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Mit 60 Millionen Euro für den Anpassungsfonds versucht Deutschland, seinen Ruf beim Weltklimagipfel aufzupolieren. Um die Ausfälle des Kanzlers gegen Brasilien vergessen zu machen, gibt die Bundesregierung jetzt eine Milliarde in den neuen Tropenwaldfonds TFFF.

von Jörg Staude

Nach zwei Monaten auf See legt unser Segelschiff endlich in Belém an. Etwas spät sprinten wir in Richtung der Verhandlungen, Panels und Verbündeten. 

ein Gastbeitrag von Kathrin Henneberger

Über fossile Energien spricht man nicht, zumindest nicht auf einer UN-Klimakonferenz. Das galt für fast jede der bislang 30 Konferenzen. Doch nun erhöhen über 80 Länder mit einer Demonstration der Stärke den Druck. Das könnte den Durchbruch bringen.

von Christian Mihatsch

Bislang folgten UN-Klimakonferenzen dem Muster: Industriestaaten gegen Entwicklungsländer. Doch dieses Jahr in Belém scheint sich der Gegensatz aufzulösen. Grund dafür sind vier Themen, die gar nicht auf der Agenda stehen. 

von Christian Mihatsch

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

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Die Welt wird 2025 so viel CO2 ausstoßen wie nie. Klimaanpassung messen und bezahlen – darüber streitet die COP 30 in Brasilien. Bei dem Klimagipfel geht es auch um einen Waldschutzfonds und eine "COP der Umsetzung". 

von Sandra Kirchner, Jonas Waack

Weltklimagipfel COP 30

Das Beste an der aktuell gehypten "Tropical Forest Forever Facility" TFFF ist, dass sie allein dem Waldschutz dienen soll, sagen Fachleute. Ob die Finanzierungsidee funktioniert und ob die Einnahmen für effektiven Schutz reichen, ist weitgehend unklar.

von Jörg Staude

Dossiers

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Auch wenn in Belém in den nächsten zwei Wochen drei große Verhandlungsblöcke anstehen, kann das Verhandlungsformat eines Weltgipfels nicht mehr die nötigen Fortschritte im globalen Klimaschutz liefern, warnen Fachleute des deutschen Entwicklungsforschungsinstituts IDOS.

von Jörg Staude

Bei der Antwort auf die Frage, welchen Beitrag Deutschland zum diesjährigen Weltklimagipfel leisten wird, blieb Friedrich Merz in Belém noch unkonkret. Wie hoch werden die Klimahilfen ausfallen?

von Tine Heni

Zehn Jahre Paris-Vertrag

Vom UN-Klimagipfel in Belém erhofft sich Klimaforscher Niklas Höhne vom New Climate Institute vor allem ein starkes Bekenntnis zu Kooperation und Regeln. Das halte die Tür offen – während die Märkte die Energiewende vorantreiben.

Interview: Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Klimagerechtigkeitsbewegung

Die Klimabewegung steckt in einer Krise. So, wie sie in der Gesellschaft das ewige "Weiter so" kritisiert, muss sie sich auch selbst für neue Strategien öffnen, etwa das "Community Organizing". Dabei lohnt sich der Blick auf andere Bewegungen weltweit.

ein Gastbeitrag von Janus Petznik, Payal Parekh

Immer mehr Menschen verlassen in den USA ihr Zuhause wegen steigender Überschwemmungsgefahr, zeigt eine neue Untersuchung. Selbst Städte wie Miami und Washington sind davon betroffen.

von David Zauner

Grüne Golfplätze, ganzjährige Orangen und ausbleibender Regen: In Spanien lassen sich gerade die Gefahren der "kapitalistischen Klimapolitik" studieren.

ein Gastbeitrag von Bernardo Jurema, Elias Khoury

Nachdem das Paris-Abkommen weitgehend "ausverhandelt" ist, sollten sich künftige Weltklimagipfel stärker fokussieren, vor allem auf den globalen fossilen Ausstieg, fordert Lisa Badum, klimapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag. Sie verlangt auch ein Ende der Subventionen für die Gas- und Öllobby sowie eine fossile Übergewinnsteuer. 

Interview: Jörg Staude

Die USA haben dieses Jahr zum Scheitern von zwei globalen Umweltkonferenzen beigetragen. Wenn der UN-Klimagipfel in Belém ein Erfolg werden soll, darf das nicht erneut passieren. Die übrigen Länder müssen sich ohne die USA neu sortieren.

von Christian Mihatsch