Was passiert, wenn der Golfstrom schwächelt?

Das Zusammenbrechen des Golfstroms könnte Nordamerika und Europa hart treffen. Das legt zumindest eine jetzt veröffentlichte Studie eines internationalen Forscherteams nahe, die den Simulationen gängiger Klimamodelle und anderen Forschungsarbeiten fundamental widerspricht.

von Sandra Kirchner

Eine Flugreise ist das größte ökologische Verbrechen, hieß es kürzlich in der Süddeutschen Zeitung. Da ist zwar etwas dran. Doch die moralische Aufladung der Debatte hilft nicht weiter. Klimaschutz ist eben keine persönliche, sondern vor allem eine politische Frage – die auch politisch gelöst werden muss. Etwa so, wie es bei Brandschutz und Denkmalschutz geschieht.

ein Gastbeitrag von Martin Unfried

Die Zahl der Klimaanlagen wird sich bis 2050 weltweit vervierfachen, sagen britische Experten in einer Studie voraus. Das braucht viel Energie. Es wird aber nicht reichen, die Effizienz der Geräte zu verbessern.

von Joachim Wille

Klimawandel in der Arktis

In Alaska, wo früher kaum Bäume wuchsen, bauen jetzt Biber Dämme und stauen Flüsse auf. Durch ihre Bauten sorgen sie aber nicht nur für vielfältigere Landschaften, sondern setzen auch Klimagase frei.

von Friederike Meier

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Klimawirkung von Fleisch und Milchprodukten

Die großen Fleisch- und Molkereikonzerne schädigen das Klima sehr viel mehr, als die Branche behauptet. Wie groß die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist, hat nun eine internationale Studie aufgedeckt – mit erschreckenden Zahlen.

von Verena Kern

Flauten sind für die Windkraft genauso Gift wie Stürme. Wetterextreme dieser Art werden mit dem Klimawandel zunehmen. Wie sich das auf die wetterabhängige Erzeugung von Windstrom auswirkt, untersuchten jetzt Karlsruher Forscher – und geben teilweise Entwarnung.

von Jörg Staude

Ein gemütlicher Grillabend kann für Gesundheit und Umwelt recht apokalyptisch sein, nicht allein wegen der mitunter fragwürdigen Klimabilanz eines Steaks oder den beim Grillen möglicherweise entstehenden krebserregenden Stoffen – auch die Holzkohle ist wegen ihrer Herkunft aus Tropenwäldern in Verruf geraten.

eine Kolumne von Susanne Götze

Wer die richtigen Produkte kauft, kann den Planeten retten. Das erzählt jedenfalls die Industrie den Verbrauchern – und die glauben die "grünen Lügen" nur allzu bereitwillig. Eine bemerkenswerte Dokumentation zeigt ohne viele Zahlen, warum der grüne Konsumismus scheitert.

von Nick Reimer

Ob der Klimawandel die extremen Regenfälle in Kyoto, Hiroshima und anderen Städten erst zur Katastrophe werden ließ, ist noch nicht klar. Attributionsstudien in Japan sind eine schwierige Angelegenheit.

von Benjamin von Brackel, Friederike Meier

Empfehlungen der Redaktion

Das Bundesverfassungsgericht war dieses Jahr eine progressive Kraft: Die Politik darf sich nicht nur um die heutige Freiheit kümmern, sie muss auch durch Klimaschutz dafür sorgen, dass es in Zukunft Freiheit gibt. Allerdings sind die Einschränkungen, vor denen die Richter:innen warnen, für viele Menschen weltweit längst Realität.

von Friederike Otto

Noch immer befinden wir uns in der Phase der Verweigerung, den Klimawandel als Problem anzuerkennen, sagt der Klimaforscher und Erdsystemwissenschaftler Wolfgang Lucht. Angesichts der Umwelt- und Gerechtigkeitskrise fordert er eine Erneuerung der demokratischen Gesellschaft – Teil 1 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Damit die Klimabewegung nicht scheitert, muss sie Offenheit zeigen für Menschen, die anders reden und handeln als sie selbst. Statt moralischen Perfektionismus braucht es eine Kultur der Vielfalt über Geschlechterrollen und Hautfarben hinaus.

ein Gastbeitrag von Dominic Memmel

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Die meisten Deutschen sind über die weltweite Umweltzerstörung empört und wollen etwas dagegen tun. Aber es gibt auch die Skeptiker: Hedonisten, Traditionelle und Prekäre – also klassische FDP-, AfD- und Nichtwähler, wenn man die neue Studie zum Naturbewusstsein richtig deutet. Die einen wollen nichts ohne Fun-Faktor machen, die anderen sind altbacken oder frustriert.

eine Kolumne von Susanne Götze

Bis 2030 sollen die Treibhausgasemmissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Um das noch zu erreichen, muss unser Kohle- und Ölverbrauch mindestens halbiert und je zur Hälfte durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz ersetzt werden. 

ein Gastbeitrag von Patrick Graichen