweit wären zudem kostengünstiger als das derzeitige Energiesystem.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Zwei Studien zur Gletscherschmelze

Selbst mit ehrgeizigem Klimaschutz werden die Gletscher in den Alpen in diesem Jahrhundert zwei Drittel ihres Eises verlieren, warnt eine Studie. Bei business as usual werden sie fast verschwinden. Auch weltweit beschleunigt sich die Gletscherschmelze.

von Sandra Kirchner

Der Arktis geht der Nachschub aus: Vier Fünftel des jungen Meereises schmelzen, bevor sie von den Küsten Sibiriens bis in die zentrale Arktis gelangen können. Das Versiegen der Transpolarströmung verändert die Region drastisch.

von Verena Kern

Luftverschmutzung und Treibhauseffekt

Bei einem sofortigen Ausstieg aus der fossilen Verbrennung würden viel weniger Treibhausgase ausgestoßen – aber auch weniger Aerosole, die den Klimawandel dämpfen. Forscher diskutieren über die Folgen.

von Jörg Staude

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Die Welt ist nicht einmal annähernd auf dem Weg, die Klimakrise in den Griff zu bekommen, zeigt ein aktueller Report von UN-Experten. Im Gegenteil. Die Daten zeigen überall Negativrekorde.

von Verena Kern

Hass auf die Besserwisser

Unerfüllte Konsumversprechen und anschwellender Rechtspopulismus in Europa hängen zusammen. Das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen, dass all die künstlich erzeugten Bedürfnisse auch befriedigt werden können, ist zerstört. Viele, die daran geglaubt hatten, fühlen sich verraten und betrogen.

ein Gastbeitrag von Robert Gordon

Der gute Wille

Mit dem CO2 aus der Verbrennung fossiler Ressourcen heizen wir die Atmosphäre und die Ozeane auf. Aber Kohlendioxid lässt sich auch sinnvoll einsetzen. Mit dem Gas kann man Beton, Treibstoff oder Chemikalien herstellen. Allerdings nicht in einer Größenordnung, um bei der Klimapolitik nachzulassen.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 12: Geoenginneering spielt eine zu große Rolle in der öffentlichen Debatte, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Statt zusätzliche Komplexität in ein Klimasystem zu bringen, das wir nur teilweise verstehen, müssen wir Klimapolitik für das Paris-Abkommen machen.

In Baden-Württemberg haben Landwirte auf Initiative des Naturschutzbundes ausprobiert, neben Mais auch blühende Wildpflanzen für Biogasanlagen anzubauen. Das bringt viele ökologische Vorteile und ist technisch möglich, trotzdem gibt es noch viele Hürden.

von Friederike Meier

Empfehlungen der Redaktion

Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen. 

ein Gastbeitrag von Götz Neuneck

Wer als Geschäft nicht genug Parkplätze anbieten kann, verliert Umsatz – seit vielen Jahren hält sich dieser Mythos hartnäckig, auch in Stadtplanung und Verkehrspolitik. Dabei haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Heute gewinnen Läden dort mehr Kundschaft, wo weniger Autos fahren.

ein Gastbeitrag von Andreas Knie, Michael Hoffmann

Der Stadtförster Dietrich Henke versucht, seinen Wald im Süden Brandenburgs an den Klimawandel anzupassen. Hilfe bekam er dabei ausgerechnet von einem Sturm. 

von Friederike Meier

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Die Denkfabrik Agora Energiewende zieht Lehren aus Frankreichs Debakel mit der Spritsteuer. Sie hat analysiert, warum der sogenannte Klimabeitrag dort gescheitert ist – und liefert nun Empfehlungen, was in sozialer Hinsicht zu beachten ist, wenn man CO2 besteuern will. Die Bundesregierung hat das Projekt für diese Legislaturperiode aber schon verworfen.

von Joachim Wille

Niedrige Meereswolken könnten ein weiteres Kipp-Element im Klimasystem sein. Zerfällt die Wolkendecke, würde die globale Temperatur abrupt auf ein Niveau wie in der Kreidezeit ansteigen.

von Verena Kern