Wir konsumieren zu viel Natur, wir sind eigentlich zu viele auf der Welt, und mit einem entfesselten Kapitalismus lassen sich keine Probleme lösen: Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, über ernsthaften Klimaschutz, korrigierte Wohlstandsmodelle und die Veränderungsbereitschaft alter Männer.

Interview: Joachim Wille

Auch die bislang erlaubte Erforschung der umstrittenen Techniken stößt auf Kritik der Umweltorganisationen.

von Sandra Kirchner

Studie zur "Donut-Ökonomie"

Welches Land schafft es, die grundlegenden Bedürfnisse seiner Einwohner zu erfüllen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu sprengen? Eine neue Datenbank offenbart: kein einziges. Die beteiligten Forscher fordern ein grundsätzliches Umdenken.

von Eva Mahnke

Rund acht Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in den Weltmeeren. Die global weiter ansteigende Kunststoffproduktion ist damit eines der großen Umweltprobleme: Das Meer wird zur Plastikdeponie, die Tierwelt leidet. Eine Welt voller Plastik braucht ein Welt-Plastik-Abkommen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Klimawandel in Deutschland

Auch Deutschland ist vom Klimawandel betroffen. Brandenburg wird künftig besonders stark mit Hitze und Trockenheit zu kämpfen haben.

von Susanne Schwarz

Weil die weltweiten Treibhausgas-Emissionen nicht sinken, soll der Atmosphäre künftig CO2 entzogen werden. Doch die meisten Möglichkeiten dafür existieren nur auf dem Papier – trotzdem rechnen die Klimawissenschaften damit. Das Potenzial CO2 zu binden ist überbewertet, warnt der Wissenschaftliche Beirat der Europäischen Akademien.

von Sandra Kirchner

Wissenschaftler der Harvard-Universität wollen im kommenden Herbst erstmals Partikel in der Stratosphäre ausstreuen, um Risiken des sogenannten Solar-Geoengineerings zu testen. In Berlin mussten sie ihr Experiment gegen eine Menge Kritik verteidigen.

von Benjamin von Brackel

Wirtschaften ohne Wachstum ist möglich – und unabdingbar, um die Klimakatastrophe zu verhindern, meint der britische Ökonom Tim Jackson. Ein schlechtes Leben müsse das nicht bedeuten. Seinen Klassiker "Wohlstand ohne Wachstum" von 2009 hat Jackson jetzt aktualisiert. Im Interview erklärt er, wie die Theorie zur Praxis werden kann.

Interview: Susanne Schwarz

Klimafreundlicher Lebensstil

In Schulbüchern und Regierungspapieren fehlen ausgerechnet die effektivsten Möglichkeiten, um die eigenen CO2-Emissionen zu senken: Weniger fliegen, weniger Fleisch essen, aufs Auto verzichten. Stattdessen werden Maßnahmen empfohlen, die gar nicht viel bringen.

von Benjamin von Brackel

Empfehlungen der Redaktion

Nicht viele Wissenschaftler schaffen es, weit über die Grenzen ihrer eigenen Disziplin hinauszuwirken. Der US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom aber ist das gelungen. Mit ihrer Analyse der Gemeingüter gibt sie Menschen das Vertrauen zurück, an ihre eigene Gestaltungsmacht zu glauben.

von Eva Mahnke, Daniel Boese

Mit Agora Agrar hat ein weiterer Agora-Thinktank seine Arbeit aufgenommen, um mehrheitsfähige Lösungen für die Dekarbonisierung zu finden. Es geht dabei um das ganze Spektrum von Landnutzung und Ernährung, betont Direktorin Christine Chemnitz – und auch um mehr als nur um Treibhausgasreduktion.

Interview: Hanna Mertens

Wenn alle ihr Verhalten ändern, klappt es schon mit dem Klimaschutz? Leider ist das Gehirn nicht darauf programmiert, die nötigen langen To-do-Listen anzugehen – die meisten fühlen sich dann überfordert und tun gar nichts. Wer Verhaltensänderungen erreichen will, muss große Entscheidungen von der Politik einfordern.

eine Kolumne von Verena Kern

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

An den Rotoren von Windkraftanlagen können Vögel und Fledermäuse sterben. Darüber muss man reden – aber genauso über die viel größeren Gefahren: Glasscheiben, Freileitungen, Autos und Katzen sowie Lebensraumzerstörung und Klimawandel. Einfache Lösungen gibt es nicht.

ein Gastbeitrag von Axel Mayer

Endzeiterzählungen haben immer ihre Anhänger. Ihre neuerliche Häufung zeigt aber die Krise unseres Wirtschafts- und Lebensmodells. Wir brauchen auch Erzählungen von einer naturverträglichen, kooperativen Praxis. 

ein Gastbeitrag von Johano Strasser