Klimaveränderungen in Deutschland

Deutschland wird kein afrikanisches Klima bekommen, sagt der Dürre-Experte Andreas Marx. Dennoch bedeute der Klimawandel viel Stress, vor allem für die Forsten und Wälder. Sommerliches Wassersparen sei eher bei der Industrie sinnvoll.

Interview: Joachim Wille

Was haben Medien mit Extraktivismus zu tun? Welche ökologischen und sozialen Verwerfungen verursacht dieser? Was lässt sich gegen die Ausbeutung ganzer Regionen für die Produktion von Medientechnologien tun? Das waren Themen der dritten "Spring School Media Climate Justice" in Bochum.

ein Gastbeitrag von Julia Bee, Gerko Egert

Der US-amerikanische Tech-Riese Meta investiert in neue Energiequellen für seine Rechenzentren. Dass weltraumbasierte Solarenergie nicht nur funktioniert, sondern auch sicher und rentabel sein kann, ist vorerst nur Theorie.

von Joachim Wille

Heute, am 8. Mai 2026, wird David Attenborough 100 Jahre alt. Er gilt als die Stimme der klassischen Naturdokumentation. In den letzten Jahren hat er sich auch stark für den Klimaschutz eingesetzt. Mit Erfolg?

von Tine Heni

Advertorials

Gerade bei steigenden Strompreisen stellt sich für viele Solarhaushalte die Frage, ob ein leistungsfähigeres Speichersystem langfristig die bessere Investition ist. Bei der Anker Solix Solarbank 4 Pro kann das System mit steigenden Anforderungen wachsen.

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Ein Forschungsteam aus China und den USA untersuchte die Klimawirkung von Mikro- und Nanoteilchen in der Atmosphäre. Es gibt einen Effekt, aber noch sehr große Wissenslücken. 

von Joachim Wille

Kurzfristig helfen Bio- und E‑Fuels noch nicht gegen die drohende Knappheit im Flugverkehr. Doch der Druck wächst, damit voranzukommen. Letztlich wird der Ausweg aber wohl an anderer Stelle liegen.

von Joachim Wille

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Kollaps der Atlantikströmung

Noch in diesem Jahrhundert könnte das Golfstrom-System sich massiv abschwächen oder sogar kollabieren. Laut neuen Studien könnte der Ozean dann große Mengen gespeicherten Kohlendioxids freisetzen und die Klimakrise zusätzlich verschärfen.

von Tine Heni

In Europa wird das Nylon-Vorprodukt Caprolactam relativ klimafreundlich produziert – in den USA oder China entsteht dabei sehr viel Lachgas. Doch EU-Firmen wie Domo in Sachsen-Anhalt haben wenig davon, dass sie das starke Treibhausgas vermeiden.

von Hanno Böck

Der Einfluss des Klimawandels auf Extremwetter wie Starkregen und Hitzewellen wächst. Klimaphysikerin Friederike Otto erläutert, wie dieser Anteil in den letzten Jahren zugenommen hat und wie man ihn einzelnen Unternehmen und Staaten zuordnen kann.

Interview: Tine Heni

Empfehlungen der Redaktion

Länder wie Deutschland müssen mit der Doppelmoral beim Klimaschutz aufhören, fordert Denise Ayebare. Ein Gespräch mit der ugandischen Aktivistin über die leeren Versprechen des globalen Nordens auf dem Klimagipfel in Dubai.

Interview: David Zauner

Wer als Geschäft nicht genug Parkplätze anbieten kann, verliert Umsatz – seit vielen Jahren hält sich dieser Mythos hartnäckig, auch in Stadtplanung und Verkehrspolitik. Dabei haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Heute gewinnen Läden dort mehr Kundschaft, wo weniger Autos fahren.

ein Gastbeitrag von Andreas Knie, Michael Hoffmann

Mit dem Vermitteln von kognitivem Wissen und dem Vertrauen darauf, was die Wissenschaft sagt, kommen wir beim Klima nicht weiter, sagt die Umweltsoziologin Sarah Kessler. Für sie zeichnete sich vor fünf Jahren schon ab, dass Klima-Kommunikation schwieriger würde.

von Jörg Staude

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning

EU-Gesetzesvorschlag

ein Kommentar von Joachim Wille

Eine repräsentative Erhebung belegt eine Veränderung der Blutwerte in den letzten 20 Jahren. Zwei Forscher halten den CO2-Anstieg für eine mögliche Erklärung und warnen vor einer giftigen Atmosphäre in 50 Jahren. Eine umstrittene These.

von David Zauner

Viele Staaten und selbst die US-Tech-Branche investieren in Wolkenimpfung. Aus Verzweiflung, sagt Atmosphärenphysikerin Ulrike Lohmann, die selbst lange an der Technik geforscht hat. Die Wirkung sei begrenzt und lasse sich auch mit KI und Drohnen kaum steigern.

Interview: David Zauner