Drei Milliarden Menschen leben in Ländern, die von Wetterextremen besonders betroffen sind. Das zeigt der neue Klima-Risiko-Index. Auch reiche Regionen sind gefährdet, doch viele arme können sich nicht mehr allein helfen.

von Joachim Wille

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Bei der Tagung "Von den Alpen bis zum Watt" am 25. September in Hamburg blickte Klimaforscher Hartmut Graßl auch selbst auf sein Leben im Dienst von Wissenschaft und Klimaschutz zurück. Klimareporter° gibt seine Ansprache hier wieder.

von Hartmut Graßl

Die schnelle Erderwärmung bringt weltweit auch das austarierte Gleichgewicht zwischen Salz- und Süßwasser durcheinander. Das hat fatale Folgen für Meeresströmungen und das Leben an den Küsten. 

von Laura König

Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen. 

ein Gastbeitrag von Götz Neuneck

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Warmes Wasser aus tiefen Gesteinsschichten kann einen größeren Beitrag für eine erneuerbare und stabile Wärmeversorgung leisten. Im Norden und Süden gibt es gute geologische Bedingungen dafür. Vom Bund und mehreren Ländern kommt Unterstützung für die tiefe Geothermie.

von Stefan Schroeter

Medien haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wahrnehmung der Klimakatastrophe. Dass Medientechnologien Teil der Ursachen für die aktuelle Krise sind, aber auch Teil der Lösung sein können, macht ein jetzt veröffentlichtes Positionspapier von Medienwissenschaftler:innen deutlich.

ein Gastbeitrag von Julia Bee, Julia Reinermann, Maike Reinerth

Kalenderwoche 42: Brasiliens Präsident Lula könnte beim Klimagipfel COP 30 sein Lebenswerk mit einem Durchbruch bei der Klimafinanzierung für die armen Länder krönen, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Dass Deutschland weiter CO2 einspart, sei angesichts extrem hoher historischer Emissionen nötig und gerecht.

In Hamburg fremdelt Rot-Grün mit dem erfolgreichen Klima-Volksentscheid. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt jetzt noch schneller an. Nachhaltig zu reisen finden Deutsche gut, tun es aber nicht.

von Susanne Schwarz, Verena Kern

Microsoft hat den Support für sein verbreitetes Betriebssystem Windows 10 eingestellt und betätigt sich damit als Elektroschrott-Produzent. Freie Linux-Betriebssysteme sind eine Alternative.

von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Bram Büscher und Robert Fletcher halten dem konventionellen Naturschutz den Spiegel vor und entwerfen eine "konviviale" Alternative. Weder brauche es unberührte Schutzgebiete noch dürften der Natur Preisschilder verpasst werden.

ein Gastbeitrag von Reinhard Loske

Hass auf die Besserwisser

Unerfüllte Konsumversprechen und anschwellender Rechtspopulismus in Europa hängen zusammen. Das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen, dass all die künstlich erzeugten Bedürfnisse auch befriedigt werden können, ist zerstört. Viele, die daran geglaubt hatten, fühlen sich verraten und betrogen.

ein Gastbeitrag von Robert Gordon

Studie zu Arten- und Klimaschutz

Ein Forschungsteam empfiehlt, die Hälfte der globalen Landmasse unter Naturschutz zu stellen. Menschenrechtsorganisationen haben Einwände. Sie warnen vor der Vertreibung von Millionen Menschen.

von Susanne Schwarz

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Eine intensive Auseinandersetzung mit den möglichen Folgen des Klimawandels erlaubt ein tiefgehendes Verständnis für die zu erwartenden Wirkungen und deren Zusammenspiel. So lassen sich rechtzeitig angemessene Handlungsoptionen entwickeln.

ein Gastbeitrag von Daniela Jacob, Maria Wolff

Global Tipping Points Report

Die Risiken für die Kippelemente im Erdsystem nehmen stark zu, zeigt ein neuer Report. Für die Korallenriffe sieht es besonders schlecht aus. Der Amazonas-Regenwald ist weniger stabil als gedacht. Etwas Grund zur Hoffnung gibt es dennoch.

von Joachim Wille