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Beim Weltwirtschaftsforum in Davos warnt Klimaforscher Johan Rockström vor "Gegenwind" in der Klimapolitik. Klima-Unternehmer:innen bleiben optimistisch, doch die Topthemen sind jetzt Wachstum und KI.

von Hannes Koch (Davos)

Selbst wenn sich die USA unter Trump aus dem globalen Klimaschutz verabschieden, kann eine Koalition der Willigen – angeführt von Brasilien, Indonesien, der EU und anderen Staaten – Fortschritte beim Erhalt des wichtigsten Regenwaldgebietes der Erde erzielen.

ein Gastbeitrag von Martin Kaiser

Noch-US-Präsident Joe Biden hat große Ozeanflächen unter Schutz gestellt. Er poliert damit sein Bild vor der Geschichte auf. Bleiben wird von den Last-Minute-Dekreten wohl wenig.

eine Kolumne von Joachim Wille

Alle nehmen die Extremwetter-Häufung wahr, dennoch ist es gesellschaftlich weiter möglich, Änderungen aufzuschieben, sagt Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des German Institute of Development and Sustainability (IDOS). Das berge Destabilisierungsgefahren und autokratische Tendenzen. Teil 2 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Bei ärmeren Ländern ist genau hinzuschauen, wo ein Überspringen des fossilen Zeitalters auch ein Sprung nach vorn ist, sagt Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des German Institute of Development and Sustainability (IDOS). Entscheidend sei in diesen Ländern zunächst der Zugang zu Energie. Teil 1 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Copernicus-Klimabericht

Die Nachricht von der um 1,6 Grad erhöhten Erdtemperatur ist das Signal, dass der halbwegs vernünftige Teil der Welt beim Klimaschutz in den Notfall-Modus schalten muss. 

ein Kommentar von Joachim Wille

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Textilabfälle werden fast nie recycelt, oft landen sie in Afrika und Asien. Seit Beginn dieses Jahres ist eine Getrenntsammlung in der EU vorgeschrieben. Forscher:innen haben aber noch ganz andere Vorschläge.

von Joachim Wille

Millionen Menschen haben 2024 in Afrika ihr Zuhause, ihre Lebensgrundlage oder ihr Leben durch klimawandelbedingtes Extremwetter verloren. Kein Kontinent ist stärker betroffen. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung wird sich das nicht ändern.

von Johnson Kanamugire

Trotz Klimakrise hat die Welt 2024 so viel Kohle verbraucht wie nie. Weltweit gab es Extremtemperaturen, im Schnitt erstmals mehr als 1,5 Grad über vorindustriellem Niveau. Der Klimawandel hat den verheerenden Zyklon "Chido" auf der Insel Mayotte deutlich verstärkt.

von Katharina Schipkowski, Susanne Schwarz

Empfehlungen der Redaktion

Parallel zum UN-Klimagipfel in Madrid findet ein "Peoples' Summit" der Zivilgesellschaft in Santiago de Chile statt. Carola Rackete, Klimaaktivistin und Ex-Kapitänin der "Sea-Watch", spricht für Klimareporter° mit den Akteuren. Heute: Anthropologin Gabriela Cabaña über Umweltzerstörung durch "grüne" Energie.

eine Kolumne von Carola Rackete

In Wolfsburg setzen sich Klimaaktivist:innen für eine sozial gerechte Verkehrswende ein. Sie fordern die Abkehr vom Auto und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Damit werden sie nicht zu rückwärtsgewandten Traditionalist:innen, sondern füllen eine strategisch wichtige Rolle aus.

ein Gastbeitrag von Clara S. Thompson

CO₂-Ausstoß als Maß aller Dinge

Unter Klimaschutz wird heute meist das Einsparen einer bestimmten Menge CO2-Äquivalent verstanden. Das ist eine simplifizierende Sichtweise, die zu einem bedenklichen Ablasshandel führt. Notwendige Änderungen am ökonomischen System werden so verschleppt.

ein Gastbeitrag von Camila Moreno, Lili Fuhr, Daniel Speich

Meinungen

ein Kommentar von Jörg Staude
eine Kolumne von Volker Quaschning

Der gute Wille

eine Kolumne von Joachim Wille

Weltkonferenz gegen Wüstenbildung

Unsere Lebensgrundlage erodiert, weil die industrielle Landwirtschaft zusammen mit dem Klimawandel die Böden kaputtmacht. Doch das interessiert leider viel zu wenige. Auch deshalb ist der UN-Bodengipfel gescheitert.

ein Kommentar von Joachim Wille

Wollen die Staaten die Scherben vom Bakuer Klimagipfel aufsammeln und vorankommen, müssen sie aufhören, darüber zu streiten, ob das Glas der Klimafinanzierung halb voll oder halb leer ist, und stattdessen praktikable Mittel und Wege finden, es zu füllen.

ein Gastbeitrag von Mariya Aleksandrova, Steffen Bauer, Svea Koch