Wird es doch nicht so schlimm fürs Klima mit dem neuen US-Präsidenten? Doch, wird es. Der designierte Energieminister ist Klimaskeptiker, und die Trump-Agenda kann das 1,5-Grad-Ziel erledigen.
Die Verhandlungen über ein globales Kunststoff-Abkommen gehen mit einem UN-Gipfel in Südkorea in die entscheidende Phase. Dem Ansatz, die steigenden Produktionsmengen zu begrenzen, werden keine Chancen eingeräumt.
Die Bundesrepublik erreicht im globalen Klimaschutz-Ranking nur noch den Wert "mäßig". Die erneuerbaren Energien boomen in vielen Industrie- und Schwellenländern, doch die fossilen Lobbys sind weiterhin stark.
Donald Trump macht Lee Zeldin zum künftigen Chef der US-Umweltbehörde EPA. Der frühere republikanische Kongressabgeordnete ist kein Klimaskeptiker, als Prioritäten nennt er Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
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Wer glaubt, mit dem fortschreitenden Klimawandel schon irgendwie klarzukommen, verkennt den Ernst der Lage, sagt Niklas Höhne. Der Klimawissenschaftler über den UN-Gipfel in Baku, die Trump-USA und das Erbe der Ampel.
Die USA haben gewählt – was bedeutet der Wahlsieg von Donald Trump fürs Klima? Alternativ zur Weltklimakonferenz COP 29 veranstalten Klimabewegte eine "Good COP". 2024 wird wohl das heißeste bislang gemessene Jahr.
Innerhalb der brasilianischen Regierung bahnt sich ein Konflikt um neue Offshore-Ölbohrungen an. Auf der einen Seite stehen die Umweltschützer, auf der anderen Seite praktisch alle anderen.
Die Klimapolitik der USA blieb schon immer weit hinter der Verantwortung des größten historischen Treibhausgas-Emittenten zurück. Aber – daran lässt die Wiederwahl Trumps keinen Zweifel – noch schlechter geht immer.
Mit dem Sieg von Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen in den USA ist ein erneutes Rollback in der nationalen und internationalen Klimapolitik zu erwarten. Das Land wird stärker auf fossile Energien setzen.
Grüne Golfplätze, ganzjährige Orangen und ausbleibender Regen: In Spanien lassen sich gerade die Gefahren der "kapitalistischen Klimapolitik" studieren.
Damit die Klimabewegung nicht scheitert, muss sie Offenheit zeigen für Menschen, die anders reden und handeln als sie selbst. Statt moralischen Perfektionismus braucht es eine Kultur der Vielfalt über Geschlechterrollen und Hautfarben hinaus.
Die Arbeitsbedingungen in vielen Unternehmen der erneuerbaren Energien bleiben hinter vergleichbaren Branchen zurück. Viele Mitarbeiter wollen nicht langfristig bleiben. Für den Übergang in eine erneuerbare Arbeitswelt ist die Branchengewerkschaft erstaunlich konzeptlos.
Eine Studie zeigt: Radikaler Klimaprotest kann die gesellschaftliche Unterstützung für gemäßigte Gruppen der Klimabewegung erhöhen. Dieser sogenannte "Radical Flank Effect" könnte eine bisher kaum genutzte strategische Ressource der Bewegung sein.
In den USA findet eine Schicksalswahl fürs Klima statt. Doch der Rest der Welt sollte nicht in Schockstarre verfallen. Fortschritte im Klimaschutz kann es auch ohne die USA geben.