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Der gute Wille

Setzen sich die Trends weiter fort, könnte in dreißig Jahren fast die Hälfte der Weltbevölkerung übergewichtig sein. Gleichzeitig würden immer noch 500 Millionen an Untergewicht leiden. Auch die Umweltfolgen des Agrarsystems wären nicht mehr beherrschbar, ergibt eine Studie.

eine Kolumne von Joachim Wille

Erzeugung und Verbrauch fossiler Brennstoffe stagnieren auf hohem Niveau und drohen in der kommenden Dekade sogar um zwei Prozent jährlich zu steigen. Dabei müsste die Nutzung jedes Jahr um mindestens sechs Prozent zurückgehen, zeigt ein aktueller UN-Bericht.

von Sandra Kirchner

Teures Billigfleisch

Der Ausstoß von Klimagasen bleibt auch nach fünf Jahren Paris-Abkommen auf Rekordhoch, beim Klimaschutz geht es kaum voran. Das liegt auch daran, dass die Kosten von Umwelt- und Klimaschäden nicht in den Preisen enthalten sind, wie eine Studie zum Fleischkonsum vorrechnet.

von Verena Kern

Seit Jahrzehnten wissen wir, wie nachhaltiges Wirtschaften geht, aber die Politik traut sich an das Notwendige nicht heran, sagt Hochschulpräsident Reinhard Loske. Dabei ist die Einsichtsfähigkeit der Bevölkerung größer, als die Parteien glauben – solange ökologische Politik als gerecht empfunden wird.

Interview: Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Heute ist Kauf-nix-Tag. Wer sich an der Aktion beteiligt, kauft zugunsten von Umwelt und Klima einen Tag lang nichts. Auch an den anderen Tagen des Jahres kann man seinen ökologischen Fußabdruck senken, indem man den Konsum in verträgliche Bahnen lenkt.

von Susanne Schwarz

Dezentraler Solarstrom hilft entscheidend, die ländlichen Regionen im globalen Süden zu elektrifizieren. Das ergibt eine heute veröffentlichte gemeinsame Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und der TU Berlin.

von Jörg Staude

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Treibhausgas-Bulletin 2020

Der Rückgang der globalen Emissionen durch Corona hat auf die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre keinen spürbaren Effekt. Das zeigt nun auch der Jahresbericht der Weltwetterorganisation.

von Verena Kern

Point of no Return

Selbst ein sofortiger Stopp der menschengemachten Treibhausgasemissionen kann die Erderwärmung nicht mehr aufhalten, ergibt eine neue Studie von Club-of-Rome-Autor Jørgen Randers – und löst heftige Kritik aus.

von Verena Kern

Monetarisierung von Umweltschäden

Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubungsarbeit von Tieren beträgt weltweit eine Billion US-Dollar pro Jahr. Das haben Stuttgarter Wissenschaftler mit einer neuen Methode errechnet. Vor allem die Landwirtschaft macht den Bestäubern den Garaus, in den Tropen auch der Klimawandel. 

von Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Die Frage lässt sich bislang kaum beantworten, es fehlt schlicht an Daten. Die Lücke schließt nun ein mehrjähriges Projekt der Psychologin Cornelia Betsch, die zuvor die Einstellung der Deutschen zur Coronapandemie untersuchte. Erste Ergebnisse enthalten einige Überraschungen.

von Verena Kern

Studie zur "Donut-Ökonomie"

Welches Land schafft es, die grundlegenden Bedürfnisse seiner Einwohner zu erfüllen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu sprengen? Eine neue Datenbank offenbart: kein einziges. Die beteiligten Forscher fordern ein grundsätzliches Umdenken.

von Eva Mahnke

Der Stadtförster Dietrich Henke versucht, seinen Wald im Süden Brandenburgs an den Klimawandel anzupassen. Hilfe bekam er dabei ausgerechnet von einem Sturm. 

von Friederike Meier

Meinungen

ein Kommentar von Jörg Staude
eine Kolumne von Volker Quaschning

Der gute Wille

eine Kolumne von Joachim Wille

Kohlendioxidbudget neu berechnet

Bei steigenden Temperaturen wird mehr Kohlenstoff aus dem Boden freigesetzt als bislang angenommen, ergab eine internationale Studie. Das CO2-Budget der Menschheit schrumpft.

von Verena Kern

CO₂-Ausstoß der G20

Die energiebedingten CO2-Emissionen der G20-Staaten sind 2019 erstmals leicht gesunken. Allerdings könnten die Konjunkturhilfen in der Coronakrise eine echte Trendwende zu sinkenden Emissionen erschweren.

von Sandra Kirchner