Die soziale Spaltung bei der Energiewende spiegelt sich auch im aktuellen Energiewendebarometer der KfW wider. Wird hier nicht gegengesteuert, öffnen sich auch Räume für klimapopulistische Argumente, zeigt eine parallele Untersuchung des DIW Berlin.
Wie der freiwillige Kompensationsmarkt sich nach den Betrugsskandalen verändert hat, erläutert Lambert Schneider vom Öko-Institut. Er plädiert für das alternative Konzept der "Klimaverantwortung" und kritisiert, wie die EU ihre CO2-Ziele durch Projekte im Ausland erreichen will.
Die Forste in Deutschland sind auf fast einem Zehntel der Fläche abgestorben. Sie klimafest zu machen, wird immer wichtiger. Es gibt verschiedene wissenschaftliche Ansätze, aber auch grundlegende Kritik am Waldumbau.
Das Erdsystem gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht. Nun ist erstmals eine siebte planetare Belastungsgrenze überschritten, die Ozeanversauerung, stellt der neue "Planetary Health Check" fest.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
Wir haben da was für Sie. Unser Newsletter klimareporter° kompakt informiert Sie wöchentlich über unsere wichtigsten Neuigkeiten. Hier können Sie ihn kostenlos abonnieren:
Ein Aufruf aus der Klimaforschung warnt vor einer weiteren Beschleunigung der globalen Erwärmung. Drei Grad mehr schon zur Mitte des Jahrhunderts seien nicht mehr auszuschließen, heißt es zum Abschluss des Extremwetterkongresses.
Bei der gegenwärtigen Bundesregierung besteht zum ersten Mal die Gefahr klimapolitischer Rückschritte, warnt Brigitte Knopf vom Thinktank Zukunft Klimasozial. Wie die mögliche Klima-Wendung sich realisiert, ist für das ehemalige Mitglied des Klimarats noch offen. Teil 2 des Interviews.
Um Demokratie und Umweltkrise geht es bei einem Symposium der Wissenschaftlervereinigung VDW am 25. September, das den Klimaforscher Hartmut Graßl ehrt. Sein Kollege Mojib Latif erläutert im Interview, was Graßl und seine Arbeit auszeichnet.
Diese Woche wurde der weltweit heißeste je gemessene Tag verzeichnet. Schon heute laufen auf dem Planeten zwei Milliarden Klimaanlagen, bis 2050 könnten es sieben Milliarden werden. Doch es gibt Möglichkeiten, schonender zu klimatisieren.
Mit Agora Agrar hat ein weiterer Agora-Thinktank seine Arbeit aufgenommen, um mehrheitsfähige Lösungen für die Dekarbonisierung zu finden. Es geht dabei um das ganze Spektrum von Landnutzung und Ernährung, betont Direktorin Christine Chemnitz – und auch um mehr als nur um Treibhausgasreduktion.
Viele Unternehmen kaufen sich mit freiwilligen CO2-Zertifikaten von ihren Emissionen frei. Doch ein Großteil dieser Zertifikate ist wertlos, wie eine umfassende Recherche aufdeckt. Einige der größten Unternehmen der Welt sind davon betroffen.
Wer wissen will, was für den Planeten und die Menschheit ab 1,5 Grad Erwärmung auf dem Spiel steht, kann es nun detailliert nachlesen. Die Autoren vermeiden Panikmache und lassen Fakten sprechen. Dramatisch wird es trotzdem.
Bei fortschreitender Erderhitzung könnten die Bestände der Phytoplankton-Alge Prochlorococcus um bis zur Hälfte einbrechen, ergibt eine Studie. Das könnte sich massiv auf die globale Sauerstoffproduktion, die Nahrungsnetze und die Kohlenstoffpumpe in den Ozeanen auswirken.